Keine Bundesliga für die Heitersheimer Schützen

Deutscher Schützenbund streicht die Ligasaison 2020/21 wegen Corona

 

Gerne denken die Heitersheimer Sportschützen an die Saison 2019/20 zurück, an deren Ende die
Aufstiege der 1. Mannschaft in die 2. Bundesliga und der 2. Mannschaft in die Südbadenliga stand.
Und bis vor kurzem war die Welt für die Sportler auch noch in Ordnung. Die Vorbereitung auf den
am 10. Oktober geplanten ersten Wettkampftag liefen auf Hochtouren. Auch das Hygienekonzept
für den Heimkampf am 25. Oktober war mit der Gemeinde abgestimmt und hätte sogar eine
reduzierte Anzahl von Zuschauern neben den Sportlern in der Halle erlaubt.
Am Ende kam aber alles anders. Der Deutsche Schützenbund revidierte seine Entscheidung vom
Juli zur Durchführung der Ligasaison auf Vorschlag des Ligaausschusses und sagte die komplette
Ligasaison der 1. und 2. Bundesliga ab. „Diesen Mehrheitsbeschluss der Vereine und Funktionäre
müssen wir respektieren aber unser Vorgehen hat gezeigt, dass es trotz der verschärften
Coronasituation möglich gewesen wäre, das Risiko einer Infektion für Sportler und Zuschauer zu
minimieren.“ drückt Hariolf Schmid, der Trainer der Heitersheimer, seine Entäuschung aus.
Auch die Südbadenliga, eine Stufe unter der 2. Bundesliga, schießt aus denselben Gründen keine
reguläre Saison. Die Teilnahme an der Liga ist freiwillig, wird als Fernwettkampf durchgeführt und
Auf- und Absteiger wird es keine geben. „Damit ist der sportliche Reiz natürlich minimiert, aber
wenigstens können wir auf diese Art zumindest annähernd an das Wettkampfgeschehen
zurückkehren“ zeigen sich auch die Sportler des KKSV sichtlich deprimiert.
Die ersten Wettkämpfe in dieser Runde finden am 18.10. in Heitersheim statt. Gegner in der Ferne
werden die Bundesligareserve aus Brigachtal und die Zweitligaabsteiger aus Oberschopfheim
sein.

 

Kim Schladebach weiterhin in der Junioren-Nationalmannschaft

Anna-Marie Beutler verpasst den Sprung wohl nur knapp

 

Eine gute Nachricht gibt es für den Verein aber doch. Noch steht die offizielle Bestätigung des
Deutschen Schützenbundes aus, aber Kim Schladebach wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine
weitere Saison in der deutschen Nationalmannschaft der Junioren schießen.

Da im Laufe der vergangenen Saison alle nationalen und auch internationalen Termine
coronabedingt abgesagt wurden, gab es für die Nationalschützin keine Möglichkeit, sich mit
herausragenden Ergebnissen anzubieten. Die neue Kaderzusammensetzung wurde deshalb mit 3
Sichtungslehrgängen, an denen die Teilnehmer 6 Ergebnisse im 3x40 Dreistellungskampf mit dem
Kleinkalibergewehr zu absolvieren hatten, ausgeschossen. Gleich drei Heitersheimer
Jungschützinnen hatten sich für diese Lehrgänge qualifiziert.
Kim Schladebach liegt in der Abschlusstabelle auf Platz 3 und da voraussichtlich 8 Schützinnen für
die Saison 2020/21 nominiert werden, dürfte ihr der Platz im neuen Nationalkader sicher sein.
Genau einen Platz hinter dieser ominösen 8 liegt Anna-Marie Beutler, was bedeutet, dass ihr ein
Platz im Nationalkader diese Saison noch verwehrt bleibt. Die junge Schützin nimmt dies allerdings
gelassen hin, denn ein Platz im Übergangskader NK2 dürfte auch ihr sicher sein. Auch Nina
Schladebach als Dritte im Bunde absolvierte alle drei Lehrgänge und kam am Ende auf Platz 14.
Ob sie ihren momentanen NK2-Platz behalten kann, liegt jetzt in Händen der Nationaltrainer, die
sich in Kürze entscheiden werden.

 

Heitersheimer Sportschützen zurück im Training

Entscheidung zur Ligasaison 2020/21 aber erst Ende Juni

 

„Endlich“ war das meistbenutzte Wort, als die Jugendtrainer des KKSV Heitersheim, Hariolf
Schmid, Stefan Frey und Larissa Hege, nach den Pfingstferien auch die jüngsten Sportler des
Vereins wieder im Training begrüßen durften. Zwar durften die Kaderschützen und die Älteren von
ihnen bereits seit einiger Zeit auf den Freiluftständen schon trainieren, aber für die, die nur die 10m
Disziplinen schießen war seit Mitte März kein Training mehr möglich. „Wir sind sehr froh, dass
auch die Halle wieder geöffnet wurde, denn gerade unsere Anfänger sind darauf angewiesen, um
mit Luftgewehr oder -pistole wieder trainieren zu können“ freuen sich Trainer und Schützen. Dabei
entspricht das momentane Training (noch) nicht den Normalbedingungen, denn aufgrund der
Abstandsregeln kann nur jeder zweite Stand benutzt werden. Auch das Hygienekonzept des
Vereins verändert die üblichen Handlungsabläufe. Darüber hinaus müssen die Sportler sich
individuell vorab beim Trainer anmelden, denn die Personenzahl in der Halle ist begrenzt. Auch die
Eltern dürfen sich momentan noch nicht gleichzeitig in der Halle aufhalten. Dadurch ließen sich
aber die Jugendlichen nicht beirren und gingen mit Engagement die neuen Trainingsmöglichkeiten
an.
Die Trainer haben die Trainingspause nämlich genutzt und neue Trainingsgeräte angeschafft und
gebastelt, die jetzt vor allem in der Schulung des Gleichgewichts eingesetzt werden können. Vor
allem die neue Slackline brachte viel Spaß bei der ersten Benutzung.
Die Frage des „Wofür“ im Training ist allerdings immer noch offen, denn der Deutsche
Schützenbund hat alle Meisterschaften für das Sportjahr 2020 bereits seit geraumer Zeit abgesagt
und auch international ist bisher lediglich die Europameisterschaft in Kroatien im September noch
auf dem Terminplan.
Besonders gespannt sind die Heitersheimer Athleten auf die Entscheidung des nationalen
Verbandes zur Durchführung der Bundesligasaison 2020/21. Bekanntlich sind die besten
Luftgewehrschütz*innen des Vereins vergangene Saison in die 2. Bundesliga aufgestiegen und
möchten sich dort auch bestätigen. Auch ohne ihre treuen Zuschauer, falls nötig, wären die
Heitersheimer zur Durchführung bereit. Eine Entscheidung darüber wird gegen Ende Juni erwartet.
Unabhängig davon möchten die Heitersheimer natürlich zuallererst die coronabedingt
ausgefallenen Meisterfeiern nachholen und danach wieder intensiv in die Saisonvorbereitung
einsteigen. Die Umstände und die Motivation der Sportler lassen dies zu.

 

 

Training mit Abstand

Neue Trainingsmethoden zur Gleichgewichtsschulung

 

 

Es weht wieder Bundesligaluft beim KKSV Heitersheim

Luftgewehrschützen gewinnen Relegation und steigen in die 2. Liga auf

 

