21.01.2019 KKSV Luftgewehrschützen greifen nach dem letzten Strohhalm

Zweite Mannschaft qualifiziert sich für die Relegation zur 2. Bundesliga

 

Bei den Heitersheimer Sportschützen herrscht wieder Hoffnung. Wie berichtet, hat die erste Mannschaft am Dreikönigstag zwei Niederlagen einstecken müssen und ist dadurch denkbar knapp sportlich aus der 2. Bundesliga abgestiegen. Eine neue Situation hat sich durch den erfolgreichen Saisonabschluss der zweiten Mannschaft ergeben. Bedingt durch ein überlegenes 4:1 gegen den SV Egringen bei einer gleichzeitigen Niederlage des Konkurrenten aus Kuppenheim erreichten sie in der Südbadenliga den dritten Tabellenplatz und qualifizierten sich für das Relegationsschießen um den Einzug in die zweite Bundesliga. Bei einem Erfolg könnten sie die Scharte des Abstiegs auswetzen. Ob der Griff nach dem letzten Strohhalm auch der rettende sein wird, entscheidet sich dann am 17. Februar, wenn die Mannschaft aus Heitersheim in der Sportschule Ruit bei Stuttgart auf die Erst- und Zweiplatzierten der Ligen aus Württemberg, Nordbaden, der Pfalz und dem Saarland treffen. „Es ist ein Zeichen der großartigen Substanz im Verein, dass die zweite Mannschaft nahezu dasselbe Niveau aufweist wie die Erste“ ist Trainer Hariolf Schmid sehr stolz auf seine sehr junge Mannschaft.

Extrem spannungsgeladen zeigte sich der letzte Wettkampftag der Südbadenliga Luftgewehr. Für die drei punktgleichen Mannschaften aus Oberschopfheim, Kuppenheim und den Hausherren aus Heitersheim ging es um zwei freie Plätze in der Relegation zur zweiten Bundesliga. Für die Heitersheimer hätte es frühzeitig gut ausgehen können, denn der Konkurrent aus Oberschopfheim konnte in seinem Duell nicht überzeugen. Erst im letzten Wettkampfschuss gelang ihnen der Ausgleich und die Partie ging ins Stechen, das Oberschopfheim letztlich gewann. Damit war die Ausgangslage für Heitersheim klar. Es musste gegen Egringen gewonnen werden und gleichzeitig musste Kuppenheim in der Parallelbegegnung Punkte abgeben. Die erkrankten Stefanie Sabisch und Larissa Hege ersetzte der Trainer mit seinen Jüngsten. Lena Beutenmüller und Nina Schladebach gingen an den Start und machten ihre Sache sehr gut. Zwar musste Beutenmüller ihren Einzelpunkt abgeben aber Schladebach gewann ihren Einzelpunkt souverän mit 386 Ringen. Einzig Julia Schmidt musste noch zittern, denn ihre 383 Ringe reichten nur zum Stechen, das sie aber souverän gewann. Ganz sicher punktete auch Jasmin Mischler mit 389 Ringen auf Position 1. Das Highlight war aber die Jüngste im Feld. Die erst 15-jährige Anna-Marie Beutler zeigte mit der Bestleistung von 393 Ringen welches Potential aus der Heitersheimer Jugendarbeit hervorgeht und holte den vierten Punkt zum 4:1 Erfolg.

Dann richteten sie die Blicke aber auf die Begegnung der Kuppenheimer, die zeitgleich stattfand. Deren Partie wogte hin und her und auch hier wurde die Partie erst mit dem allerletzten Schuss entschieden. Da dieser zur Niederlage von Kuppenheim führte, konnten die Heitersheimer jubeln.

 

Bildunterschrift: Siegerehrung Südbadenliga Luftgewehr 2018/19; links die Zweitplatzierten aus Oberschopfheim, in der Mitte der Meister aus Brigachtal und rechts die Heitersheimer als Dritte; v.r. Jasmin Mischler, Lena Beutenmüller, Julia Schmidt, Nina Schladebach, Anna-Marie Beutler, vorne sitzend Stefanie Sabisch; der Fan daneben gehört (noch) nicht zur Mannschaft

 

Siegerehrung Südbadenliga Luftgewehr 2018/19: links die Zweitplatzierten aus Oberschopfheim, in der Mitte der Meister aus Brigachtal und rechts die Heitersheimer als Dritte; v.r. Jasmin Mischler, Lena Beutenmüller, Julia Schmidt, Nina Schladebach, Anna-Ma

07.01.2019 Saisonziel verpasst - Heitersheimer Luftgewehrschützen steigen aus der 2.Bundesliga ab 

Zwei Niederlagen gegen die Mannschaften aus Fenken und Kronau besiegelten das Schicksal der 1. Mannschaft Luftgewehr des KKSV Heitersheim. Nach zwei Jahren 2. Liga müssen die Heitersheimer absteigen und im nächsten Jahr einen weiteren Anlauf aus der Südbadenliga starten. Wie knapp es für die Heitersheimer war, zeigt die Tatsache, dass sie bei gleicher Einzel- und Mannschaftspunktbilanz wie ihr schärfster Konkurrent nur aufgrund der Niederlage im direkten Vergleich auf dem letzten Platz landeten.

 

Der letzte Wettkampftag stand unter einem schlechten Stern, als Kim Schladebach – eine der besten der Heitersheimer - wegen eines Infekts kurz vor der Abfahrt absagen musste. Wie sich herausstellen sollte eine entscheidende Schwächung. Gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer aus Fenken waren die Heitersheimer dann auch chancenlos. Fabienne Füglister konnte ihrem Gegner, dem Commonwealth Games Sieger von 2017, ebenso nichts entgegensetzen wie auch Dominik Vidakovic, Sophie Mehlig und Melanie Hamm. Einzig Susanne Schladebach war immer nah dran an ihrem Gegner, musste am Ende aber doch noch klein bei geben.

 

Aufgrund der Vorergebnisse war vor dem letzten Wettkampf gegen Kronau dann klar: Heitersheim musste zwei Einzelpunkte erzielen gegen einen Gegner, der sich anschickt, den Aufstieg in die erste Bundesliga zu schaffen. Die Heitersheimer zeigten sich von ihrer besten Seite aber sowohl Füglister als auch Mehlig und Hamm mussten die Überlegenheit ihrer jeweiligen Gegner frühzeitig anerkennen. Das Drama spielte sich auf den Positionen 2 und 3 ab wo Schladebach und Vidakovic sich mit ihren jeweiligen Gegnern ein Kopf-an-Kopf Rennen lieferten. Vidakovic konnte mit einer tollen Endserie den Ausgleich schaffen, was eine Entscheidung im Stechen erforderte, das der Heitersheimer mit 10:8 für sich entscheiden konnte. Alle Augen richteten sich damit auf Schladebach, die zwar immer in Führung lag, der Vorsprung wuchs aber nie auf mehr als zwei Ringe. Nur ein Sieg von ihr hätte den Klassenerhalt gebracht. Als ihr kurz vor Schluss eine Neun unterlief, war klar, dass die letzten 5 Schuss in der Zehn landen mussten, um ein Stechen zu erreichen. Beim drittletzten Schuss war es dann geschehen, eine Neun leuchtete auf. Damit war nicht nur dieser Einzelpunkt, sondern auch der Klassenerhalt verloren.

„Die heutige Leistung gegen Kronau war bestimmt nicht der Grund, warum wir nun absteigen müssen“ weiß Trainer Hariolf Schmid sehr wohl, dass die Chancen zu Beginn der Saison bei den Wettkämpfen gegen die Mitkonkurrenten verloren gingen. „Die Mannschaft bleibt komplett zusammen und wird in der nächsten Saison versuchen, diesen Unfall zu korrigieren.“ geht der Blick von ihm schon wieder nach vorne.

 

Außerdem besteht noch die theoretische Möglichkeit, dass die zweite Mannschaft in der Südbadenliga, derzeit 4. In der Tabelle, den Sprung auf Tabellenplatz 3 und damit die Berechtigung zur Teilnahme an der Relegation zur 2. Bundesliga erreicht. Damendrücken lohnt sich also nach wie vor.

Auch sein Punktgewinn nach Stechschuss konnte den Abstieg nicht mehr verhindern; Dominik Vidakovic in Aktion

03.12.2018  Erste Punkte für die Heitersheimer Zweitbundesligaschützen
Rote Laterne abgegeben

Das erste Erfolgserlebnis der Saison konnten die Luftgewehrschützen des KKSV Heitersheim am vergangenen Wochenende in der zweiten Bundesliga feiern. Einer fast zu erwartenden 1:4 Niederlage gegen den Bundesligaabsteiger aus Brigachtal ließen sie am Nachmittag einen 3:2 Erfolg gegen die Hausherren vom SV Schopp folgen. Damit haben sie den Tabellennachbarn aus Jockgrim überholt und die rote Laterne abgegeben. „Wir haben jetzt aus eigener Kraft die Möglichkeit, zumindest das Relegationsschießen am Saisonende zu erreichen.“ sieht Trainer Hariolf Schmid nach den unglücklichen Niederlagen zu Saisonbeginn wieder Licht am Ende des Tunnels. Der Vorsprung zum Abstiegsplatz beträgt aber lediglich einen Einzelpunkt, so dass für Spannung am letzten Spieltag gesorgt sein wird.

„Heute war ich nur Kanonenfutter“ war der sichtlich frustrierte Kommentar von Susanne Schladebach, der Erfahrensten in der Heitersheimer Mannschaft. Sie hatte es aber auch mit Hochkarätern des internationalen Schießsports zu tun. Gegner im ersten Wettkampf war die deutsche Olympiateilnehmerin von 2016 ,Selina Gschwandtner, und im zweiten Wettkampf Sabrina Sena, mehrfache Weltcupsiegerin und Vizeeuropameisterin aus Italien. Beide kamen auf 397 von 400 möglichen Ringen. Ergebnisse, die selbst eine in Topform befindliche Schladebach nicht toppen konnte.

Gegen den besten Mann des Tages musste aber Fabienne Füglister gegen Brigachtal antreten. Peter Sidi aus Ungarn, 5-facher Olympiateilnehmer und mehrfacher Welt- und Europameister  steht dort auf Position 1. Selbst 395 Ringe der Heitersheimerin konnten ihn nicht schrecken und er holte den Punkt für Brigachtal mit dem Weltklasseergebnis von 399 Ringen. Als Melanie Hamm ebenfalls früh die Segel streichen musste, stand der Sieg für Brigachtal bereits fest. Auch Dominik Vidakovic musste sich knapp geschlagen geben. So blieb es dem Küken der Mannschaft, der 17-jährigen Kim Schladebach vorbehalten, den Ehrenpunkt für die Heitersheimer zu holen.

Besser lief es dann am Nachmittag gegen die Gastgeber aus Schopp. Obwohl Füglister ihr Topergebnis vom Vormittag nicht wiederholen konnte, reichten diesmal 391 Ringe zum Sieg. Kim Schladebach wiederholte ihr Ergebnis vom ersten Kampf mit 389 Ringen. Ihr Gegner aber schoss langsamer als sie und war ihr immer knapp auf den Fersen. Vidakovic lag lange deutlich in Führung aber seine Gegnerin beendete ihren Wettkampf mit einer fast maximalen Endserie. Der Heitersheimer konterte und erzielte die nötigen 98 Ringe am Ende und gewann nach 387 Ringen mit einem Ring Vorsprung. Als dann auch Schladebachs Gegner die entscheidende Neun unterlief, so dass er Kim Schladebach nicht mehr einholen konnte, war die Freude im Heitersheimer Lager groß. Leider unterlief Hamm im letzten Schuss eine Neun, so dass ihre grandiose Aufholjagd mit 383 Ringen nur noch zum Ausgleich reichte. Das Stechen verlor sie dann aber, so dass der Sieg „nur“ mit 3:2 an die Heitersheimer ging.