Nach dem überaus unglücklichen Abstieg nach der letzten Saison haben die Heitersheimer
Luftgewehrsportler die Scharte umgehend wieder ausgewetzt. Nachdem sie während der Saison
schon mit Topergebnissen bis zum neuen Vereinsrekord von 1963 Ringen geglänzt haben, ließen
sie auch bei der Relegation am Landesleistungszentrum in Pforzheim keine Zweifel aufkommen,
dass sie die Saison komplett erfolgreich abschließen wollen. Am Start waren die Erst- und
Zweitplatzierten der Verbandsligen aus Baden, Südbaden, Württemberg, der Pfalz und dem
Saarland sowie der Vorletzte der vergangenen Bundesligasaion.
Bereits nach dem ersten Wettkampf lagen die Heitersheimer mit einem Ergebnis von 1955 Ringen
deutlich vor den Nächstplatzierten. Herausragend wieder einmal Fabienne Füglister, die mit 398
von 400 Ringen glänzen konnte. Ihr am nächsten kam Altmeisterin Susanne Schladebach, die
genau zum richtigen Zeitpunkt mit 393 Ringen Saisonbestleistung erzielte. Auch Anna-Marie
Beutler übertraf mit 391 Ringen die 390er Marke. Nina Schladebach erzielte 387 Ringe und ihre
Schwester Kim 386 Ringe.
Auch im zweiten Wettkampf erzielten die Heitersheimer mit 1946 Ringen zwar neun Ringe weniger
aber immer noch deutlich mehr als alle anderen Starter, so dass sie am Ende mit 24 Ringen
Vorsprung diese Relegation für sich entschieden und damit den Aufstieg in die zweite Bundesliga
klar machten. Füglister war wieder die Beste mit 395 Ringe und Kim Schladebach steigerte sich
auf 393 Ringe. Anna-Marie Beutler erzielte 390 Ringe und Nina Schladebach wie am Vormittag
387 Ringe. Und doch wurde es nochmal dramatisch, denn Susanne Schladebach fand überhaupt
nicht zu ihrem Rhythmus und brachte bei Halbzeit für sie indiskutable 183 Ringe aufs Tableau.
„Hätte sie auf diesem Niveau zu Ende geschossen, wäre es durchaus nochmal knapp geworden.“
Befand Trainer Hariolf Schmid und musste zur Wettkampfmitte regulierend eingreifen. Nach 22
von 40 abzugebenden schützen holte er sie vom Stand. Dieser Unterbruch half der verunsicherten
Schützin und sie konnte ihren Wettkampf noch mit 381 Ringen beenden und ihren Teil zum Erfolg
beitragen. Der Trainer verriet auch, wie er ihr helfen konnte. „Es war eigentlich einfach. Ich musste
sie nur auf unser Saisonziel hinweisen und ihr klarmachen, dass man mit den letzten 18 Schuss
auch 18 Zehner schießen kann. 17 mal konnte sie es umsetzen“ erzählte Schmid schmunzelnd.
Der Rest war dann nur noch feiern mit den zahlreichen Schlachtenbummlern, die den Weg nach
Pforzheim nicht gescheut haben.

 

 

"Heitersheimer Schützen feiern Meistertitel"

 

Zum Artikel der Badische Zeitung 

 

 

Meisterschaft auch für die zweite Mannschaft

Platz 1 und 3 in der Abschlusstabelle der Verbandsliga für den KKSV

 

Wie die erste, so die zweite Mannschaft. Eine Woche nach dem Südbadentitel für die erste Mannschaft haben auch die beiden anderen Mannschaften im Luftgewehrbereich des KKSV Grund zu feiern. Mit zweimal 5:0 gegen Biederbach und gegen Müllheim bestätigten die 2. Mannschaft der Heitersheimer die Leistungen der vergangenen Wettkampftage und errangen unangefochten die Meisterschaft in der Verbandsliga Oberrhein. Verlustpunktfrei und mit nur drei verlorenen Einzelpunkten aus den insgesamt 40 Duellen im Laufe der Saison waren sie die dominierende Mannschaft der Liga. Welches Potential im Luftgewehrbereich des Vereins in diesem Jahr steckt, zeigt auch die Tatsache, dass selbst die dritte Mannschaft mit zwei Siegen (3:2 gegen Pfaffenweiler und 5:0 gegen Müllheim) noch den dritten Platz erreichte und damit ebenfalls aufs Podium sprang.
In der zweiten Mannschaft glänzten Laura Klaile mit zweimal 389 Ringen, sowie Dominik Vidakovic (384 und 387 Ringe), Pauline Jung (382 und 388 Ringe), Claudia Lietz (384) und Larissa Hege (388 und 384 Ringe). Jasmin Mischler ersetzte Lietz im zweiten Durchgang und erreichte 388 Ringe.
In der dritten Mannschaft starteten Julia Schmidt (386 und 378 Ringe), Melanie Hamm (382 und 381 Ringe), Liselotte Schmid (373 und 374 Ringe), Michael Beutenmüller (371 und 361 Ringe) und Franziska Benthlin (353 und 362 Ringe).
Weiter geht es für die zweite Mannschaft mit dem Relegationsschießen zur Südbadenliga. Aber nur, wenn in zwei Wochen die erste Mannschaft durch den möglichen Aufstieg in die zweite Bundesliga den Platz frei macht, denn in der Südbadenliga ist nur eine Mannschaft eines Vereins startberechtigt.

 

KKSV Heitersheims Luftgewehrschützen sind Meister

Klarer Sieg auch am letzten Spieltag​

 

Der Meister der Südbadenliga Luftgewehr 2019/20 kommt aus Heitersheim. Mit einem
unangefochtenen 4:1 Sieg am letzten Spieltag gegen die SG Kuppenheim beseitigten die
Heitersheimer alle Zweifel und sicherten sich überlegen den Meistertitel. Dabei gewannen sie im
Laufe der Saison 49 der 55 möglichen Einzelpunkte und erzielten darüber hinaus einen
fantastischen Vereinsrekord von 1963 Ringen, was einem Durchschnittsergebnis von fast 393 von
400 möglichen Ringen entspricht und den Anspruch der Mannschaft nach höheren Aufgaben
untermauert. „Die Überlegenheit drückte sich nicht nur in Punkten, sondern auch in den
Gesamtringzahlen der Mannschaft aus“ äußerte sich Trainer Hariolf Schmid mit Begeisterung. Er
wäre allerdings nicht er selbst, würde er nicht sofort die nächsten Ziele ins Auge fassen. „Am 15.
Februar am Landesleistungszentrum in Pforzheim geht es um den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Erst wenn wir dort einen der begehrten Aufstiegsplätze belegen, können wir von einer rundum
gelungenen Saison sprechen“ mahnt er seine Schützen, auch weiterhin Intensität und Einsatz an
den Tag zu legen.
Wie schon oft in dieser Saison war der Gegner aus Kuppenheim bereits zur Wettkampfmitte so gut
wie besiegt. Fabienne Füglister bewies auf Position 1 ihre internationale Klasse und ließ ihrem
Gegner mit 397 von 400 möglichen Ringen keine Chance. Ebenso klar holte Anna-Marie Beutler
ihren Punkt mit ausgezeichneten 393 Ringen. Auch Kim Schladebach landete letztendlich einen
klaren Sieg mit 392 Ringen, denn ihre Gegnerin konnte nur zu Anfang bei diesem Niveau
mithalten. Nina Schladebach ging den Wettkampf beherzt an, musste aber nach einer
Schwächephase zur Wettkampfmitte noch etwas zittern, konnte aber letztendlich den Sieg mit 385
Ringen nach Hause bringen. So musste am Ende lediglich Susanne Schladebach, die an diesem
Tag einfach nicht zu ihrer Normalform finden wollte, ihren Einzelpunkt abgeben, was aber den
Mannschaftssieg nie in Frage stellte.
Nach der Siegerehrung zeigte die Mannschaft dann, dass sie auch beim Feiern erstklassig ist. Der
Fokus gilt aber ab sofort dem oben erwähnten Aufstiegskampf.

 

 

Saisaonsziel erreicht

1. Luftgewehrmannschaft sichert Relegationsplatz für die 2. Bundesliga

 

Auch ohne die standesgemäße Nummer 1 Fabienne Füglister und ohne Routinier Susanne Schladebach konnten die Heitersheimer Luftgewehrschützen ihr minimales Saisonziel erreichen. Ein 4:1 Erfolg gegen die Bundesligareserve aus Brigachtal sicherte am vorletzten Spieltag die Teilnahme an der Relegation zur 2. Bundesliga, aus der sie in der Vorsaison absteigen mussten. Daran änderte auch die 2:3 Niederlage gegen Lauf nichts mehr, da sowohl Lauf als auch Mitverfolger Kuppenheim ebenfalls eine Niederlage einstecken mussten. „Obwohl die Niederlage gegen Lauf unnötig war, kann man der Mannschaft nach diesen Ausfällen keinen Vorwurf machen. Wir haben jetzt alles in unseren Händen und können mit einem Sieg am letzten Spieltag auch die Meisterschaft eintüten“ lobte Trainer Hariolf Schmid seine Schützlinge.
Überraschend deutlich setzte sich die ersatzgeschwächte Mannschaft mit 4:1 gegen die favorisierten Brigachtäler durch. Wobei Ersatz hier das falsche Wort ist. „Das sind absolut ausgeglichene Ergänzungen“ sind sich die Sportler über ihre Austauschschützen einig und freuen sich über das herausragende Potential, das dem KKSV in dieser Saison zur Verfügung steht.
Gegen Brigachtal zeigte die Mannschaft vor allem taktisch eine Meisterleistung. Allen Schützinnen gelang es, ihren direkten Gegnern durch schnelles Schießen ein ausgezeichnetes Ergebnis vorzulegen, an dem die Brigachtäler gegen Ende der Serie allesamt einer nach dem anderen verzweifelten und ihre Punkte abgeben musste. Anna-Marie Beutler mit 392 von 400 möglichen Ringen, Jasmin Mischler mit 391 und Kim Schladebach sowie Laura Klaile mit jeweils 390 Ringen holten die 4 Punkte und lediglich Nina Schladebach musste mit doch sehr guten 389 Ringen ihren Punkt dem Gegner überlassen.
Ganz anders zeigte sich die Mannschaft am Nachmittag. Obwohl leistungsmäßig fast gleich wie am Vormittag konnten sie ihre Überlegenheit in der mannschaftlichen Geschlossenheit nicht in Siegpunkte ummünzen. Sowohl Mischler als auch Nina Schladebach verpassten durch mühsamen Beginn, ihre Gegner durch schnelles Schießen unter Druck zu setzen und konnten die Rückstände gegen Ende nicht mehr aufholen. Mit 387 bzw. 388 Ringen mussten sie ihre Einzelpunkte abgeben. Beutler und Kim Schladebach hingegen tappten nicht in die Falle und gewannen mit 390 bzw. 392 Ringen ihre Punkte. Und doch bestand am Ende noch die Chance auf den Sieg, denn Dominik Vidakovic, den der Trainer an die Spitzenposition eingewechselt hatte, schoss wie ein Uhrwerk und egalisierte mit ausgezeichneten 394 Ringen das Ergebnis seines international erfahrenen Gegners, der lange Jahre in der schweizerischen Nationalmannschaft geschossen hat. Im Stechen jedoch konnte Vidakovic nicht mehr standhalten und verlor den entscheidenden dritten Einzelpunkt.
Am letzten Spieltag trifft die Mannschaft am 19. Januar in Buchholz auf Kuppenheim. Obwohl die keine Aussicht mehr auf die beiden ersten Plätze, die zur Teilnahme an der Relegation berechtigen, haben, bleiben sie ein gefährlicher und ebenbürtiger Gegner. Stand heute kann die Mannschaft aber in stärkster Aufstellung antreten und möchte mit einem Sieg natürlich die Meisterschaft klar machen.

 

Luftgewehrmannschaft geht als Tabellenführer in die Endphase

Zwei klare 5:0 Erfolge gegen Todtnau und Eisental

 

Nach zwei weiteren 5:0 Erfolgen gegen zwei überforderte Gegner aus Todtnau und Eisental sind
die Heitersheimer nun alleiniger Tabellenführer in der Luftgewehr Südbadenliga. Welches Potential
Trainer Hariolf Schmid in dieser Saison zur Verfügung steht, zeigte sich im ersten Wettkampf. Mit
Kim und Nina Schladebach sowie Anna-Marie Beutler standen ihm gleich drei Stammschützen
wegen Verpflichtungen im Landesleistungszentrum nicht zur Verfügung. Aber Laura Klaile mit 394
Ringen, Dominik Vidakovic mit 392 Ringen und Julia Schmidt mit 385 Ringen machten ihre Sache
so gut, dass das Fehlen kaum bemerkt wurde. Da der Gegner aus Todtnau keine komplette
Mannschaft stellen konnte, musste Schmidt ihr Ergebnis ohne Gegenwehr erbringen, was eine
besondere Herausforderung war. In bewährter Manier vervollständigte Fabienne Füglister mit 394
Ringen und Susanne Schladebach mit 388 Ringen trotz Rückenproblemen das Ergebnis zum 5:0.
Zum Nachmittagswettkampf konnte der Trainer dann seine Stammformation an die Schießlinie
bringen. Um es vorweg zu nehmen, der Gegner aus Eisental war wieder einmal mehr chancenlos,
obwohl die Stammmannschaft gerade einmal einen Ring mehr in der Mannschaftswertung aufs
Tableau bringen konnte. Das aber war bedeutend mehr als alle anderen Mannschaften der Liga.
Füglister führte die Mannschaft mit 395 Ringen an. Nina Schladebach mit 393 Ringen war die
Beste des Schladebach Trios gefolgt von Susanne mit 388 und Kim mit 387 Ringen. Beutler mit
392 Ringen vervollständigte die Mannschaft.
Damit liegt die Mannschaft aufgrund des besseren Einzelpunktverhältnisses ohne Punktverlust an
der Tabellenspitze gefolgt von Brigachtal und Lauf, die ebenfalls noch mit weißer Weste versehen
sind. Und eben auf diese beiden Mannschaften treffen die Heitersheimer am 7.12. in Kuppenheim.
Obwohl an diesem Tag Füglister und Susanne Schladebach nicht zur Verfügung stehen muss die
Mannschaft unbedingt punkten, um das Saisonziel – Qualifikation zur Bundesligarelegation – nicht
aus den Augen zu verlieren. Wenn man sieht, mit welcher Qualität die Ergänzungsschützen des
KKSVs aufwarten, braucht der Mannschaft auch vor diesen Gegnern nicht bange zu sein.

 

21. November 2019 Artikel der Badische Zeitung - "Das Ringen um Perfektion" 

 

 

1. Luftgewehrmannschaft mit neuem Vereinsrekord

Nach wie vor ohne Punktverlust an der Tabellenspitze

 

Mit einem neuen sensationellen Vereinsrekord untermauerten die besten Luftgewehrschützen des
SBSV ihren Anspruch, den letztjährigen Abstieg aus der 2. Bundesliga zu korrigieren. „1963 Ringe
hat in dieser Liga bisher wohl niemand geschossen“ freuten sich die Schützinnen über ihre
Leistung und die Tabellenführung in der Südbadenliga. Allerdings trat Trainer Hariolf Schmid sofort
wieder auf die Bremse und erinnerte daran, dass „zwei weitere Mannschaften noch verlustpunktfrei
sind“. Auf diese Mannschaften aus Lauf und Brigachtal treffen die Heitersheimer aber erst am
Saisonende, sodass die Spannung bis zum Schluss gewahrt bleibt.
Herausragend diesmal war eindeutig Fabienne Füglister. Mit 397 und 398 von 400 möglichen
Ringen war sie beide Male Mannschaftsbeste und führte die Mannschaft an Position 1 zu den
klaren 5:0 Siegen gegen Tennenbronn und Muggensturm. Anna-Marie Beutler kam zwar im ersten
Durchgang nur auf 384 Ringe, was aber an einem technischen Problem an ihrem Gewehr lag.
Nach Behebung dieses Problems schoss sie im 2.Durchgang 392 Ringe, was eher ihrem
Leistungsvermögen entspricht. Kim Schladebach findet langsam in ihre frühere Form zurück und
schoss mit 391 und 394 Ringe Ergebnisse, die Zuversicht für die weitere Saison geben. Zweimal
389 Ringe für Nina Schladebach ergaben zwei weitere Einzelpunkte. Pauline Jung vertrat die
beruflich verhinderte Susanne Schladebach im ersten Durchgang bestens mit 389 Ringen und
besagte Susanne Schladebach kam im 2. Durchgang auf 390 Ringe und vervollständigte damit
den neuen Vereinsrekord.
Weiter geht es für die Heitersheimer am kommenden Wochenende in Lauf mit den Begegnungen
gegen Todtnau und Eisental. Man darf gespannt sein, ob es wieder zu solch grandiosen
Ergebnissen kommt.