Den knappen Vorsprung auf den Abstiegsplatz gilt es nun am letzten Spieltag am 6. Januar in Sandhausen zu verteidigen. Wer auf die Gegner schaut, weiß, dass dies alles andere als einfach wird. Stehen den Heitersheimern doch die Erst- und Zweitplatzierten der Tabelle, Fenken und Kronau, gegenüber.

Endlich mal Grund zur Freude, v.l. Fabienne Füglister, Kim Schladebach, Dominik Vidakovic, Susanne Schladebach, Melanie Hamm, Trainer Hariolf Schmid

03.12.2018  Dritte Mannschaft verteidigt den Meistertitel vom Vorjahr
Heitersheim dominiert die Verbandsliga Oberrhein

Den ersten Titelgewinn dieser Ligasaison können die Heitersheimer bereits vor dem letzten Spieltag feiern. Nach überzeugenden Siegen mit 4:1 gegen Buchholz und 5:0 gegen Oberprechtal ist der dritten Luftgewehrmannschaft des KKSV der Meistertitel nicht mehr zu nehmen, da der Konkurrent aus dem Münstertal gleichzeitig eine Niederlage einstecken musste.

Pauline Jung, Nina Schladebach, Lena Beutenmüller, Michaela Schröder und Michael Beutenmüller ließen ihren Gegnern an diesem Spieltag nicht den Hauch einer Chance. Nur Lena Beutenmüller musste einen Einzelpunkt abgeben und auch den nur mit dem Minimalabstand von einem Ring. Jung überzeugte mit 385 bzw. 389 Ringen. Lena Beutenmüller steigerte sich nach 376 Ringen im ersten auf 380 Ringe im zweiten Wettkampf. Schröder punktete mit 373 und 377 ringen zweimal und auch Michael Beutenmüller fuhr mit 365 bzw. 374 Ringen zwei Punkte ein. Am spannendsten machte es die Jüngste im Feld. Schladebach startete mit herausragenden 387 Ringen, kam aber nach 383 Ringen im zweiten Wettkampf lediglich zum Gleichstand, so dass ein Stechen erforderlich wurde. Nach dem 4. Zehner in Folge konnte ihr Gegner nicht mehr kontern und musste der jungen Heitersheimerin auch diesen Punkt überlassen.

 

Der KKSV Heitersheim gratuliert der ganzen Mannschaft und wünscht viel Erfolg beim letzten bedeutungslosen Wettkampf gegen Münstertal, der allerdings erst am 10. Februar stattfinden wird.

25.11.2018  Südbadenliga - Zweite Luftgewehrmannschaft bestätigt zweiten Tabellenplatz
2 Siege gegen direkte Konkurrenten aus Kuppenheim und Lauf

Ein ganz wichtiges Wochenende hatte die zweite Luftgewehrmannschaft in der Südbadenliga vor sich. Standen doch die Wettkämpfe gegen die Tabellennachbarn aus Kuppenheim und Lauf bevor. Alle drei Teams hatten vor diesem Wochenende dieselbe Punktebilanz. Mit zwei 3:2 Erfolgen gegen diese Mannschaften konnten sich die Heitersheimer behaupten und damit den 2. Tabellenplatz zu behaupten. „Das waren 2 extrem wichtige Siege aber noch ist nichts entschieden. Vor uns liegen noch drei verdammt schwere Aufgaben“ denkt Trainer Hariolf Schmid schon an die nächsten Wettkämpfe.

Ein Wechselbad der Gefühle war der erste Wettkampf gegen Kuppenheim. Larissa Hege auf Position 5 lag schnell beruhigend in Führung und brachte diese Führung mit 386 Ringen auch zum ersten Punkt für Heitersheim nach Hause genauso wie Anna-Marie Beutler, die dabei 389 Ringe erzielte. Trotz sehr guten 386 Ringen gelang dies Stefanie Sabisch leider nicht. Da auch Jasmin Mischler (390 Ringe) und Julia Schmidt (384 Ringe) bis zum letzten Wettkampfdrittel in Führung lagen, sah jedoch alles nach einem sicheren Sieg für Heitersheim aus. Beide leisteten sich aber zum Abschluss suboptimale 94er Passen, was ihren Gegnern Tür und Tor für den Sieg öffneten. Mischlers Gegner, immerhin französischer Meister in der Ü40 Klasse, nutzte diese Chance und erzielte den Ausgleich für Kuppenheim. Am Ende profitierten die Heitersheimer von ihrer Schießtaktik. Schmidt schoss wesentlich schneller als ihre Gegnerin, die unter Zeit- und Ergebnisdruck am Ende die entscheidenden Fehler machte und Schmidt den Siegpunkt ermöglichte. Die Einheimischen bejubelten damit einen Sieg, der nicht unbedingt zu erwarten war.

Komplett umgekehrt verlief der zweite Wettkampf gegen Lauf. Chancenlos waren sowohl Mischler (392 Ringe) als auch Beutler (383 Ringe) in diesem Wettkampf, was den schnellen 0:2 Rückstand bedeutete. Hege konnte zwar mit ebenfalls 383 Ringen verkürzen aber Schmidt und Sabisch lagen nach 30 Schüssen trotz akzeptabler Endergebnisse von jeweils 382 Ringen zurück. Wieder half aber am Ende die Heitersheimer Schießtaktik, die auf schnelles Schießen abzielt. Auch bei diesem Wettkampf waren die Heiterheimerinnen schneller als ihre Gegner, was den Druck auf diese am Ende zu groß machten, so dass Schmidt mit einem Ring und Sabisch mit 2 Ringen Vorsprung ihre jeweiligen Wettkämpfe zum 3:2 für Heitersheim gewinnen konnten.

Damit richtet sich jetzt das Augenmerk auf den vorletzten Spieltag am 9.12. in Buchholz. Dort wartet dann mit dem SV Oberschopfheim ein weiteres Schwergewicht auf dem Weg zum erfolgreichen Saisonabschluss.

 

25.11.2018  Verbandsliga Oberrhein - Unerwarteter Erfolg für die Luftpistolenmannschaft
3:2 Sieg gegen March in der Verbandsliga Oberrhein

Einen unerwarteten Sieg konnte die Luftpistolenmannschaft des KKSV Heitersheim landen. Gegen den Ligafavoriten aus March gelang ihnen ein 3:2 Erfolg. Die ringbesten Heitersheim konnten auch die ersten beiden Punkte einfahren. Tobias Vogelsang und Marc Linbrunner gewannen mit 359 bzw. 357 Ringen ihre Begegnungen. Als auch Nicolas Petrovic mit 331 Ringen punkten konnte war die kleine Sensation perfekt. Da war es dann auch irrelevant, dass Lukas Erler trotz ausgezeichneter 349 Ringe und Adrian Schmidt mit 341 Ringen. „Endlich zahlt sich das regelmäßige Training aus“ waren die Sportler froh über den unverhofften Erfolg.

Leider konnten sie diesen Erfolg trotz sehr guter Ringzahlen gegen Müllheim nicht wiederholen. Zwar konnten Vogelsang und Linbrunner mit 367 bzw. 360 Ringen wieder punkten aber Schmidt (327 Ringe), Erler (334 Ringe) und Petrovic (344 Ringe) mussten ihren Gegnern die Punkte zum2:3 überlassen.

Mit schon zwei Siegen konnten die Pistolenschützen Abstand zwischen sich und die Abstiegszone legen und auf das Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt hoffen.

 

 

19.11.2018  Südbadenliga - 2.Mannschaft hält sich in der Spitzengruppe

Trotz der ersten Niederlage dieser Saison mit 2:3 gegen die Bundesligareserve der SSvg Brigachtal, hält sich die zweite Mannschaft des KKSV Heitersheim in der Spitzengruppe der Südbadenliga. Im ersten Kampf wurde nämlich ein überzeugender 4:1 Sieg gegen einen der Ligafavoriten aus Buchholz eingefahren.

Hochspannung war geboten beim ersten  Wettkampf gegen Buchholz. In eigener Halle wollten die Buchholzer den Heitersheimern den Schneid abkaufen, was aber nur auf Position 3 gelang, wo Sophie Mehlig zwar mit 382 Ringen ein ordentliches Ergebnis ablieferte, ihren Gegner aber nicht bezwingen konnte. Herausragend auf Position 4 war Pauline Jung. 394 von 400 möglichen Ringen waren für ihren Gegner unerreichbar und gelichzeitig neuer persönlicher Rekord für die junge Französin in Heitersheimer Reihen. Auch Stefanie Sabisch auf Position 5 konnte mit 383 Ringen punkten und brachte den KKSV in Front. Die Sensation spielte sich aber an Position 1 ab. Die 15-jährige Anna-Marie Beutler war in die Spitzenposition gerutscht, da Jasmin Mischler verletzungsbedingt ausfiel. Dort traf sie auf einen erfahrenen Spitzenschützen aus der Schweiz. Eigentlich eine unlösbare Aufgabe. Taktisch aber ausgezeichnet agierend, konnte die junge Heitersheimerin ihren Gegner mit einer 99er Passe zu Beginn maximal unter Druck setzen. Diese Niveau konnte sie zwar nicht über den ganzen Wettkampf halten, aber 388 Ringe, die sie ihrem Gegner vorlegte waren für diesen an diesem Tag zu viel. Im drittletzten Schuss unterlief ihm die entscheidende Neun, was den Sieg für die Heiterheimer Mannschaft bedeutete. Dass auch Julia Schmidt mit 380 Ringen ihren Gegner um einen Ring bezwingen konnte färbte das Endergebnis noch schöner.

Ein noch größeres Kaliber wartet im zweiten Wettkampf. „Ich gehe davon aus, dass diese zweite Mannschaft aus Brigachtal in dieser Saison in dieser Liga nicht schlagbar ist“ kommentierte Trainer Hariolf Schmid nach dem Wettkampf. Und doch hat man sich fragen können, was wäre gewesen wenn ..., denn seine Schützlinge verlangten dem Favoriten alles ab, damit dieser den 3:2 Sieg einfahren konnte. Mehlig war fast die ganze Serie gleichauf mit ihrer Kontrahentin, aber drei schlechtere Schüsse in der letzten Passe ließen ihr trotz ausgezeichneten 390 Ringen keine Chance. Dies war umso bitterer, denn auf den Positionen 4 und 5 hatten Jung und Sabisch mit 387 und 382 die Punkte für Heitersheim schon fest gemacht. Schmidt auf Position 2 konnte mit 370 Ringen nicht punkten und auch die Gegnerin von Beutler – ehemalige Armbrustweltmeisterin – ließ sich vom maximalen Start und 390 Ringen der Jungschützin nicht beirren und gewann den entscheidenden Punkt für Brigachtal zum 2:3 aus Sicht der Heitersheimer.

Bereits am 24.11. haben die Heitersheimer in eigener Halle die Möglichkeit ihren momentanen 2. Tabellenplatz zu festigen. Gegner sind allerdings die punktgleichen Gegner aus Kuppenheim und Lauf. Spannende Wettkämpfe für hoffentlich viele Zuschauer dürften garantiert sein.

19.11.2018  Verbandsliga Oberrhein Gewehr
3.Mannschaft ohne Punktverlust an der Tabellenspitze

Ein 5:0 gegen Malterdingen und ein 4:1 hegen Dattingen hievten die Heitersheimer dritte Mannschaft an die Tabellenspitze.

Spannend wurde es in der ersten Begegnung für die Heitersheimer nur bis zur Wettkmapfmitte. Dann setzten sich die Einheimischen nach und nach durch. Pauline Jung mit 386 Ringen, Claudia Lietz als Wiedereinsteigerin nach Babypause mit 380 Ringen, Sebastian Mayr mit 376, Lena Beutenmüller mit 375 und Michaela Schröder machten am Ende alles klar zum höchstmöglichen 5:0 Erfolg.

Ähnlich verlief der zweite Wettkampf gegen Dattingen. Nur Beutenmüller und Schröder mussten anfangs einem Rückstand hinterherlaufen. Am Ende konnten aber beide mit 377 und 372 Ringen die Oberhand behalten. Jung und Nina Schladebach, die Lietz ersetzte, gewannen mit 389 bzw. 380 Ringen souverän. Den letztmöglichen Punkt verhinderten nach herausragendem Beginn technische Problem am Sportgerät von Sebastian Mayr, aber das 4:1 drückte die Überlegenheit der Heitersheim zur Genüge aus.

Die ditte Mannschaft trifft am 2. Dezember in Pfaffenweiler auf Buchholz und Oberprechtal und könnte bei zwei Siegen bereits eine Vorentscheidung für die Meisterschaft schaffen.

05.11.2018  Erst im Stechen geschlagen - Unglückliche Niederlage der Heitersheimer Bundesligaschützen

Spannung pur war geboten bei den Wettkämpfen der 2. Bundesliga am vergangenen Sonntag in der Schießhalle in Heitersheim. Wart es beim Wettkampf am Vormittag als der SV Fenken und der SV Schopp aufeinander trafen erst der allerletzte Schuss, der den 3:2 Sieg des SV Fenken besiegelte, reichte das beim nachmittäglichen Aufeinandertreffen der Hausherren vom KKSV Heitersheim gegen den KKS Königsbach nicht. Nachdem alle zehn Schützen ihre 40 Wettkampfschüsse ins Ziel gebracht hatten stand es 2:2. Da im Schießsport Unentschieden ausgeschlossen sind, musste ein Stechen zwischen Dominik Vidakovic und seinem Kontrahenten aus Königsbach entscheiden, den der Heitersheimer leider mit 8:9 verlor und damit der Mannschaftssieg mit 3:2 an Königsbach ging. „Stechschüsse sind wie Elfmeterschießen im Fußball. Da entscheidet mehr das Glück als das Können.“ Tröstete Trainer Hariolf Schmid seinen Schützen.

Der ganze Wettkampf stand für den KKSV unter einem schlechten Stern, fehlte doch urlaubsbedingt seine Nummer 1, Fabienne Füglister. Als sich dann auch noch ihr Ersatz, Jasmin Mischler, kurz vor dem Wettkampf an der Hand verletzte und auch Melanie Hamm nicht einsatzfähig war, musste die Mannschaft gravierend umgestellt werden. So rückte die frischgebackene Nationalschützin Kim Schladebach an die Nummer 1. Sie traf dabei auf eine der besten Jungschützinnen aus Frankreich und musste feststellen, dass an der Spitzenposition die Trauben sehr hoch hängen. Trotz guter 389 von 400 möglichen Ringen musste sie klein bei und den Einzelpunkt abgeben. Sehr gute 387 Ringe reichten auch für Larissa Hege nicht, um einen Punkt zu holen, denn ihre Gegnerin erwischte mit 396 Ringen einen Sahnetag und sicherte einen weiteren Punkt für Königsbach.

Besser sah es für Heitersheim auf den Positionen 2 und 3 mit Susanne Schladebach und Julia Schmidt aus. Schladebach führte gleich von Anfang an, gab diese Führung bis zum Schluss nicht mehr ab und siegte souverän mit 392 Ringen. Schmidt fing sich nach anfänglichen Schwierigkeiten und machte den Anfangsrückstand peu-a-peu wett. Beeindruckend waren die beiden letzten Schüsse, die sie unbedingt in die Zehn bringen musste, um den Sieg festzuhalten. Das gelang ihr meisterlich mit 386 Ringen, was zum Gleichstand von 2:2 und zum oben beschriebenen Stechen von Vidakovic führte, der mit 385 Ringen dasselbe Ergebnis wie sein Gegner erzielte.

„Wir haben jetzt dreimal mit dem knappsten der Ergebnisse verloren. Irgendwann muss sich das Glück auch uns zuwenden“ sind die Sportler des KKSV weiterhin zuversichtlich. Zumindest die geschlossene Mannschaftsleistung und die Ergebnisse der „Ersatz“schützinnen zeigen das Potential, das in der Mannschaft und dem Verein steckt.

Die Gegner werden allerdings nicht einfacher. Beim nächsten Wettkampftag am 2. Dezember warten in Schopp zwei Hochkaräter auf die Heitersheimer: der letztjährige Meister der Liga aus Schopp und der Absteiger aus der 1. Liga aus Brigachtal.

Der entscheidende Stechschuss, links Dominik Vidakovic
Trotz Niederlage kein Grund zur Traurigkeit, v.l.: Dominik Vidakovic, Kim Schladebach, Susanne Schladebach, Larissa Hege, Julia Schmidt

28.10.18  Südbadenliga Luftgewehr - Tabellenführung für die zweite mannschaft nach zwei weiteren Siegen

Nach den Siegen gegen Wittnau mit 5:0 und Tennenbronn mit 4:1 übernimmt die zweite Mannschaft des KKSV die Tabellenführung in der Südbadenliga. Was zu größeren Erwartungen führen könnte, bringt Trainer Hariolf Schmid schnell in Bezug zur Realität. „Die Mannschaft hat trotz Besetzungsproblemen eine ausgezeichnete Leistung gezeigt und wir genießen natürlich den Moment. Aber die bisherigen Gegner waren wohl die schwächsten der Liga. Erst wenn wir ähnliche Ergebnisse gegen die Stärksten zeigen, dürfen wir uns als Spitzenmannschaft bezeichnen.“ Der Verlauf der Begegnungen gaben ihm recht, denn beide Male konnten die klaren Siege erst durch Gewinne bei den Stechschüssen festgemacht werden.

Im Wettkampf gegen Wittnau wussten vor allem Jasmin Mischler und Anna-Marie Beutler mit 392 bzw. 389 von 400 möglichen Ringen überzeugen. Damit waren zwei Einzelpunkte bereits gesichert. Nachdem auch Sophie Mehlig mit 384 Ringen ihren Wettkampf konkurrenzlos gewann stand der Mannschaftssieg bereits früh fest. Allerdings konnte die krankheitsgeschwächte Julia Schmidt ihr hohes Anfangsniveau und musste genauso wie Neuling Lena Beutenmüller in ein Stechen gegen den direkten Gegner. Beide konnten die Stechen aber für sich entscheiden und somit den Maximalerfolg von 5:0 zu erringen.

Äußerst knapp ging es in der zweiten Begegnung gegen Tennenbronn zu. Nur Mischler war mit 388 Ringen wieder überzeugend und holten den Einzelounkt und hätte der Gegner von Schmidt in seinem letzten Schuss besser als eine Acht getroffen, hätte die Heitersheimerin ihren Punkt im Stechen gewinnen oder gar abgeben müssen. So aber reichten ihre 382 Ringe zum zweiten Punkt für Heitersheim. Die eigentliche Überraschung des Tages war aber Beutenmüller. Nur wegen Personalknappheit eingesprungen, erzielte sie persönliche Bestleistung mit 381 Ringen und holte damit nicht nur einen Einzelpunkt sondern machte den Mannschaftssieg für die Heitersheimer fest. Je 382 Ringe reichten für Beutler und Mehlig nur zum Gleichstand. Bei den enstcheidenden Stechschüssen gewann Beutler, während Mehlig den kürzeren zog und das Endergebnis 4:1 lautete.

28.10.18  Verbandsliga Oberrhein Luftgewehr - Deutlicher Sieg zum Auftakt gegen Müllheim

Gegen die Nachbarn aus Müllheim startete die dritte Mannschaft mit einem deutlichen 4:1 Sieg. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung überzeugte die Trainerschaft. Beste war Paulin Jung, die trotz einer schwächeren 93er Passe noch ein Gesamtergebnis von 386 Ringen erzielte. Auch Sebastian Mayr konnte mit 384 Ringen absolut überzeugen. Anna-Lena Kupke und Lena Beutenmüller kamen jeweils auf 381 Ringe und gewannen ebenfalls. Nur Michaela Schröder musste mit 375 Ringen ihren Einzelpunkt abgeben, so dass die Begegnung mit 4:1 für Heitersheim endete.

28.10.18  Verbandsliga Oberrhein Luftpistole - Deutlicher Sieg und Niederlage zum Saisonauftakt

Erfolgreich startete auch die Pistolenmannschaft. Marc Linbrunner, Nicolas Petrovic und der Überraschungsmann Lukas Erler gewannen gegen die SG Endingen ihre Punkte und sicherten den 3:2 Sieg, da Adrian Schmidt und Dennis Hilfinger ihre Punkte abgeben mussten. Mit einer persönlichen Bestleistung von 341 Ringen überzeugte Erler auch im zweiten Wettkampf. Damit gewann er wie Petrovic seinen Wettkmapf. Da aber Linbrunner Schmidt und Hilfinger ihre Punkte bageben mussten zog die Mannschaft gegen den SSV Whyl mit 2:3 den Kürzeren.

15.10.18 Südbadenliga - Makelloser Start der zweiten Mannschaft Luftgewehr

Was der Bundesligamannschaft nicht klappte, nämlich die ersten Saisonsiege einzufahren, bewältigte die Südbadenligamannschaft des KKSV auf souveräne Art. Zweimal 4:1 fertigten sie ihre Gegner aus Dundenheim und Pfaffenweiler ab und finden sich somit nach dem ersten Wettkampftag in der Spitzengruppe wieder. „Das waren bestimmt nicht die schwersten Gegner, die diese Saison auf uns warten aber für das nötige Selbstvertrauen waren diese Siege optimal“ analysierte der Trainer. Für ihn waren es recht ruhige Wettkämpfe, denn seine Schützen machten es jeweils früh klar, wer später als Sieger hervorgehen sollte. Vor allem Julia Schmidt und Jasmin Mischler waren die Garanten für die Siege. Zweimal 389 von 400 möglichen Ringen für Schmidt sowie 388 und 390 Ringe für Jasmin Mischler konnten von ihren Gegnern auch nicht annähernd erreicht werden. Auch Anna-Marie Beutler überzeugte mit 388 und 389 Ringen und lag damit nur knapp hinter dem Spitzenduo. Sophie Mehlig konnte ihren Wettkampf ebenfalls beruhigt gewinnen. Lediglich Stefanie Sabisch im ersten und Sebastian Mayr im zweiten Wettkampf mussten ihren jeweiligen Einzelpunkt abgeben.