 

 

03.11.2019 - Luftgewehrreserve führt die Tabelle souverän an

4 Siege der 2. und 3. Mannschaft in der Verbandsliga

 

Die Schlagzeilen bei den Heitersheimer Luftgewehrmannschaften gleichen sich. Ist die erste
Mannschaft in der Südbadenliga noch ungeschlagen, so ist es auch die Zweite in der
Verbandsliga. Und die Dritte hat die einzige Niederlage auch nur gegen die vereinseigene Zweite
eingefangen. Beide Mannschaften führen zurzeit die Tabelle souverän an. Vor allem die erzielten
Ringzahlen sind für die Konkurrenz eine Nummer zu groß. So schoss die zweite Mannschaft mit
1931 bzw. im zweiten Wettkampf gar 1941 Ringen ein Mannschaftsergebnis, das sie auch in der
höheren Liga zu den Spitzenteams zählen ließe.
Bereits im ersten Wettkampf gegen Malterdingen, im letzten Jahr immerhin Teilnehmer an der
Relegation zur Südbadenliga, setzte Laura Klaile das Highlight des Tages. Mit 396 Ringen ließ sie
nur 4 Neuner zu, alle anderen 36 Schüsse landeten in der Zehn. Claudia Lietz mit 388 Ringen,
Dominik Vidakovic mit 380 Ringen, sowie Larissa Hege mit 383 und Pauline Jung mit 384 Ringen
vervollständigten den 5:0 Erfolg gegen einen überforderten Gegner.
Kurzen Prozess machte auch die Dritte bei ihrem Wettkampf im ewig jungen Duell gegen den SV
Münstertal. Auch hier gab es ein 5:0 wobei vor allem Julia Schmidt mit 389 Ringen sowie Stefanie
Sabisch und Lena Beutenmüller mit jeweils 385 Ringen zu überzeugen wussten. Anna-Lena
Kupke kam in ihrem ersten Einsatz nach langer beruflicher Abwesenheit auf 379 Ringe und
Michael Beutenmüller mit 370 Ringen vervollständigte das Tableau.
War der erste Wettkampf der Zweiten schon sehr gut, so war der Wettkampf am Nachmittag eine
Demonstration der Stärke. „Bei diesem Mannschaftsergebnis muss sich selbst die erste
Mannschaft strecken, dies zu erreichen. Und dabei fehlte noch die eigentliche Nummer 1 Jasmin
Mischler“ hörte man aus dem Publikum. Gleich drei der fünf Schützen erzielten mehr als 390 Ringe
– ein Novum in dieser Liga. Klaile, Vidakovic und Jung erzielten jeweils 391 Ringe, Lietz mit 387
und Hege mit 381 Ringen komplettierten diese Superleistung zum 5:0 gegen Oberprechtal.
Nur scheinbar knapper endete die Begegnung der Dritten mit einem 3:2 Sieg gegen Biederbach.
Sabisch, Schmidt und Lena Beutenmüller machten mit 385, 383 bzw. 377 Ringen den Sieg
frühzeitig fest und nur Michael Beutenmüller musste mit 365 Ringen klein beigeben. Ein
technischer Fehler von Kupke (380 Ringe) im Stechen ergab dann den zweiten Einzelpunkt für die
Biederbacher.
Bereits am kommenden Samstag geht es für die 1. Mannschaft weiter um die Tabellenspitze in der
Südbadenliga. Um 10:15 Uhr geht es gegen die SSV Tennenbronn und um 15:15 Uhr gegen den
SV Muggensturm. Zuschauer sind wie immer herzlich willkommen. Da der KKSV voraussichtlich
mit der stärksten Mannschaft an den Start gehen kann, sollte ausgezeichneten Ergebnissen nichts
im Weg stehen.

 

27.10.2019 - Luftgewehrmannschaft mit überragendem Start in die Südbadenliga

Ungeschlagen auch nach dem zweiten Spieltag

 

Südbadenligamannschaft gibt nur einen Einzelpunkt ab
Auch nach dem zweiten Spieltag in der Südbadenliga hat die erste Luftgewehrmannschaft noch
eine weiße Weste. Gegen die Mannschaften vom KKSV Buchholz und SV Egringen gab es mit
einem 4:1 bzw. 5:0 klare Siege. Auch die Mannschaftsergebnisse mit 1952 gegen Buchholz und
dem neuen Vereinsrekord von 1955 Ringen gegen Egringen belegen die momentane Topform der
Athleten.
Vor allem Anna-Marie Beutler, die Jüngste im Team, wusste gegen Buchholz zu überzeugen. Mit
neuer persönlicher Bestleistung von 397 von 400 möglichen Ringen übertraf sie sogar die
standesgemäße Nummer 1, Fabienne Füglister, die ebenso wie Nina Schladebach auf jeweils 393
Ringe kam. Kim Schladebach mit 385 Ringen und Susanne Schladebach, die mit 384 Ringen den
einzigen Punkt abgeben musste, vervollständigten das Tableau.
Dass der Trainer im Moment aus dem Vollen schöpfen kann, zeigte sich im Wettkampf gegen
Egringen. Susanne Schladebach wurde gegen Laura Klaile ausgetauscht und sie passte sich
sofort dem Niveau des Rests der Mannschaft an und trug mit 389 Ringen ihren Teil zum neuen
Vereinsrekord bei. Füglister führte die Mannschaft mit 396 Ringen an, gefolgt von Beutler mit 394,
Kim Schladebach mit 390 Ringen und Nina Schladebach mit 386 Ringen. Keiner ihrer Gegner kam
auch nur in die Nähe dieser Leistungen.
Nach 4 von 11 Begegnungen liegt der KKSV nun zusammen mit der Bundesligareserve der SSVg
Brigachtal an der Tabellenspitze. „Auf diesen Gegner treffen wir aber erst am vorletzten Spieltag“

hofft Trainer Hariolf Schmid, dass seine Sportler auch bis dahin ihre Form konservieren können.

 

20.10.2019 - Luftgewehrmannschaft mit überragendem Start in die Südbadenliga

Heitersheimer Luftgewehrsportler dominieren Verbandsliga

 

Auch ohne ihren Trainer, der in Diensten des Verbandes im Einsatz war, zeigten die 2. und
3.Mannschaft ihr Können und demonstrierten beim Start der Verbandsliga Oberrhein in
beeindruckender Weise welche Qualität die Luftgewehrschützen beim KKSV im Moment haben.
Vor allem die zweite Mannschaft schoss mit 1935 und 1922 Ringen Gesamtergebnisse, die
meilenweit von den Gegnern entfernt waren. Die einzige Mannschaft, die ihnen gefährlich werden
konnte, waren die Gegner aus dem eigenen Haus, denn am Nachmittag kam es zum
vereinsinternen Duell. Es waren zwar Michael Beutenmüller und Nicole Choinka gegen Melanie
Hamm und Claudia Lietz ohne Chance, aber Stefanie Sabisch gegen Dominik Vidakovic und
Larissa Hege im Stechschuss gegen Laura Klaile holten zwei Punkte für Mannschaft 3. So war es
am Ende Pauline Jung, die den dritten und entscheidenden Punkt gegen Julia Schmidt zum Sieg
der zweiten Mannschaft holte.
Am Vormittag waren beide Mannschaften schon im Einsatz und gewannen mit 5:0 gegen
Pfaffenweiler bzw. 3:2 gegen Wittnau. Herausragend hierbei waren die 396 von 400 Ringen von
Klaile – ein Ergebnis von außerordentlicher Qualität. Ihr kaum nach standen dabei Lietz (390) und
Vidakovic (389). Auch Jung und Hamm mit 386 bzw. 374 wussten zu überzeugen. Die dritte
Mannschaft gewann mit 3:2 gegen Wittnau. Beutenmüller und Lea Ganter mussten ihre
Einzelpunkte abgeben. Hege, Schmidt und Sabisch aber holten die Punkte zum Sieg.
Augenzwinkernd stellte der Trainer danach fest, dass er in Zukunft seine Wochenenden wohl ohne
Schießen genießen könne, wenn es auch ohne ihn so gut klappt. Die Schützen jedoch
protestierten vehement.

 

15.10.2019 - Luftgewehrmannschaft mit überragendem Start in die Südbadenliga

Luftgewehrmannschaft mit überragendem Start in die Südbadenliga
Maximaler Erfolg nach zwei 5:0 Erfolgen gegen Oberschopfheim II und Dundenheim


Mehr war an diesem Wochenende nicht möglich für die Heitersheimer Luftgewehrsportler. Besser gesagt – Sportlerinnen, denn Trainer Hariolf Schmid brachte in beiden Wettkämpfen 5 seiner erfolgsverwöhnten Damen an den Start und auch das Fehlen der standesgemäßen Nummer 1, Fabienne Füglister, wurde erfolgreich kompensiert. „Wir verfügen dieses Jahr über nahezu 10 Schützen, die in Bereiche um die 390 Ringe schießen können“ freut sich der Trainer über die Qualität seines Teams. Hatten sie diese Leistungen bei den Vorbereitungswettkämpfen erbracht, mussten sie sich jetzt unter Wettkampfbedingungen bestätigen. Und sie taten das mit Bravour. Die Mannschaftsergebnisse mit einem Durchschnitt von knapp unter bzw. über 390 Ringen wurden von keiner anderen Mannschaft der Südbadenliga erreicht. Schon gar nicht von den Gegnern aus Oberschopfheim und Dundenheim. Am Vormittag gegen Oberschopfheim holten Pauline Jung (386 Ringe), Jasmin Mischler (388), Kim Schladebach (391), Susanne Schladebach (392) und Nina Schladebach (390) die Punkte. Gegen Dundenheim ersetzten Laura Klaile und Anna-Marie Beutler Jung und Nina Schladebach was aber der Leistung der Mannschaft keinen Abbruch tat. Mischler(393), Kim Schladebach (388), Klaile (384), Susanne Schladebach (396) und Beutler (390) gewannen den Nachmittagswettkampf genauso ungefährdet. Bleibt zu erwähnen, dass die älteste im Bunde, Susanne Schladebach, wieder einmal der Jugend vorweg ging und mit der besten Durchschnittsleistung am nächsten Wettkampf an der Spitze der Setzliste stehen wird.


Trotz aller Euphorie warnte der Trainer vor Überheblichkeit. „Die beiden Mannschaften waren bestimmt nicht die schwersten Brocken auf dem Weg zum Saisonziel“. Die Mannschaft möchte unbedingt die Scharte des Abstiegs aus der 2. Bundesliga korrigieren. Da stehen am 27. Oktober mit Buchholz und Egringen die nächsten Gegner im Weg. Sollte die Mannschaft ihre Form bewahren, muss ihr auch vor diesen Gegnern nicht bange werden.

 

 

August 2019 - Deutsche Meisterschaften München

 

Kim Schladebach ist Deutsche Meisterin im Dreistellungskampf!

 

Zum Bericht des KKSV

 

Zum Bericht der Badische Zeitung

 

 

 

August 2019 Artikel der Badische Zeitung - "Mentale Stärke gewinnt" 

25.03.2019 Kreismeisterschaft - Heitersheimer Mädchen und Frauen nicht zu schlagen

Wenn die Weiblichkeit des KKSV Heitersheim an den Start geht, gibt es traditionell für den Rest nicht viel zu holen. So auch wieder bei den Kreismeisterschaften des Schützenkreises Breisgau, die in den vergangenen zwei Wochenenden auf den Standanlagen des KKSV durchgeführt wurden. In nahezu allen Disziplinen, in denen weibliche Starter des KKSV an antraten, gewannen sie mindestens den Titel oder gar mehrere Medaillen auf einmal.

 

In der Damenklasse U40 zeigte Claudia Lietz, dass sie in ihrer Babypause nichts verlernt hat und gewann mit 389 von 400 möglichen Ringen. Mit 386 Ringen stand ihr Anna-Lena Kupke auf Platz 2 kaum nach. Gar einen Dreifachsieg gab es in der Klasse U50. Susanne Schladebach dominierte mit 392 Ringen, Nicole Choinka landete auf Platz 2, Sandra Scherer auf Platz 3. Liselotte Schmid gewann ungefährdet die Klasse Ü50 mit 376 Ringen. Selbstredend belegten die beiden Mannschaften in der Damenklasse die Plätze 1 und 2 in der Mannschaftswertung.

Ganz stark präsentierte sich auch die Jugend- und Juniorenklasse. In der Klasse U 16 gewann Nina Schladebach mit 391 Ringen und zusammen mit Lena Beutenmüller und Anna-Marie Beutler die Mannschaftswertung. Die beste Heitersheims war auch die beste der gesamten Meisterschaft. Kim Schladebach gewann mit 394 Ringen vor Stefanie Sabisch mit 384 Ringen die Klasse U18 und Julia Schmidt gewann mit 386 Ringen die Klasse U20. Alle drei zusammen waren in der Mannschaftswertung unschlagbar.

 

Die Jugendlichen traten auch in der Dreistellungsdisziplin mit dem Luftgewehr an und hielten sich schadlos. Nina Schladebach wurde Zweite, Beutler Dritte und zusammen mit Beutenmüller gewannen sie auch die Mannschaftswertung.

 

Beim 100m Wettbewerb mit dem Kleinkalibergewehr mussten sich die Damen auch noch der männlichen Konkurrenz erwehren. Für Susanne Schladebach und Liselotte Schmid kein Problem. Mit 289 bzw. 287 Ringen gewannen sie ihre jeweilige Altersklasse deutlich.

 

In der Königsdisziplin, dem Dreistellungskampf mit dem KK-Gewehr, waren sowohl die Jugend- als auch die Juniorenklasse unschlagbar. Hier bildet Kim Schladebach zusammen mit ihren Nationalmannschaftskolleginnen Sophie Petry und Larissa Weindorf eine Mannschaft. Dass sie nicht umsonst in die Nationalmannschaft berufen wurden zeigten sie eindrücklich. Ihre Ergebnisse waren die Highlights der bisherigen Meisterschaft und machen heute schon Hoffnung auf Spitzenplätze bei den deutschen Meisterschaften im August. Die Klasse U20 gewann Sophie Petry mit 576 von 600 möglichen Ringen vor Julia Schmidt, die Klasse U18 Larissa Weindorf mit 578 Ringen vor Kim Schladebach mit 565 Ringen.

 

Dass auch Männer beim KKSV Medaillen gewinnen können zeigte Noch-Sportleiter Hariolf Schmid, der mit dem Luftgewehr sowie dem KK-Gewehr über 100 Meter und im Dreistellungskampf dreimal den zweiten Platz belegen konnte.

Auch die Pistolenschütze konnten erste Medaillengewinne vorweisen. Lukas Erler wurde Zweiter in der Klasse U18 mit der Luftpistole und in der Herrenklasse konnten Thomas Benz, Marc Linbrunner und Adrian Schmidt die Silbermedaille in der Mannschaftswertung mit der Luftpistole erringen

 

21.01.2019 KKSV Luftgewehrschützen greifen nach dem letzten Strohhalm

Zweite Mannschaft qualifiziert sich für die Relegation zur 2. Bundesliga

 

Bei den Heitersheimer Sportschützen herrscht wieder Hoffnung. Wie berichtet, hat die erste Mannschaft am Dreikönigstag zwei Niederlagen einstecken müssen und ist dadurch denkbar knapp sportlich aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Eine neue Situation hat sich durch den erfolgreichen Saisonabschluss der zweiten Mannschaft ergeben. Bedingt durch ein überlegenes 4:1 gegen den SV Egringen bei einer gleichzeitigen Niederlage des Konkurrenten aus Kuppenheim erreichten sie in der Südbadenliga den dritten Tabellenplatz und qualifizierten sich für das Relegationsschießen um den Einzug in die zweite Bundesliga. Bei einem Erfolg könnten sie die Scharte des Abstiegs auswetzen. Ob der Griff nach dem letzten Strohhalm auch der rettende sein wird, entscheidet sich dann am 17. Februar, wenn die Mannschaft aus Heitersheim in der Sportschule Ruit bei Stuttgart auf die Erst- und Zweiplatzierten der Ligen aus Württemberg, Nordbaden, der Pfalz und dem Saarland treffen. „Es ist ein Zeichen der großartigen Substanz im Verein, dass die zweite Mannschaft nahezu dasselbe Niveau aufweist wie die Erste“ ist Trainer Hariolf Schmid sehr stolz auf seine sehr junge Mannschaft.

Extrem spannungsgeladen zeigte sich der letzte Wettkampftag der Südbadenliga Luftgewehr. Für die drei punktgleichen Mannschaften aus Oberschopfheim, Kuppenheim und den Hausherren aus Heitersheim ging es um zwei freie Plätze in der Relegation zur zweiten Bundesliga. Für die Heitersheimer hätte es frühzeitig gut ausgehen können, denn der Konkurrent aus Oberschopfheim konnte in seinem Duell nicht überzeugen. Erst im letzten Wettkampfschuss gelang ihnen der Ausgleich und die Partie ging ins Stechen, das Oberschopfheim letztlich gewann. Damit war die Ausgangslage für Heitersheim klar. Es musste gegen Egringen gewonnen werden und gleichzeitig musste Kuppenheim in der Parallelbegegnung Punkte abgeben. Die erkrankten Stefanie Sabisch und Larissa Hege ersetzte der Trainer mit seinen Jüngsten. Lena Beutenmüller und Nina Schladebach gingen an den Start und machten ihre Sache sehr gut. Zwar musste Beutenmüller ihren Einzelpunkt abgeben aber Schladebach gewann ihren Einzelpunkt souverän mit 386 Ringen. Einzig Julia Schmidt musste noch zittern, denn ihre 383 Ringe reichten nur zum Stechen, das sie aber souverän gewann. Ganz sicher punktete auch Jasmin Mischler mit 389 Ringen auf Position 1. Das Highlight war aber die Jüngste im Feld. Die erst 15-jährige Anna-Marie Beutler zeigte mit der Bestleistung von 393 Ringen welches Potential aus der Heitersheimer Jugendarbeit hervorgeht und holte den vierten Punkt zum 4:1 Erfolg.