Nach diesem gelungenen Saisonstart steht bereits in zwei Wochen die nächste Bewährungsprobe für die Mannschaft an. Danach wird man sehen, wo die Richtung hingeht.

Die Heitersheimer Mannschaft: v.l. Stefanie Sabisch, Sebastian Mayr, Anna-Marie Beutler, Jasmin Mischler, Julia Schmidt, Trainer Hariolf Schmid, Sophie Mehlig

01.10.18 Kim Schladebach ist jetzt Nationalschützing

Kim Schladebach ist jetzt Nationalschützin - Jungschützin des KKSV qualifiziert sich für die Juniorennationalmannschaft

 

Mit 2 siebten und einem vierten Platz wusste Kim Schladebach vom KKSV Heitersheim bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft in München durchaus zu überzeugen. Ihren für die sportliche Karriere wichtigsten Wettkampf hatte sie allerdings am Vorabend der Meisterschaft zu bestreiten. Zusammen mit den 2 Dutzend besten Juniorinnen Deutschlands hatte sie das entscheidende Programm um die Aufnahme in den Nationalkader des Deutschen Schützenbundes zu bestreiten. Nach bereits vier Programmen im KK-Dreistellungskampf während der Monate Juli und August lag sie hoffnungsvoll auf Platz 5 der Rangliste. „Mir war klar, dass ich mindestens Platz 8 erreichen musste, um sicher nominiert zu werden“ war sich die junge Sportlerin der Aufgabe bewusst. Zumal sie auch nach den bereits abgegebenen 480 Wettkampfschüsse während der erwähnten Vorkämpfe nur wenige Ringe vor diesem ominösen 8. Platz lag. Der Wettkampf begann wie üblich mit jeweils 40 Schüssen im knienden und liegenden Anschlag. Dabei gelangen ihr mit 391 bzw. 393 von 400 möglichen Ringen ausgezeichnete Ergebnisse, die sie an die Spitze der Tageswertung katapultierten. Im abschließenden Stehendanschlag ließ sie mit 361 Ringen jedoch einiges liegen. Auch mehrere Unterbrechungen und Rücksprachen mit den Trainern halfen ihr in diesem Moment nicht weiter. Da sie wie üblich schneller schoss als ihre Konkurrentinnen war für sie jetzt die Zeit des Zitterns angebrochen. Recht schnell zeigte sich aber, dass auch ihre bis zu 2 Jahre ältere Konkurrenz nicht fehlerfrei blieb, so dass sie in der Endabrechnung auf Platz 5 blieb. Da sich die Bundestrainer bei der Nominierung an dieser Rangliste orientierten war die Freude bei der Schützin und dem Betreuerstab groß, als die offizielle Besetzung der Nationalmannschaft den Namen Kim Schladebach enthielt.

Für den KKSV Heitersheim ist dies ein weiterer historischer Schritt, denn noch nie hat ein Sportler aus seinen Reihen ein solches Niveau erreicht. „Viel Glück und Erfolg“ waren demnach auch die einhelligen Wünsche der Vorstandschaft und Mitglieder des Vereins.

Die neue Nationalschützin Kim Schladebach

01.10.18 Es geht wieder los - KKSV Heitersheim startet in die Zweitbundesligasaison

Bereits am kommenden Sonntag beginnt für die besten Luftgewehrschützen des KKSV Heitersheim die Saison in der zweiten Bundesliga Luftgewehr. Es sollte eher heißen Luftgewehrschützinnen, denn in der Stammformation steht mit Dominik Vidakovic lediglich 1 Mann. Um ihn herum dominiert die Weiblichkeit. An Position 1 schießt wie in den vergangenen 10 Jahren Fabienne Füglister aus der Schweiz. Nur knapp hinter ihr in der Setzliste steht die frischgebackene Juniorennationalschützin Kim Schladebach gefolgt von Susanne Schladebach, dem Urgestein der Heitersheimer Wettkampfschützen. Melanie Hamm und besagter Vidakovic vervollständigen die Mannschaft.

 

Der Trainer ist sich der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. „Für uns kann nur der Klassenerhalt das Ziel sein, denn wir sind die einzige Mannschaft in dieser Liga, die sich ausschließlich aus eigenen Kräften rekrutiert. Die beiden Bundesligaabsteiger der letzten Saison aus Brigachtal und Kronau z.B. gehen mit an Welt- und Europameisterschaften dekorierten Sportlern an den Start“. Über die mannschaftliche Geschlossenheit wollen die Heitersheimer den Mangel an internationaler Erfahrung wettmachen.

Los geht’s am 7. Oktober in Leingarten bei Heilbronn gegen den SV Jockgrim aus der Pfalz (11:30 Uhr) und die Hausherren aus Leingarten (15:30 Uhr).

Danach sind alle Augen auf den Heimauftritt am 4. November in Heitersheim gerichtet zu dem der Verein hoffentlich wieder viele Schießsportbegeisterte begrüßen kann.

03.09.18 Top-Platzierungen bei der Deutschen Meisterschaft

Exzellente Leistung der Schützen auch am 2.Wochenende

 

Traditionsgemäß schießen am 2. Wochenende der Deutschen Meisterschaften die Jüngsten. Für die Heitersheimer Mannschaft stand dabei ein Mammutprogramm auf dem Plan. Gleich viermal innerhalb der letzten drei Tage mussten Nina Schladebach, Anna-Marie Beutler und Lena Beutenmüller in der Jugendklasse an den Start.

Los ging es am Freitagnachmittag mit der anspruchsvollsten Disziplin, dem KK-Dreistellungskampf. Über zwei Stunden erstreckt sich dieser Wettbewerb und fordert die Sportler maximal bei jeweils zwanzig Wettkampfschüssen im knienden, liegenden und stehenden Anschlag. Am besten mit den Anforderungen kam Schladebach zurecht und konnte sich mit ausgezeichneten 558 von 600 möglichen Ringen auf Platz 23 platzieren. Auch die Mannschaft belegte denselben Platz.

Am Tag danach mussten die Drei sogar zweimal ran. Beim morgendlichen Liegendschießen war wiederum Schladebach die beste. 584 Ringe reichten aber nicht in die TopTen; Schladebach musste sich mit Platz 11 begnügen. 580 Ringe brachten Beutler auf Platz 18 und die Mannschaft ebenfalls auf Platz 18.

 

Den ersehnten TopTen Platz holte sich Schladebach dann am Nachmittag. Mit hervorragenden 591 Ringen im Luftgewehr Dreistellungskampf belegt sie am Ende Platz 9. Beutler mit 584 und Beutenmüller 574 Ringen brachten die Mannschaft auf Platz 11.

Beim abschließenden Luftgewehrwettbewerb mussten die Schützen mit der neuen Zehntelwertung  zurecht kommen. Wieder schaffte das Schladebach am besten und schoss 404,8 Ringe. Mit Beutler und Beutenmüller kam die Mannschaft auf Platz 13.

 

Rundum zufrieden zeigte sich der Sportleiter Hariolf Schmid. „Zwar konnten wir die erhoffte Medaille nicht realisieren aber mit zwei äußerst knappen vierten Plätzen und 5 Platzierungen unter den besten 10 Deutschlands haben wir den KKSV Heitersheim würdig vertreten“.

Auf eine längere Pause können die Schützen jedoch nicht hoffen. Bereits am ersten Oktoberwochenende startet die erste Mannschaft in ihre 2. Bundesligasaison und auch das Jugendtraining beginnt nach den Sommerferien schon am 10. September wieder.

 

Regelmäßig an den Montagen und Donnerstagen treffen sich die Jugendlichen des Vereins von 18:30 bis 20:00 Uhr zum Training. Ganz herzlich sind natürlich auch alle Jugendlichen eingeladen, die sich einmal im Schießsport versuchen möchten. Der Verein freut sich über zahlreichen Besuch. Interessenten dürfen sich gerne vorab unter der Telefonnummer 07634/3792 informieren

 

27.08.18 Schützen des KKSV Heitersheim im Pech

Zweimal Platz 4 für Kim und Susanne Schladebach

 

Eine ausgezeichnete Bilanz verzeichnen die Heitersheimer Sportschützen nach dem ersten
Wettkampfwochenende der Deutschen Meisterschaft 2018 auf der Olympiaschießanlage in
München.
Den Auftakt machte Dominik Vidakovic in der Königsdisziplin des KK-Dreistellungskampfs. Leider
konnte er nicht an die guten Leistungen bei der Qualifikation anknüpfen und musste am Ende mit
Platz 48 zufrieden sein. Auch beim Liegendkampf konnte er sich trotz guten 585 Ringen von 600
möglichen Ringen nicht im Vorderfeld platzieren.
Die Top10 Platzierungen kamen aus der Familie Schladebach. Kim Schladebach wurde im
Kleinkaliber Dreistellungskampf Siebte in ihrer Altersklasse. Mit 560 Ringen kam Sophie Mehlig auf
Platz 35 und Julia Schmidt mit 533 Ringen auf Platz 93. In der Mannschaftswertung belegten die
Drei Rang 22.
Auch mit dem Luftgewehr konnte Kim Schladebach glänzen. 413,4 Ringe reichten wiederum zu
Platz 7. Sophie Mehlig auf Platz 47 und Julia Schmidt auf Platz 69 vervollständigten das Team,
das in der Mannschaftswertung auf Platz 17 landete.
Noch besser machte es Kim Schladebach im KK-Liegendkampf. Mit 590 Ringen lag sie bis kurz
vor Schluss auf Medaillenkurs, musste sich aber am Ende nur um einen Ringe geschlagen mit
Platz 4 zufrieden geben. Hier kam Sophie Mehlig mit 577 Ringen auf Platz 45.
Noch knapper an einer Medaille vorbei schoss Susanne Schladebach. Mit dem Luftgewehr kam
sie in der Klasse Ü40 nur um den Hauch von 0,1 Ringen geschlagen auf Platz 4. Nur 0,2 Punkte
mehr und es hätte Silber für die Heitersheimerin bedeutet. „Ich bin keinesfalls enttäuscht, denn es
war die beste DM, die ich bisher geschossen habe“ nahm sie es sportlich.
Für Betreuer und Trainer geht die Meisterschaft die ganze Woche weiter. Das Hauptaugenmerk
liegt jetzt auf kommendes Wochenende, wenn die Jugendmannschaft des KKSV ins Geschehen
eingreifen wird.

 

Kim Schladebach - 1x Platz 4, 2x Platz 7 bei der Deutschen Meisterschaft 2018

18.08.18 Deutsche Meisterschaft in München

Vom 24.8 – 2.9. finden auf der Olympiaschießanlage von 1972 in München die Deutschen Meisterschaften statt. Der KKSV ist hier mit einem stattlichen Aufgebot von 10 Schützen vertreten, die insgesamt 27 mal an den Start gehen werden. Damit stellt der KKSV wieder einmal eines der größten Kontingente des südbadischen Schützenverbandes bei diesen Meisterschaften. Besonders gefordert sein wird die Jugendmannschaft mit Nina Schladebach, Anna-Marie Beutler und Lena Beutenmüller. Sie gehen jeweils 4 mal an Start. „Vor allem für Lena wird dies eine große Herausforderung“ meint ihr Trainer. Sie springt für Stefanie Sabisch in die Bresche, die urlaubsbedingt nicht einsatzfähig ist. Lena schießt erst seit gut einem Jahr, hat sich aber durch gute Trainingsleistungen das Vertrauen der Trainer redlich verdient. Dreimal wird das Startkommando für Kim Schladebach und Sophie Mehlig ertönen. Die beiden werden dabei zweimal in der Mannschaftswertung von Julia Schmidt unterstützt. Bei den verschiedenen Erwachsenenklassen geht Susanne Schladebach nebend Liselotte und Hariolf Schmid an den Start. Den Anfang macht aber Dominik Vidakovic in der „Königsdisziplin“ KK 3x40 am 24.8 und im KK Liegendkampf am 25.8.