Dann richteten sie die Blicke aber auf die Begegnung der Kuppenheimer, die zeitgleich stattfand. Deren Partie wogte hin und her und auch hier wurde die Partie erst mit dem allerletzten Schuss entschieden. Da dieser zur Niederlage von Kuppenheim führte, konnten die Heitersheimer jubeln.

 

Bildunterschrift: Siegerehrung Südbadenliga Luftgewehr 2018/19; links die Zweitplatzierten aus Oberschopfheim, in der Mitte der Meister aus Brigachtal und rechts die Heitersheimer als Dritte; v.r. Jasmin Mischler, Lena Beutenmüller, Julia Schmidt, Nina Schladebach, Anna-Marie Beutler, vorne sitzend Stefanie Sabisch; der Fan daneben gehört (noch) nicht zur Mannschaft

 

Siegerehrung Südbadenliga Luftgewehr 2018/19: links die Zweitplatzierten aus Oberschopfheim, in der Mitte der Meister aus Brigachtal und rechts die Heitersheimer als Dritte; v.r. Jasmin Mischler, Lena Beutenmüller, Julia Schmidt, Nina Schladebach, Anna-Ma

07.01.2019 Saisonziel verpasst - Heitersheimer Luftgewehrschützen steigen aus der 2.Bundesliga ab 

Zwei Niederlagen gegen die Mannschaften aus Fenken und Kronau besiegelten das Schicksal der 1. Mannschaft Luftgewehr des KKSV Heitersheim. Nach zwei Jahren 2. Liga müssen die Heitersheimer absteigen und im nächsten Jahr einen weiteren Anlauf aus der Südbadenliga starten. Wie knapp es für die Heitersheimer war, zeigt die Tatsache, dass sie bei gleicher Einzel- und Mannschaftspunktbilanz wie ihr schärfster Konkurrent nur aufgrund der Niederlage im direkten Vergleich auf dem letzten Platz landeten.

 

Der letzte Wettkampftag stand unter einem schlechten Stern, als Kim Schladebach – eine der besten der Heitersheimer - wegen eines Infekts kurz vor der Abfahrt absagen musste. Wie sich herausstellen sollte eine entscheidende Schwächung. Gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer aus Fenken waren die Heitersheimer dann auch chancenlos. Fabienne Füglister konnte ihrem Gegner, dem Commonwealth Games Sieger von 2017, ebenso nichts entgegensetzen wie auch Dominik Vidakovic, Sophie Mehlig und Melanie Hamm. Einzig Susanne Schladebach war immer nah dran an ihrem Gegner, musste am Ende aber doch noch klein bei geben.

 

Aufgrund der Vorergebnisse war vor dem letzten Wettkampf gegen Kronau dann klar: Heitersheim musste zwei Einzelpunkte erzielen gegen einen Gegner, der sich anschickt, den Aufstieg in die erste Bundesliga zu schaffen. Die Heitersheimer zeigten sich von ihrer besten Seite aber sowohl Füglister als auch Mehlig und Hamm mussten die Überlegenheit ihrer jeweiligen Gegner frühzeitig anerkennen. Das Drama spielte sich auf den Positionen 2 und 3 ab wo Schladebach und Vidakovic sich mit ihren jeweiligen Gegnern ein Kopf-an-Kopf Rennen lieferten. Vidakovic konnte mit einer tollen Endserie den Ausgleich schaffen, was eine Entscheidung im Stechen erforderte, das der Heitersheimer mit 10:8 für sich entscheiden konnte. Alle Augen richteten sich damit auf Schladebach, die zwar immer in Führung lag, der Vorsprung wuchs aber nie auf mehr als zwei Ringe. Nur ein Sieg von ihr hätte den Klassenerhalt gebracht. Als ihr kurz vor Schluss eine Neun unterlief, war klar, dass die letzten 5 Schuss in der Zehn landen mussten, um ein Stechen zu erreichen. Beim drittletzten Schuss war es dann geschehen, eine Neun leuchtete auf. Damit war nicht nur dieser Einzelpunkt, sondern auch der Klassenerhalt verloren.

„Die heutige Leistung gegen Kronau war bestimmt nicht der Grund, warum wir nun absteigen müssen“ weiß Trainer Hariolf Schmid sehr wohl, dass die Chancen zu Beginn der Saison bei den Wettkämpfen gegen die Mitkonkurrenten verloren gingen. „Die Mannschaft bleibt komplett zusammen und wird in der nächsten Saison versuchen, diesen Unfall zu korrigieren.“ geht der Blick von ihm schon wieder nach vorne.

 

Außerdem besteht noch die theoretische Möglichkeit, dass die zweite Mannschaft in der Südbadenliga, derzeit 4. In der Tabelle, den Sprung auf Tabellenplatz 3 und damit die Berechtigung zur Teilnahme an der Relegation zur 2. Bundesliga erreicht. Damendrücken lohnt sich also nach wie vor.

Auch sein Punktgewinn nach Stechschuss konnte den Abstieg nicht mehr verhindern; Dominik Vidakovic in Aktion

03.12.2018  Erste Punkte für die Heitersheimer Zweitbundesligaschützen
Rote Laterne abgegeben

Das erste Erfolgserlebnis der Saison konnten die Luftgewehrschützen des KKSV Heitersheim am vergangenen Wochenende in der zweiten Bundesliga feiern. Einer fast zu erwartenden 1:4 Niederlage gegen den Bundesligaabsteiger aus Brigachtal ließen sie am Nachmittag einen 3:2 Erfolg gegen die Hausherren vom SV Schopp folgen. Damit haben sie den Tabellennachbarn aus Jockgrim überholt und die rote Laterne abgegeben. „Wir haben jetzt aus eigener Kraft die Möglichkeit, zumindest das Relegationsschießen am Saisonende zu erreichen.“ sieht Trainer Hariolf Schmid nach den unglücklichen Niederlagen zu Saisonbeginn wieder Licht am Ende des Tunnels. Der Vorsprung zum Abstiegsplatz beträgt aber lediglich einen Einzelpunkt, so dass für Spannung am letzten Spieltag gesorgt sein wird.

„Heute war ich nur Kanonenfutter“ war der sichtlich frustrierte Kommentar von Susanne Schladebach, der Erfahrensten in der Heitersheimer Mannschaft. Sie hatte es aber auch mit Hochkarätern des internationalen Schießsports zu tun. Gegner im ersten Wettkampf war die deutsche Olympiateilnehmerin von 2016 ,Selina Gschwandtner, und im zweiten Wettkampf Sabrina Sena, mehrfache Weltcupsiegerin und Vizeeuropameisterin aus Italien. Beide kamen auf 397 von 400 möglichen Ringen. Ergebnisse, die selbst eine in Topform befindliche Schladebach nicht toppen konnte.

Gegen den besten Mann des Tages musste aber Fabienne Füglister gegen Brigachtal antreten. Peter Sidi aus Ungarn, 5-facher Olympiateilnehmer und mehrfacher Welt- und Europameister  steht dort auf Position 1. Selbst 395 Ringe der Heitersheimerin konnten ihn nicht schrecken und er holte den Punkt für Brigachtal mit dem Weltklasseergebnis von 399 Ringen. Als Melanie Hamm ebenfalls früh die Segel streichen musste, stand der Sieg für Brigachtal bereits fest. Auch Dominik Vidakovic musste sich knapp geschlagen geben. So blieb es dem Küken der Mannschaft, der 17-jährigen Kim Schladebach vorbehalten, den Ehrenpunkt für die Heitersheimer zu holen.

Besser lief es dann am Nachmittag gegen die Gastgeber aus Schopp. Obwohl Füglister ihr Topergebnis vom Vormittag nicht wiederholen konnte, reichten diesmal 391 Ringe zum Sieg. Kim Schladebach wiederholte ihr Ergebnis vom ersten Kampf mit 389 Ringen. Ihr Gegner aber schoss langsamer als sie und war ihr immer knapp auf den Fersen. Vidakovic lag lange deutlich in Führung aber seine Gegnerin beendete ihren Wettkampf mit einer fast maximalen Endserie. Der Heitersheimer konterte und erzielte die nötigen 98 Ringe am Ende und gewann nach 387 Ringen mit einem Ring Vorsprung. Als dann auch Schladebachs Gegner die entscheidende Neun unterlief, so dass er Kim Schladebach nicht mehr einholen konnte, war die Freude im Heitersheimer Lager groß. Leider unterlief Hamm im letzten Schuss eine Neun, so dass ihre grandiose Aufholjagd mit 383 Ringen nur noch zum Ausgleich reichte. Das Stechen verlor sie dann aber, so dass der Sieg „nur“ mit 3:2 an die Heitersheimer ging.