Der KKSV Heitersheim wünscht seinen Sportlern viel Glück und ein ruhiges Händchen.

18.08.18 Kim Schladebach auch international erfolgreich

 

Die momentan beste Schützin des KKSV kämpft im Moment um einen Platz in der
Juniorennationalmannschaft. Ihre guten Leistungen bisher in der Qualifikation veranlassten die
Verantwortlichen des Deutschen Schützenbundes, sie zum Alpencup 2018 einzuladen. In
Chateauroux in Frankreich trat sie zusammen mit dem deutschen Juniorenteam gegen die
Nationalmannschaften aus der Schweiz, Frankreich und Italien an. Die Bundestrainer waren sich
nachher einig: „Kim hat ihre Sache hervorragend gemacht“. Einem neunten Platz mit dem
Luftgewehr folgte ein fünfter Platz im KK-Dreistellungskampf. Hier konnte sie vor allem im
Vorkampf überzeugen, als sie vor dem Finale Platz zwei belegte. Die beste Platzierung erreichte
sie dann im KK-Liegendkampf, als sie mit dem dritten Platz sogar aufs Treppchen kam.
In der Mannschaftswertung gab es mit dem Luftgewehr einen dritten Platz, im KK-Liegendkampf
einen zweiten und im KK-Dreistellungskampf gar den Sieg zu feiern.
Ob es dann mit dem Sprung in die Nationalmannschaft aber klappt, entscheidet sich am heutigen
Freitag, wenn Kim noch einen Wettkampf gegen die nationale Spitze ihrer Altersklasse zu
bestreiten hat. Der KKSV drückt die Daumen, dass sie ihren Vorsprung von 9 Ringen verteidigen
kann.

Alpencup Einzelwertung KK Liegendkampf: Kim Schladebach auf Platz 3
Alpencup Mannschaftswertung KK-Dreistellung: Kim Schladebach mit der siegreichen Mannschaft

25.06.18 Medaillengewinne von Jung bis Alt

 

KKSV-Sportler feiern ein Wochenende der Doppelsiege

 

Wenn die Jugendlichen des KKSV an den Start gehen, darf man immer auf Medaillengewinne hoffen. Aber was vergangenes Wochenende geschah, ist bestimmt nicht üblich. Gleich dreimal konnten die Mädels des KKSV einen Doppelsieg feiern. Den Anfang machten die Jüngsten. Stefanie Sabisch gewann Gold im Luftgewehrwettbewerb mit ausgezeichneten 388 von 400 möglichen Ringen vor ihrer Mannschaftskameradin Anna-Marie Beutler, die auf 385 Ringe kam. Nur ein Ring verhinderte den kompletten Triumph der Heitersheimerinnen, denn der verwies Nina Schladebach auf den undankbaren 4. Platz. Damit war natürlich auch der Mannschaftstitel perfekt.

 

Genauso erfolgreich waren die Juniorinnen mit dem Luftgewehr. Kim Schladebach gewann mit rekordverdächtigen 395 Ringen vor Julia Schmidt mit 382 Ringen. Zusammen mit Sophie Mehlig gewannen sie die Mannschaftswertung überlegen. Die Juniorinnen mussten auch noch im KK Liegendkampf antreten und feierten auch da einen Doppelsieg. Kim Schladebach gewann mit 591 von 600 möglichen Ringen vor Sophie Mehlig mit 581 Ringen. Alle diese Ergebnisse bedeuten mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Startberechtigung bei der Deutschen Meisterschaft.

 

Auch bei den Aktiven galt es einen Titel zu feiern. In der Königsdisziplin mit dem Kleinkalibergewehr, dem Dreistellungskampf über 3x40 Schuss war Dominik Vidakovic nicht zu schlagen. Mit 1136 von 1200 möglichen Ringen gewann er nicht nur die Goldmedaille sondern kann sich auch auf einen Start bei den „Deutschen“ freuen.

 

Dem überhaupt nicht nach standen die älteren Semester des KKSV. Mit dem Kleinkalibergewehr über 100m erzielte Liselotte Schmid in der Klasse Ü50 mit 290 von 300 möglichen Ringen ein Spitzenresultat und wurde nur noch von einem männlichen Konkurrenten übertroffen, was ihr die Silbermedaille einbrachte. Der Sportleiter des KKSV höchstpersönlich konnte dann den letzten Erfolg dieses Wochenendes feiern. In der Klasse Ü60 erzielte Hariolf Schmid 282 Ringe und gewann dadurch ebenfalls den Titel eines Landesmeisters.

 

Damit kommt der KKSV auf bisher 29 Medaillen, darunter 13 Goldene. Das soll es aber noch nicht gewesen sein, den am kommenden letzten Wochenende der Meisterschaften gehen nochmals die Jugendlichen und die Damen des KKSV an den Start. „Und mit denen ist immer zu rechnen“ ist der Sportleiter voller Zuversicht.

11.06.2018  Landesmeisterschaft

 

Mädchen des KKSV-Heitersheim (fast) unschlagbar

 

Am Wochenende waren die Jugendlichen des KKSV erstmals im Einsatz bei den diesjährigen Landesmeisterschaften. Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Entfernung. Die Juniorinnen im Alter zwischen und 17 und 20 Jahren traten im Dreistellungskampf an, bei dem jeweils 20 Schuss im knienden, liegenden und stehenden Anschlag abgegeben werden mussten. Das Podium gehörte hier ausschließlich den Heitersheimerinnen. Auf Platz 1 wie nicht anders zu erwarten landete Kim Schladebach, gefolgt von Sophie Mehlig und Julia Schmidt. Selbstredend ging dadurch auch die Mannschaftswertung an die Drei. „Fast noch wichtiger als die Ergebnisse ist die Tatsache, dass die erzielten Ringzahlen deutlich über der Qualifikationsnorm zur Deutschen Meisterschaft liegen und damit die ersten Starts für den KKSV sicher sind“ freute sich Sportleiter Hariolf Schmid. Auch er konnte sich mit einem 2. Platz mit dem Luftgewehr auf dem Podium ehren lassen.

Fast genauso gut machten es die Mädchen der Jugendklasse (bis 16 Jahre). Für sie ging es um die Landesmeisterin im KK Liegendkampf. Nur die schlechtere Endserie verhinderte, dass Nina Schladebach es ihrer Schwester nachmachen konnte. So musste sie sich ringgleich mit Platz 2 begnügen. Direkt dahinter landete mit Anna-Marie Beutler eine weitere Heitersheimerin auf dem dritten Platz. Zusammen mit Stefanie Sabisch errangen die drei den Titel in der Mannschaftswertung. Auch hier lagen die Ergebnisse so deutlich über den bisherigen Limiten zur DM, dass die drei beruhigt darauf hin arbeiten können.

Nach den erfolgreichen Großkaliberschützen sind nun auch die restlichen Disziplinen sehr gut gestartet. Am kommenden Wochenende beginnt die Meisterschaft für die Damenklasse und auch da hat der KKSV bekanntlich einige heiße Eisen im Feuer.

18.02.2018  2.Bundesliga

 

KKSV-Heitersheim verdient sich ein weiteres Jahr in der 2.Bundesliga.

Sieg beim Relegationsschießen bedeutet Klassenerhalt

Die Trainingsergebnisse während der Vorbereitung waren laut der Sportleitung überragend aber kurz vor dem entscheidenden Relegationsschießen wurde die Zuversicht von medizinischen Problemen beeinflusst. Von der Stammformation musste Dominik Vidakovic wegen eines Magendarminfekts und auch Susanne Schladebach kämpfte mit einer Erkältung. „Ich habe noch nie einen Wettkampf wegen Krankheit verpasst. Ich schieße auch dieses Mal“ gab die älteste der Mannschaft aber nicht auf. Und die Mannschaft folgte ihr bedingungslos. In beiden Durchgängen schossen die Heitersheimer mit 1949 und 1946 Ringzahlen, an die die anderen nicht herankamen, sodass der Klassenerhalt schon vor den letzten Durchgängen der Meister und Vizemeister der obersten Ligen aus der Pfalz, dem Saarland und ganz Baden-Württemberg feststand.

Vor allem an den Spitzenpositionen überzeugten Fabienne Füglister und Kim Schladebach mit 396 und 395, bzw. zweimal 393 Ringen. Auch Susanne Schladebach kam mit 389 und 390 Ringen trotz Krankheit nahe an ihre Bestleistung heran. Die eigentliche Überraschung im ersten Durchgang aber war Melanie Hamm, die mit 391 Ringen Saisonbestleistung erzielte. Im zweiten Durchgang kam sie zwar mit 380 Ringen nicht mehr ganz an diese Leistung heran. Hier sprang Sophie Mehlig in die Bresche. Im ersten Durchgang gelangen ihr zwar nur 381 Ringe, im zweiten aber zeigte sie mit 387 ringen ihr wahres Können.

Trainer Hariolf Schmid denkt derweil bereits an die neue Saison. „Mit den beiden Absteigern aus der 1. Bundesliga wird es eine knüppelharte Saison werden. Aber jetzt freuen wir uns erst mal über das Erreichte und bereiten uns auf die Meisterschaftssaison vor, die bereits im März mit den Kreismeisterschaften beginnt.“ 

Die erfolgreiche Heitersheimer Mannschaft; hinten v.l. Trainer Hariolf Schmid, Fabienne Füglister, Sophie Mehlig, Susanne Schladebach; vorne v.l. Larissa Hege, Kim Schladebach, Melanie Hamm

16.01.2018  2.Bundesliga

 

Sieg und Niederlage am letzten Wettkampftag

Die Luftgewehrschützen des KKSV Heitersheim haben den direkten Klassenerhalt trotz eines klaren 4:1 Sieges im letzten Wettkampf gegen Affalterbach nicht geschafft. Die Heitersheimer beenden die Saison damit auf Platz 6 der Tabelle. „Diese Platzierung war eigentlich unser Saisonziel, denn in einer „normalen“ Saison reicht das zum direkten Klassenerhalt.“ kommentierte ein  nicht ganz zufriedener Trainer Hariolf Schmid die Situation. Doch das Drama hatte sich bereits am Samstag in der 1. Bundesliga abgespielt. Da verlor die SSVg Brigachtal ihren Heimkampf und stand dadurch als zweiter Absteiger nach dem SSV Kronau als Absteiger fest. Da beide Mannschaften in die 2. Bundesliga Südwest absteigen, muss auch der 6.- und 5.-platzierte in die Abstiegsrelegation gegen die Meister aus Württemberg, Südbaden, Baden, der Pfalz und dem Saarland. Diese Relegation findet für die Heitersheimer am 17.2. statt. „In dieser Relegation haben wir gute Erfahrungen vom letzten Jahr, als wir dadurch aufgestiegen sind“ sind die Schützen zuversichtlich.

Nicht zufriedenstellend verlief der erste Wettkampf gegen den Gastgeber aus Wiesensteig. Nicht ganz unschuldig daran waren die zu Beginn recht frostigen Temperaturen in der Halle. Nur Kim Schladebach ließ sich dadurch nicht anstecken und schoss mit 394 von 400 möglichen Ringen ein Spitzenresultat und gewann ihren Kampf deutlich gegen 384 Ringe ihres Gegners. Nicht so glücklich waren Dominik Vidakovic und Melanie Hamm, die ihre Wettkämpfe mit 383:389 und 380:385 Ringen deutlich verloren. Als dann auch Susanne Schladebach in ihrem letzten Schuss nicht die benötigte Zehn schoss und mit 388:389 verlor, war der Wettkampf schon verloren, bevor Fabienne Füglister  mit dem zweiten Stechschuss noch eine Ergebniskosmetik zum 2:3 gelang.

Die vormittägliche Niederlage beschäftigte die Mannschaft auch noch am Nachmittag, denn die auf dem Papier schwächere Mannschaft des SV Affalterbach brachte die Heitersheimer zu Beginn ordentlich in die Bredouille. Mit zunehmender Wettkampfdauer wurde die Überlegenheit der Heitersheimer aber deutlicher. Allen voran Füglister mit 392 Ringen sowie Kim und Susanne Schaldebach mit je 391 Ringen gewannen am Ende deutlich. Als einziger musste Vidakovic mit 381:384 Ringen den Punkt abgeben. Für Hamm setzte Trainer Schmid Julia Schmidt ein. Ein Wechsel, der sich auszahlte. Schmidt kam nie in Gefahr und sicherte mit 385 Ringen den vierten Punkt zum 4:1 für die Heitersheimer.

Die Heitersheimer Mannschaft: v.l. Dominik Vidakovic, Julia Schmidt, Fabienne Füglister, Melanie Hamm, Susanne Schladebach und Kim Schladebach
Die Jüngste war die Beste: Kim Schladebach in Aktion

08.01.2018  Verbandsliga

 

3.Luftgewehrmannschaft holt den Meistertitel ohne Punktverlust

 

Mit einem 3:2 Erfolg im Prestigeduell gegen die erste Mannschaft des SV Münstertal holte die dritte Mannschaft des KKSV ohne Punktverlust den Meistertitel der Verbandsliga Oberrhein 2017/18. Da der KKSV bereits mit seiner 2. Mannschaft vertreten ist, hat die Mannschaft zwar kein Aufstiegsrecht, die Freude über die großartige Saison wurde aber dadurch keineswegs geschmälert. Zweiter wurde die Mannschaft des SSV Pfaffenweiler, dritter die SG Müllheim.

Es war vor dem Wettkampf gegen Münstertal schon klar – bei 2 Einzelpunkten wäre der Mannschaft auch bei einer Niederlage der Sieg nicht mehr zu nehmen gewesen. Danach sah es aber zu Beginn gar nicht aus. Zwar machte Anna-Marie Beutler bereits in der ersten Zehnerserie klar, wer der Herr (oder die Frau) im Hause ist, ließ ihrem Gegner auch im weiteren Verlauf keine Chance und gewann mit 388:381 Ringen ihren Wettkampf deutlich. Ihre sämtlichen Mannschaftskameradinnen kamen aber trotz der Anfeuerung zahlreicher Fans am Anfang gar nicht in Tritt. Bei Michaela Schröder und Pauline Jung halfen auch der Endspurt nicht mehr und sie mussten ihre Punkte mit 369:374 bzw. 380:383 den Münstertalern überlassen. Allerdings merkte man im Verlauf der Begegnung, dass der Druck des Gewinnenmüssens bei den Münstertalern die Oberhand gewann und sie gegen Ende gewaltig abbauten. Nina Schladebach holte in der letzten Zehnerpasse drei Ringe zu ihrem führenden Gegner auf und gewann nervenstark mit 373:372 Ringen. Obwohl damit die Meisterschaft bereits gewonnen war, gab sich die letzte am Stand, Liselotte Schmid, nicht zufrieden. Mit einem Vorsprung von 5 Ringen in der letzten Serie egalisierte sie das Ergebnis ihres Gegners nicht nur, sondern errang einen deutlichen 378:374 Sieg.

Danach wurde natürlich ordentlich gefeiert und auf die Sieger angestoßen.

Die Heitersheimer Mannschaft: v.l. Nina Schladebach, Anna-Marie Beutler, Michaela Schmid, Julia Schmidt, Pauline Jung, Liselotte Schmit

Klassenerhalt für die Luftpistolenmannschaft perfekt

 

Auch die Pistolenmannschaft hatte Grund zu feiern. Zwar unterlagen sie gegen Windenreute mit 3:2 aber durch das bessere Einzelpunktverhältnis erreichten sie letztendlich den 5. Platz und können sich auf eine weitere Saison in der Verbandsliga freuen.

Tobias Vogelsang war der beste Heitersheimer mit 360 Ringen, was den ersten Punkt für die Mannschaft bedeutete. Auch Nicolas Petrovic war erfolgreich und schlug seinen Gegner auf Position 5 deutlich. Die Chance auf den vorzeitigen Sieg vergab Dennis Hilfinger im letzten Schuss, als er statt der erhofften 10 eine 8 schoss und den Punkt abgeben musste. Schon zuvor war klar, dass die Begegnung zwischen Adrian Schmidt und seinem Gegner im Stechen entschieden wird. Leider kam Schmidt dabei nur auf eine 7 und so wurde die Begegnung 2:3 verloren. Die Niederlage wurde aber wie gesagt durch den Klassenerhalt versüßt.

 

 

 

18.12.2017  Verbandsliga

 

3.Luftgewehrmannschaft nach wie vor ungeschlagen

Auch nach dem dritten Spieltag mit je 2 Kämpfen gaben die Schützinnen und Schützen der dritten Mannschaft noch keinen Punkt ab und grüßen von der Tabellenspitze. Die bis dahin ebenfalls ungeschlagene 1. Mannschaft der SG Müllheim wurde in einem engen Match mit 3:2 besiegt. Ohne Chancen war der zweite Gegner aus Biederbach, den die Heitersheimer mit 5:0 geschlagen nach hause schickten.

Sie wussten was auf dem Spiel stand und die Nervosität vor dem Müllheim Match war deutlich zu spüren. Vor allem Anna-Marie Beutler auf der Spitzenposition ließ sich dadurch anstecken und kam lediglich auf 373 Ringe, was den ersten punkt für die Müllheimer bedeutete. Als auch Pauline Jung mit einem Ring Unterschied (378:379) ihren Wettkampf zwar knapp aber doch verloren geben musste, stand der Sieg auf Messers schneide. Liselotte Schmid mit 370 und Nina Schladebach mit 380 Ringen schafften aber den Ausgleich. Damit richteten sich alle Augen auf Michaela Schröder an Position 2. Sie lag bis 30 Schuss immer im Rückstand, ließ sich aber nicht abhängen. Offensichtlich setzte das ihren schneller schießenden Gegner unter Druck, so dass ihm in der letzten Zehnerpasse einige Fehler unterliefen. Dadurch kam Schröder heran und mit einer vielumjubelten 10 zum Schluss und einem Ring Vorsprung (378:377) zum dritten Einzelpunkt, was den Mannschaftssieg bedeutete.

Was die Mannschaft ohne Druck zu leisten imstande ist, zeigten sie im zweiten Durchgang. Biederbach hatte von Anfang an nicht den Hauch einer Chance und unterlag klar mit 5:0. „Das Mannschaftsergebnis war eine Demonstration der Stärke. 1916 Ringe kann außer uns keiner in dieser Liga auch nur annähernd schießen“ freute sich ein sichtlich beeindruckter Trainer. Beutler und Schröder waren mit 387 Ringen herausragend, aber auch Jung und Schmid setzten mit 384 bzw. 380 Ringen Highlights. Schladebach vervollständigte den Sieg mit 378 Ringen.

So kommt es am 7. Januar zum Saisonabschluss zum ewigen Duell gegen die Schützen aus Münstertal. Die gehen nach einer unerwarteten Niederlage gegen Malterdingen mit gehörigem Druck an den Start aber die Heitersheimer wollen mit einem Sieg vor heimischem Publikum die Meisterschaft perfekt machen.

Erster Sieg für die Luftpistolenmannschaft

 

Ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg konnte die Luftpistolenmannschaft durch ein 4:1 gegen Endingen sammeln. Leider ging der zweite Wettkampf gegen Whyl mit 2:3 verloren, sodass die Mannschaft am letzten Spieltag nochmals dringend punkten muss, um die Liga zu halten.

Ausgerechnet der Beste, Tobias Vogelsang mit 352 Ringe, musste seinen Einzelpunkt gegen Endingen abgeben, während Marc Linbrunner (348 Ringe), Dennis Hilfinger (331 Ringe), Nicolas Petrovic (313 Ringe) und auch Lukas Erler (303 Ringe), der den verhinderten Adrian Schmidt vertrat, jeweils punkten konnten und den Sieg festhielten.

Nicht ganz so glücklich verlief der zweite Wettkmapf. An den Spitzenpositionen konnten zwar Vogelsang und Linbrunner (im Stechen) punkten aber Hilfinger, Petrovic und Erler mussten ihre Punkte allesamt abgeben, sodass die Begegnung mit 2:3 verloren ging.

11.12.2017  Gegen die Spitzenteams klappt´s am besten

 

Heitersheimer Luftgewehrschützen schalgen Tabellenführer der 2.Bundeliga

Paradox verläuft die bisherige Saison der Heitersheimer Luftgewehrschützen in der zweiten Bundesliga. Gegen den momentanen Spitzenreiter und den Tabellenzweiten wurden Siege eingefahren, gegen die Mannschaften im Mittelfeld der Tabelle mussten Niederlagen eingesteckt werden. Genau so verlief es auch am vergangenen Wochenende. Gegen den Hausherren und Mitaufsteiger Leingarten rechneten sich die Heitersheimer durchaus eine Chance aus, zumal in Bestbesetzung angetreten werden konnte. Allerdings wendete sich das Glück recht schnell ab. Selbst auf der Spitzenposition ging der Punkt diesmal verloren. Fabienne Füglister musste trotz ausgezeichneten 395 von 400 möglichen Ringen den Punkt ihrer Gegnerin, die gar 397 Ringe erzielte, überlassen. Auch an Position 5, an der Melanie Hamm an den Start ging, fiel die Entscheidung früh. Hamm kam gar nicht in den Fluss und obwohl sie am Ende noch etwas aufholen konnte verlor sie mit 373:379 Ringen. Als dann auch noch Susanne Schladebach auf Position 4 beim 31. Schuss bereits die entscheidende 9 unterlief, reichten auch ihre 9 Zehner zum Schluss nicht mehr und sie verlor das Match mit 386:387 Ringen. Für die Ergebniskosmetik waren dann die beiden Jüngsten der Mannschaft zuständig. Kim Schladebach hatte es mit einem ausgefuchsten Gegner zu tun, der zu seinen Glanzzeiten lange Jahre in der Nationalmannschaft schoss. Die junge Heitersheimerin ließ sich aber nicht beirren und gewann die Begegnung mit 393:391 Ringen. Sophie Mehlig schoss einen sehr guten Wettkampf, den sie wie ihr Gegner mit 388 Ringen abschloss. Im Stechen gewann sie dann hauchdünn den zweiten Einzelerfolg. Die Mannschaftspunkte musste man mit 2:3 aber abgeben, was die Stimmung in der Mannschaft vor dem nachmittäglichen Duell gegen den amtierenden Tabellenführer aus Königsbach nicht gerade anhob.