Den knappen Vorsprung auf den Abstiegsplatz gilt es nun am letzten Spieltag am 6. Januar in Sandhausen zu verteidigen. Wer auf die Gegner schaut, weiß, dass dies alles andere als einfach wird. Stehen den Heitersheimern doch die Erst- und Zweitplatzierten der Tabelle, Fenken und Kronau, gegenüber.

Endlich mal Grund zur Freude, v.l. Fabienne Füglister, Kim Schladebach, Dominik Vidakovic, Susanne Schladebach, Melanie Hamm, Trainer Hariolf Schmid

03.12.2018  Dritte Mannschaft verteidigt den Meistertitel vom Vorjahr
Heitersheim dominiert die Verbandsliga Oberrhein

Den ersten Titelgewinn dieser Ligasaison können die Heitersheimer bereits vor dem letzten Spieltag feiern. Nach überzeugenden Siegen mit 4:1 gegen Buchholz und 5:0 gegen Oberprechtal ist der dritten Luftgewehrmannschaft des KKSV der Meistertitel nicht mehr zu nehmen, da der Konkurrent aus dem Münstertal gleichzeitig eine Niederlage einstecken musste.

Pauline Jung, Nina Schladebach, Lena Beutenmüller, Michaela Schröder und Michael Beutenmüller ließen ihren Gegnern an diesem Spieltag nicht den Hauch einer Chance. Nur Lena Beutenmüller musste einen Einzelpunkt abgeben und auch den nur mit dem Minimalabstand von einem Ring. Jung überzeugte mit 385 bzw. 389 Ringen. Lena Beutenmüller steigerte sich nach 376 Ringen im ersten auf 380 Ringe im zweiten Wettkampf. Schröder punktete mit 373 und 377 ringen zweimal und auch Michael Beutenmüller fuhr mit 365 bzw. 374 Ringen zwei Punkte ein. Am spannendsten machte es die Jüngste im Feld. Schladebach startete mit herausragenden 387 Ringen, kam aber nach 383 Ringen im zweiten Wettkampf lediglich zum Gleichstand, so dass ein Stechen erforderlich wurde. Nach dem 4. Zehner in Folge konnte ihr Gegner nicht mehr kontern und musste der jungen Heitersheimerin auch diesen Punkt überlassen.

 

Der KKSV Heitersheim gratuliert der ganzen Mannschaft und wünscht viel Erfolg beim letzten bedeutungslosen Wettkampf gegen Münstertal, der allerdings erst am 10. Februar stattfinden wird.

25.11.2018  Südbadenliga - Zweite Luftgewehrmannschaft bestätigt zweiten Tabellenplatz
2 Siege gegen direkte Konkurrenten aus Kuppenheim und Lauf

Ein ganz wichtiges Wochenende hatte die zweite Luftgewehrmannschaft in der Südbadenliga vor sich. Standen doch die Wettkämpfe gegen die Tabellennachbarn aus Kuppenheim und Lauf bevor. Alle drei Teams hatten vor diesem Wochenende dieselbe Punktebilanz. Mit zwei 3:2 Erfolgen gegen diese Mannschaften konnten sich die Heitersheimer behaupten und damit den 2. Tabellenplatz zu behaupten. „Das waren 2 extrem wichtige Siege aber noch ist nichts entschieden. Vor uns liegen noch drei verdammt schwere Aufgaben“ denkt Trainer Hariolf Schmid schon an die nächsten Wettkämpfe.

Ein Wechselbad der Gefühle war der erste Wettkampf gegen Kuppenheim. Larissa Hege auf Position 5 lag schnell beruhigend in Führung und brachte diese Führung mit 386 Ringen auch zum ersten Punkt für Heitersheim nach Hause genauso wie Anna-Marie Beutler, die dabei 389 Ringe erzielte. Trotz sehr guten 386 Ringen gelang dies Stefanie Sabisch leider nicht. Da auch Jasmin Mischler (390 Ringe) und Julia Schmidt (384 Ringe) bis zum letzten Wettkampfdrittel in Führung lagen, sah jedoch alles nach einem sicheren Sieg für Heitersheim aus. Beide leisteten sich aber zum Abschluss suboptimale 94er Passen, was ihren Gegnern Tür und Tor für den Sieg öffneten. Mischlers Gegner, immerhin französischer Meister in der Ü40 Klasse, nutzte diese Chance und erzielte den Ausgleich für Kuppenheim. Am Ende profitierten die Heitersheimer von ihrer Schießtaktik. Schmidt schoss wesentlich schneller als ihre Gegnerin, die unter Zeit- und Ergebnisdruck am Ende die entscheidenden Fehler machte und Schmidt den Siegpunkt ermöglichte. Die Einheimischen bejubelten damit einen Sieg, der nicht unbedingt zu erwarten war.

Komplett umgekehrt verlief der zweite Wettkampf gegen Lauf. Chancenlos waren sowohl Mischler (392 Ringe) als auch Beutler (383 Ringe) in diesem Wettkampf, was den schnellen 0:2 Rückstand bedeutete. Hege konnte zwar mit ebenfalls 383 Ringen verkürzen aber Schmidt und Sabisch lagen nach 30 Schüssen trotz akzeptabler Endergebnisse von jeweils 382 Ringen zurück. Wieder half aber am Ende die Heitersheimer Schießtaktik, die auf schnelles Schießen abzielt. Auch bei diesem Wettkampf waren die Heiterheimerinnen schneller als ihre Gegner, was den Druck auf diese am Ende zu groß machten, so dass Schmidt mit einem Ring und Sabisch mit 2 Ringen Vorsprung ihre jeweiligen Wettkämpfe zum 3:2 für Heitersheim gewinnen konnten.

Damit richtet sich jetzt das Augenmerk auf den vorletzten Spieltag am 9.12. in Buchholz. Dort wartet dann mit dem SV Oberschopfheim ein weiteres Schwergewicht auf dem Weg zum erfolgreichen Saisonabschluss.

 

25.11.2018  Verbandsliga Oberrhein - Unerwarteter Erfolg für die Luftpistolenmannschaft
3:2 Sieg gegen March in der Verbandsliga Oberrhein

Einen unerwarteten Sieg konnte die Luftpistolenmannschaft des KKSV Heitersheim landen. Gegen den Ligafavoriten aus March gelang ihnen ein 3:2 Erfolg. Die ringbesten Heitersheim konnten auch die ersten beiden Punkte einfahren. Tobias Vogelsang und Marc Linbrunner gewannen mit 359 bzw. 357 Ringen ihre Begegnungen. Als auch Nicolas Petrovic mit 331 Ringen punkten konnte war die kleine Sensation perfekt. Da war es dann auch irrelevant, dass Lukas Erler trotz ausgezeichneter 349 Ringe und Adrian Schmidt mit 341 Ringen. „Endlich zahlt sich das regelmäßige Training aus“ waren die Sportler froh über den unverhofften Erfolg.

Leider konnten sie diesen Erfolg trotz sehr guter Ringzahlen gegen Müllheim nicht wiederholen. Zwar konnten Vogelsang und Linbrunner mit 367 bzw. 360 Ringen wieder punkten aber Schmidt (327 Ringe), Erler (334 Ringe) und Petrovic (344 Ringe) mussten ihren Gegnern die Punkte zum2:3 überlassen.

Mit schon zwei Siegen konnten die Pistolenschützen Abstand zwischen sich und die Abstiegszone legen und auf das Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt hoffen.

 

 

19.11.2018  Südbadenliga - 2.Mannschaft hält sich in der Spitzengruppe

Trotz der ersten Niederlage dieser Saison mit 2:3 gegen die Bundesligareserve der SSvg Brigachtal, hält sich die zweite Mannschaft des KKSV Heitersheim in der Spitzengruppe der Südbadenliga. Im ersten Kampf wurde nämlich ein überzeugender 4:1 Sieg gegen einen der Ligafavoriten aus Buchholz eingefahren.