„Wenn wir keine Chance haben, nutzen wir sie oft“ war der süffisante Kommentar von Trainer Hariolf Schmid nach dem Wettkampf gegen die Bundesligareserve des KKS Königsbach, den seine Schützlinge überraschend deutlich mit 4:1 gewinnen konnten. Er bewies ein gutes Händchen, denn für Hamm stellte er Dominik Vidakovic in die Mannschaft. Dieser bedankte sich für das Vertrauen mit einem zwar erst zum Schluss gefestigten aber dann doch deutlichen Sieg mit 387:379 Ringen. Dies spornte auch Susanne Schladebach zu einer tollen Leitung an. Ihrem Gegner unterlief zur Wettkampfmitte mit einer Fünf ein schwerer Fehler, den sie gnadenlos ausnutzte. So verfehlte sie zwar die 390er Schallmauer, gewann aber mit 389:385 Ringen ihren Einzelpunkt. Sophie Mehlig konnte nicht an ihre Topleistung vom Vormittag nicht wiederholen und verlor mit 381:390 Ringen. Die eigentliche Show spielte sich aber an den Spitzenpositionen ab. Gewohnt schnell beendet Füglister nach 20 Minuten ihren Wettkampf mit ausgezeichneten 394 Ringen abgeschlossen hatte, glaubte man den Punkt schon sicher, zumal ihr Gegner seine letzten 14 Schuss allesamt in die 10 setzen musste um überhaupt ein Stechen zu erlangen. Dies gelang ihm aber, sodass die Heitersheimerin zum Stechen nochmals an den Stand musste, was sie aber im dritten Stechschuss für sich entschied. Den Mannschaftssieg und das Highlight des Wettkmapfs hatte aber zuvor schon die Jüngste im Feld, Kim Schladebach, abgeliefert. Sie erlaubte sich nur eine kurze Schwäche zu Anfang aber von den letzten 30 Schuss landete nur einer in der Neun, was sie auf ihre Saisonbestleistung von 396 Ringen brachte. Damit wahrte sie ihren Nimbus der Ungeschlagenheit, denn als einzige Schützin der Mannschaft hat sie bisher alle 5 Einzelpunkte errungen. Ihre diesmalige Gegnerin musste sich mit 385 Ringen früh geschlagen geben.

Die Freude über den Sieg wurde allerdings getrübt, denn die Hiobsbotschaft kam aus der ersten Bundesliga. Dort stehen nämlich 2 baden-württembergische Mannschaften unter dem Strich und sollten beide absteigen muss auch der 6. und 5. der Tabelle der 2. Bundesliga in die Abstiegsrelegation. Und exakt diesen 5. Platz belegen die Heitersheimer momentan.

Alles hängt damit von den Ergebnissen des letzten Spieltages am 14. Januar ab. In Gruibingen auf der schwäbischen Alb treffen die Heitersheimer auf die beiden Tabellenletzten aus Affalterbach und Wiesensteig. „Wir werden diese beiden Mannschaft keinesfalls unterschätzen, obwohl wie eingangs erwähnt wir unsere Bestleistungen vor allem gegen die Erstplatzierten erbringen“ hält der Trainer vor den entscheidenden Begegnungen den Ball flach.

Die Jüngste ist noch ungeschlagen: Kim Schladebach

11.12.17 Kantersiege für die Südbadenligamannschaft

 

 

Weiterhin auf der Erfolgsspur weilt die Südbadenligamannschaft. Obwohl ersatzgeschwächt durch die gleichzeitig stattfindenden Bundesligakämpfe ließen sie nichts anbrennen. Mit einem 4:1 gegen Wittnau und gar einem 5:0 gegen Neusatz sprang die Mannschaft ins vordere Mittelfeld der Tabelle und kann beruhigt auf den letzten Wettkmapftag am 21. Januar gegen den vorletzten aus Tennenbronn schauen.

Jasmin Mischler auf Position 1 schoss 390 und 389 Ringe und holte sicher ihre beiden Einzelpunkte. Ebenfalls stark präsentierte sich Julia Schmidt mit zweimal 382 Ringen, wobei sie allerdings beim direkten Duell gegen Wittnau den Einzelpunkt ihrer Gegnerin überlassen musste.  Anna-Lena Kupke hatte mit 372 bzw. 378 Ringen nicht ihren allerbesten Tag, gewann aber beide Wettkämpfe, obwohl sie im ersten Duell ins Stechen musste. Auf den Positionen 4 und 5 kamen diesmal mit Claudia Lietz und Michaela Schmid zwei langjährige Mitglieder der Mannschaft zum Einsatz, die aber aus beruflichen bzw. familiären Gründen im Moment etwas kürzer treten. Sie zeigten aber beide auf souveräne Art und weise, dass sie nichts verlernt haben. Leitz mit ausgezeichneten 384 und 385 Ringen und Schmid mit 372 und 384 Ringen gewannen ihre jeweiligen Begegnungen souverän und trugen so ihren Teil zum tollen Mannschaftsergebnis bei.

Damit hat die Mannschaft in den letzten 4 Begegnungen 19 der möglichen 20 Punkte gewonnen. Eine beeindruckende Serie, die hoffentlich bis zum Saisonende anhält.

28.11.2017  Maximale Ausbeute in der Südbadenliga

 

Zweite Mannschaft feiert 5:0 Siege gegen Lauf und Egringen

10 Einzel- und 2 Mannschaftspunkte sind beim Sportschießen pro Wettkampftag zu gewinnen. Nach zuvor 5 Niederlagen in 6 Begegnungen holten die Südbadenligaschützinnen des KKSV diesmal alle und verscheuchten das Abstiegsgespenst. „Das war nicht nur von den Einzel- sondern auch von der Mannschaftsleistung spitze. Mehr als 1930 Ringe können in der Liga nur wenige schießen.“ Freute sich ein sichtlich erleichterter Trainer Hariolf Schmid. Zum ersten Mal in der Saison konnte er seine Bestbesetzung aufbieten und man darf sich gerne fragen „was wäre gewesen, wenn ...“ diese Mannschaft immer in dieser Besetzung hätte schießen können.

Beim ersten Wettkampf ging es gegen einen der Titelfavoriten. Allerdings wurde schnell klar, dass dieser auf den Positionen 4 und 5, auf denen Heitersheim Julia Schmidt und Anna-Lena Kupke aufgeboten hatte, chancenlos war. Besonders Schnellschützin Schmidt legte ihrer Kontrahentin mit 389 von 400 möglichen Ringen eine nicht lösbare Aufgabe vor. Kupke überzeugte mit 385 Ringen und gewann ihre Begegnung ebenso. Als auf Position 3 auch Sophie Mehlig trotz mäßiger Leistung mit 378 Ringen ihren Punkt holen konnte war der Sieg schon sicher. Der Höhepunkt fand aber auf Position 1 statt. Dort traf Jasmin Mischler auf einen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen aus der Schweiz. Mischler lag von Anfang an mit einem Ring in Rückstand aber ihr Kontrahent konnte seinen Vorsprung nicht vergrößern. Zehn reihte sich bei Mischler an Zehn. Das verunsicherte ihren Gegner derart, dass ihm in der letzte 10-Schuss Serie gleich drei Neuner nacheinander unterliefen. Mischler sah ihre Chance, schoss ausschließlich mit Zehnern aus und gewann mit dem Topergebnis von 396:395 den vierten Punkt. Auf Position 2 war Stefanie Sabisch zwar über den gesamten Wettkampf in Führung aber ihre letzten drei Schüsse landeten einen Hauch neben der 10, so dass ihre Gegnerin ausgleichen konnte. Das fällige Stechen gewann Sabisch aber souverän mit zwei Zehnern und machte dadurch den sensationellen 5:0 Sieg komplett.

Ganz anders verlief die zweite Begegnung, denn zur Halbzeit waren die Heitersheimer fast hoffnungslos hinten. Nur Mehlig, die diesmal mit 389 Ringen überzeugen konnte und Mischler, die mit 391 Ringen wieder das beste Mannschaftsergebnis erzielte, sicherten ihre Punkte frühzeitig. Sabisch begann schwach mit 95 Ringen, denen ihr Gegner eine maximale 100er Serie entgegensetzte. So ein Rückstand ist auf diesem Niveau eigentlich nicht mehr auszugleichen. Doch Sabisch konterte ihrerseits mit einer 100er Serie und brachte dadurch ihren Gegner derart unter Druck, dass ihm weitere Fehler unterliefen. Sabisch schoss konstant gut weiter und drehte die Begegnung mit 390:387 Ringen zu ihren Gunsten. Ähnlich lief es für Schmidt und Kupke, die mit 388 bzw. 380 Ringen ihren Wettkampf erst am Ende für sich entscheiden konnten und damit das 5:0 gegen einen starken Gegner komplett machten.

Damit hat sich die Mannschaft ein Polster für die nächsten Wettkämpfe geschaffen. Am 10. Dezember geht es weiter wenn man in Buchholz auf Wittnau und Neusatz trifft.

28.11.2017  Kreisligamannschaft gewinnt zum Saisonstart

 

3:2 Sieg gegen Wittnau

 

Auch die vierte Luftgewehrmannschaft des KKSV hat in das Wettkmapfgeschehen eingegriffen und zu Beginn einen 3:2 Sieg gegen Wittnau gelandet. Während Liselotte Schmid mit 378 Ringen und Silas Graf mit 360 Rinmgen punkten konnten, verloren Jonas Wiesler mit 363 und Awesta Khezri ihre Paarungen. Marvin Bohr auf Position 5 gewann seinen Punkt mit 347 Ringen kampflos, da Wittnau keinen fünften Schützen aufbieten konnte, womit der 3:2 Sieg für Heitersheim feststand.

21.11.2017  KKSV-Heitersheim dominiert Verbandsliga Oberrhein

 

Dritte Luftgewehrmannschaft mit zwei klaren Siegen

 

 

Was der ersten und zweiten Mannschaft derzeit nicht gelingt, nämlich Siege einzufahren, machten die Schützinnen der dritten Luftgewehrmannschaft am Wochenende vor. Sowohl der KKSV Malterdingen als auch der SSV Pfaffenweiler wurden mit 5:0 und 4:1 klar geschlagen. „Mit einem Durchschnittsalter von weit unter 20 Jahren zeigt die Mannschaft den Elan, den man braucht, um Siege einzufahren.“ Zeigt sich ein zufriedener Trainer.

Herausragend war die jüngste im Feld, die mit 389 von 400 möglichen Ringen das Tageshöchstergebnis erzielte. Verletzungsbedingt etwas unter ihren Möglichkeiten blieb Nina Schladebach mit 376 und 377 Ringen. „Es war sehenswert, wie sie sich trotz Handicap der Mannschaft zur Verfügung stellte. Chapeau.“ Waren die Kommentare der Kolleginnen. Die südbadenligerfahrene Julia Schmidt wusste mit 383 und 382 Ringen ebenso zu überzeugen, wie die nach ihrer Babypause zurückgekehrte Michaela Schmid mit 381 und 384 Ringen. Pauline Jung rundete die Mannschaftsleistung mit 381 und 376 Ringen ab. Vor allem die Mannschaftsleistung imponierte, denn keine andere Mannschaft konnte mehr als 1900 Ringe aufweisen. Die Heitersheimer übertrafen diese ominöse Marke zweimal deutlich.