Hochspannung war geboten beim ersten  Wettkampf gegen Buchholz. In eigener Halle wollten die Buchholzer den Heitersheimern den Schneid abkaufen, was aber nur auf Position 3 gelang, wo Sophie Mehlig zwar mit 382 Ringen ein ordentliches Ergebnis ablieferte, ihren Gegner aber nicht bezwingen konnte. Herausragend auf Position 4 war Pauline Jung. 394 von 400 möglichen Ringen waren für ihren Gegner unerreichbar und gelichzeitig neuer persönlicher Rekord für die junge Französin in Heitersheimer Reihen. Auch Stefanie Sabisch auf Position 5 konnte mit 383 Ringen punkten und brachte den KKSV in Front. Die Sensation spielte sich aber an Position 1 ab. Die 15-jährige Anna-Marie Beutler war in die Spitzenposition gerutscht, da Jasmin Mischler verletzungsbedingt ausfiel. Dort traf sie auf einen erfahrenen Spitzenschützen aus der Schweiz. Eigentlich eine unlösbare Aufgabe. Taktisch aber ausgezeichnet agierend, konnte die junge Heitersheimerin ihren Gegner mit einer 99er Passe zu Beginn maximal unter Druck setzen. Diese Niveau konnte sie zwar nicht über den ganzen Wettkampf halten, aber 388 Ringe, die sie ihrem Gegner vorlegte waren für diesen an diesem Tag zu viel. Im drittletzten Schuss unterlief ihm die entscheidende Neun, was den Sieg für die Heiterheimer Mannschaft bedeutete. Dass auch Julia Schmidt mit 380 Ringen ihren Gegner um einen Ring bezwingen konnte färbte das Endergebnis noch schöner.

Ein noch größeres Kaliber wartet im zweiten Wettkampf. „Ich gehe davon aus, dass diese zweite Mannschaft aus Brigachtal in dieser Saison in dieser Liga nicht schlagbar ist“ kommentierte Trainer Hariolf Schmid nach dem Wettkampf. Und doch hat man sich fragen können, was wäre gewesen wenn ..., denn seine Schützlinge verlangten dem Favoriten alles ab, damit dieser den 3:2 Sieg einfahren konnte. Mehlig war fast die ganze Serie gleichauf mit ihrer Kontrahentin, aber drei schlechtere Schüsse in der letzten Passe ließen ihr trotz ausgezeichneten 390 Ringen keine Chance. Dies war umso bitterer, denn auf den Positionen 4 und 5 hatten Jung und Sabisch mit 387 und 382 die Punkte für Heitersheim schon fest gemacht. Schmidt auf Position 2 konnte mit 370 Ringen nicht punkten und auch die Gegnerin von Beutler – ehemalige Armbrustweltmeisterin – ließ sich vom maximalen Start und 390 Ringen der Jungschützin nicht beirren und gewann den entscheidenden Punkt für Brigachtal zum 2:3 aus Sicht der Heitersheimer.

Bereits am 24.11. haben die Heitersheimer in eigener Halle die Möglichkeit ihren momentanen 2. Tabellenplatz zu festigen. Gegner sind allerdings die punktgleichen Gegner aus Kuppenheim und Lauf. Spannende Wettkämpfe für hoffentlich viele Zuschauer dürften garantiert sein.

19.11.2018  Verbandsliga Oberrhein Gewehr
3.Mannschaft ohne Punktverlust an der Tabellenspitze

Ein 5:0 gegen Malterdingen und ein 4:1 hegen Dattingen hievten die Heitersheimer dritte Mannschaft an die Tabellenspitze.

Spannend wurde es in der ersten Begegnung für die Heitersheimer nur bis zur Wettkmapfmitte. Dann setzten sich die Einheimischen nach und nach durch. Pauline Jung mit 386 Ringen, Claudia Lietz als Wiedereinsteigerin nach Babypause mit 380 Ringen, Sebastian Mayr mit 376, Lena Beutenmüller mit 375 und Michaela Schröder machten am Ende alles klar zum höchstmöglichen 5:0 Erfolg.

Ähnlich verlief der zweite Wettkampf gegen Dattingen. Nur Beutenmüller und Schröder mussten anfangs einem Rückstand hinterherlaufen. Am Ende konnten aber beide mit 377 und 372 Ringen die Oberhand behalten. Jung und Nina Schladebach, die Lietz ersetzte, gewannen mit 389 bzw. 380 Ringen souverän. Den letztmöglichen Punkt verhinderten nach herausragendem Beginn technische Problem am Sportgerät von Sebastian Mayr, aber das 4:1 drückte die Überlegenheit der Heitersheim zur Genüge aus.

Die ditte Mannschaft trifft am 2. Dezember in Pfaffenweiler auf Buchholz und Oberprechtal und könnte bei zwei Siegen bereits eine Vorentscheidung für die Meisterschaft schaffen.

05.11.2018  Erst im Stechen geschlagen - Unglückliche Niederlage der Heitersheimer Bundesligaschützen

Spannung pur war geboten bei den Wettkämpfen der 2. Bundesliga am vergangenen Sonntag in der Schießhalle in Heitersheim. Wart es beim Wettkampf am Vormittag als der SV Fenken und der SV Schopp aufeinander trafen erst der allerletzte Schuss, der den 3:2 Sieg des SV Fenken besiegelte, reichte das beim nachmittäglichen Aufeinandertreffen der Hausherren vom KKSV Heitersheim gegen den KKS Königsbach nicht. Nachdem alle zehn Schützen ihre 40 Wettkampfschüsse ins Ziel gebracht hatten stand es 2:2. Da im Schießsport Unentschieden ausgeschlossen sind, musste ein Stechen zwischen Dominik Vidakovic und seinem Kontrahenten aus Königsbach entscheiden, den der Heitersheimer leider mit 8:9 verlor und damit der Mannschaftssieg mit 3:2 an Königsbach ging. „Stechschüsse sind wie Elfmeterschießen im Fußball. Da entscheidet mehr das Glück als das Können.“ Tröstete Trainer Hariolf Schmid seinen Schützen.

Der ganze Wettkampf stand für den KKSV unter einem schlechten Stern, fehlte doch urlaubsbedingt seine Nummer 1, Fabienne Füglister. Als sich dann auch noch ihr Ersatz, Jasmin Mischler, kurz vor dem Wettkampf an der Hand verletzte und auch Melanie Hamm nicht einsatzfähig war, musste die Mannschaft gravierend umgestellt werden. So rückte die frischgebackene Nationalschützin Kim Schladebach an die Nummer 1. Sie traf dabei auf eine der besten Jungschützinnen aus Frankreich und musste feststellen, dass an der Spitzenposition die Trauben sehr hoch hängen. Trotz guter 389 von 400 möglichen Ringen musste sie klein bei und den Einzelpunkt abgeben. Sehr gute 387 Ringe reichten auch für Larissa Hege nicht, um einen Punkt zu holen, denn ihre Gegnerin erwischte mit 396 Ringen einen Sahnetag und sicherte einen weiteren Punkt für Königsbach.

Besser sah es für Heitersheim auf den Positionen 2 und 3 mit Susanne Schladebach und Julia Schmidt aus. Schladebach führte gleich von Anfang an, gab diese Führung bis zum Schluss nicht mehr ab und siegte souverän mit 392 Ringen. Schmidt fing sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und machte den Anfangsrückstand peu-a-peu wett. Beeindruckend waren die beiden letzten Schüsse, die sie unbedingt in die Zehn bringen musste, um den Sieg festzuhalten. Das gelang ihr meisterlich mit 386 Ringen, was zum Gleichstand von 2:2 und zum oben beschriebenen Stechen von Vidakovic führte, der mit 385 Ringen dasselbe Ergebnis wie sein Gegner erzielte.

„Wir haben jetzt dreimal mit dem knappsten der Ergebnisse verloren. Irgendwann muss sich das Glück auch uns zuwenden“ sind die Sportler des KKSV weiterhin zuversichtlich. Zumindest die geschlossene Mannschaftsleistung und die Ergebnisse der „Ersatz“schützinnen zeigen das Potential, das in der Mannschaft und dem Verein steckt.

Die Gegner werden allerdings nicht einfacher. Beim nächsten Wettkampftag am 2. Dezember warten in Schopp zwei Hochkaräter auf die Heitersheimer: der letztjährige Meister der Liga aus Schopp und der Absteiger aus der 1. Liga aus Brigachtal.

Der entscheidende Stechschuss, links Dominik Vidakovic
Trotz Niederlage kein Grund zur Traurigkeit, v.l.: Dominik Vidakovic, Kim Schladebach, Susanne Schladebach, Larissa Hege, Julia Schmidt
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