Das macht Mut für den nächsten Wettkampf am 17.12.. Dort kommt es dann zum Showdown gegen die erste Mannschaft der SG Müllheim, die ebenfalls noch verlsutpunktfrei ist.

14.11.2017  2.Bundesliga / Südbadenliga

Keine Punkte für die Heitersheimer Luftgewehrschützen

 

„Ein geschenktes Wochenende“ war der Kommentar eines frustrierten Trainers Hariolf Schmid auf die Ergebnisse seiner Schützlinge am Wochenende. In der zweiten Bundesliga verlor die 1. Mannschaft gegen den SV Fenken mit 2:3 und in der Südbadenliga unterlag die zweite Mannschaft zuerst der Bundesligareserve aus Brigachtal mit 1:4 und danach gegen Buchholz mit 2:3.

 

Hochspannung war angesagt bei der Bundesligaheimpremiere. Nach einjähriger Verletzungspause war Fabienne Füglister zurück in der Mannschaft und zeigte, dass sie nichts verlernt hatte. Mit 396 von 400 möglichen Ringen siegte sie unangefochten ebenso wie das Nesthäkchen der Heitersheimer Kim Schladebach. Die erst 16-jährige erkämpfte mit 393 Ringen einen Einzelpunkt. Leider lief es auf den hinteren Positionen nicht so gut. Zwar erzielten Susanne Schladebach, Sophie Mehlig und Dominik Vidakovic je 384 Ringe, das war aber im direkten Vergleich mit ihren Gegnern, die zum teil auf Erfolge bei Europameisterschaften bauen konnten.

 

So mussten die Heitersheimer eine bittere 3:2 Niederlage einstecken.

Nichts zu holen gab es auch für die Zweite. Vor allem im ersten Wettkampf gegen Brigachtal war man mit 1:4 chancenlos. Brigachtal hatte sich vor der Saison exzellent verstärkt und wird wohl seinen Alleingang an der Tabellenspitze fortsetzen. Die Heitersheimer wussten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu glänzen. Trotzdem blieb es Wolf-Wilhelm Adam vorbehalten, den Ehrenpunkt für die Mannschaft im Stechen zu erkämpfen. Jasmin Mischler, Stefanie Sabisch, Sophie Mehlig und Anna-Lena Kupke scheiterten jedoch an ihren jeweiligen Gegnern.

 

Ganz anders im zweiten Wettkampf. Zwar lag man zur Wettkampfmitte hoffnungslos in Rückstand aber kämpferisch kam die Mannschaft zurück und gestaltete plötzlich wieder alles offen. Mischler musste gegen ihren schweizerischen Landsmann ebenso eine Niederlage einstecken wie Sabisch während Kupke und Adam das Blatt in ihrer Begegnung zu drehen vermochten und Siege einfuhren. Damit konzentrierte sich alles auf mehlig, die noch als letzte am Stand stand. Am Ende erwies sich die Hypothek des schlechten Starts allerdings als zu groß, um noch aufgeholt zu werden, sodass sie ihren Wettkampf nicht mehr gewinnen konnte.

„Die Mannschaftsleistungen waren bei beiden Mannschaften in Ordnung. So werden wir die Punkte für den Klassenerhalt bestimmt noch holen. Man darf nicht vergessen – beide Mannschaften sind Aufsteiger in die jeweilige Liga.“ Ist der Trainer weiterhin zuversichtlich.

05.11.2017 Verbandsliga Oberrhein

Gewehrschützen gewinnen, Pistolenschützen verlieren

 

Einen glänzenden Start verzeichneten die Luftgewehrschützen. Die dritte Mannschaft gewann beide Auftaktbegegnungen. Während die zweite Mannschaft aus Buchholz 3:2 geschlagen wurde, gelang gegen Dattingen gar ein 4:1 Sieg. Zwei Siege einfahren konnten mit Nina Schladebach und Anna-Marie Beutler die beiden Jüngsten sowie Wolf-Wilhelm Adam. Julia Schmidt konnte vor allem im zweiten Durchgang an der Spitzenposition überzeugen und gewann ihre Begegnung am Ende deutlich. Liselotte Schmid und Lea Ganter mussten trotz guter Leistungen ihre Einzelpunkte dem jeweiligen Gegner überlassen.

Nicht ganz so gut lief es für die jungen Pistolenmannschaft. Als Aufsteiger haben sie einen schweren Stand und mussten nach 4 Begegnungen bereits 4 Niederlagen hinnehmen. Tobias Vogelsang, Adrian Schmidt, Dennis Hilfinger, Marc Linbrunner und Nicolas Petrovic steigerten sich aber von Begegnung zur Begegnung so dass das Betreuerteam zuversichtlich in die Zukunft schauen: „Mit dieser Einstellung werden wir die Punkte zum Klassenerhalt noch holen.“

16.10.2017 Sieg und Niederlage zum Start in die 2.Bundesliga

Starker Auftritt der Heitersheimer Luftgewehrschützen vor allem im 2.Durchgang

 

Bereits am 1. Wettkampftag beim Gastgeber SV Fenken konnte der Aufsteiger aus Heitersheim den ersten Sieg feiern. Mit 3:2 schlugen sie den eigentlich stärker eingeschätzten SV Schopp. Die Stimmung in der Heitersheimer Delegation wäre noch besser gewesen, wenn die Auftaktbegegnung gegen den SV Jockgrim nach Wunsch verlaufen wäre. Gegen den Mitaufsteiger hatten sich die Heitersheimer eigentlich mehr ausgerechnet aber die Anfangsnervosität verhinderte nach spannendem Verlauf einen Sieg. Susanne Schladebach auf der Spitzenposition konnte die Anfangsschwäche ihres Kontrahenten leider nicht nutzen und musste ihn auf den letzten Schüssen vorbei ziehen lassen. Chancenlos war Jasmin Mischler, deren Gegnerin mit 395 von 400 möglichen Ringen ein Ergebnis von internationalem Format vorgelegt hatte. Einzig Kim Schladebach erreicht mit 391 Normalform und gewann ihre Begegnung. Trotz schwacher Leistung gelang dies auch Melanie Hamm, deren Gegner offensichtlich noch mehr mit dem Neuland 2. Bundesliga zu kämpfen hatte. Dominik Vidakovic beendete seinen Wettkampf glänzend mit einer 98er und 99er Passe hatte aber zu Wettkampfbeginn zuviel Ringe liegen lassen und musste den Einzelsieg dem Gegner überlassen, der damit den 2:3 Niederlage von Heitersheim besiegelte.

Ganz anders präsentierte sich die Mannschaft am Nachmittag gegen den SV Schopp. Der Trainer bewies ein glückliches Händchen als er Sophie Mehlig für Hamm in die Mannschaft brachte. Mit 391 Ringen erzielte sie neuen persönlichen Rekord und gewann ihre Begegnung klar. Aber an den Spitzenpositionen mussten Susanne Schladebach und Mischler ihre Punkte abgeben obwohl sie mit 390 bzw. 388 sehr gute Ergebnisse erzielten. Vidakovic konnte sich diesmal zu Beginn einen kleinen Vorsprung erarbeiten, der aber nochmal in Gefahr geriet. Mit einer starken 97er Passe zum Schluss und 384 Ringen entschied er die Begegnung für sich. Die große Show aber zeigte die Jüngste am Stand. Die erst 16-jährige Kim Schladebach traf dabei auf eine international erfahrene Gegnerin und lag bei Halbzeit einen Ring hinten. Beide schossen den gleichen Rhythmus. Doch Schladebach blieb in den letzten 20 Schuss makellos, schoss mit zweimal 100 Ringen aus und bezwang mit 394 Ringen ihre Gegnerin zum viel umjubelten 3:2 Sieg für Heitersheim.

Vor allem die Leistung im zweiten Wettkampf macht Mut für den anstehenden Wettkampf auf eigener Anlage. Am 12. November um 13:30 Uhr treffen die Heitersheimer auf den SV Fenken. "Die Fenkener sind mit zwei Niederlagen gestartet und stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie werden mit Sicherheit verstärkt antreten" warnt Trainer Hariolf Schmid vor zu viel Euphorie. Vor allem die Leistung im 2. Wettkampf gibt jedoch Anlass für Zuversicht bei den Heitersheimern.

26.09.2017 Glänzender Saisonabschluss beim DSB-Pokalfinale

Doppelsieg in der Jugendklasse durch Kim Schladebach und Stefanie Sabisch

 

Was für die Fußballer Deutschlands das Pokalfinale in Berlin ist, ist für die Sportschützen das Finale um den Mannschaftspokal des Deutschen Schützenbundes. Dieser Wettbewerb stellt hohe Ansprüche an die Vereine, denn aus jeder Altersklasse von der Jugend bis zur Ü45 muss je eine Schützin oder Schütze nominiert werden.

Der Wettkampf fand dieses Jahr in Haibach bei Aschaffenburg statt. Trainer Hariolf Schmid konnte seine stärkste Aufstellung aufbieten und seine Schützen enttäuschten ihn nicht. Susanne Schladebach startete mit sehr guten 388 von 400 möglichen Ringen, gefolgt von Melanie Hamm, Dominik Vidakovic und Julia Schmidt mit jeweils 380 Ringen und Anna-Lena Kupke mit 378 Ringen. Damit war die Basis des Erfolgs gelegt, denn jetzt folgten mit den Jugendlichen die schärfsten Waffen des KKSV. Sophie Mehlig eröffnete das Trio mit 385 Ringen, bevor Stefanie Sabisch ausgezeichnete 390 Ringe erzielte.

Der Höhepunkt des Tages war aber Kim Schladebach. Mit neuem persönlichen Rekord von 395 Ringe stürmte sie das Klassement und siegte in der Einzelwertung der Klasse bis 16 Jahre vor ihrer Mannschaftskameradin Sabisch. In der Abschlusswertung belegt die Mannschaft dadurch Platz 5, geschlagen nur durch regionale Leistungsgemeinschaften aus ganz Deutschland. "Wir waren der beste Verein, der nur mit Eigengewächsen bestückt war" waren sich die Sportler ihrer Leistung bewusst.

Damit fand eine außerordentliche Saison einen hervorragenden Abschluss. Begonnen hatte sie mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga im Februar, gefolgt vom Gewinn der Medaillenwertung bei der Landesmeisterschaft und 5 TopTen Platzierungen bei der Deutschen Meisterschaft, darunter einer Bronzemedaille. Dazwischen wurde Susanne Schladebach noch Bundesschützenkönigin. "Der Name Heitersheim ist im Schießsport mittlerweile bundesweit bekannt und unsere Leistungen werden mit Respekt betrachtet" zeigt die Vorstandschaft mit Stolz auf ihre Sportler.

Der Trainer verweist aber schon auf die nächsten anstehenden Aufgaben. "All diese Erfolge zählen nichts mehr, wenn in drei Wochen die Wettkämpfe in der Bundesliga beginnen". Als Aufsteiger kann es für die Heitersheimer dann ausschließlich um den Klassenerhalt gehen. Das nötige Selbstbewusstsein für diese Mission haben sie sich erarbeitet.

In Gala vor der Siegerehrung: v.l. Julia Schmidt, Stefanie Sabisch, Melanie Hamm, Anna-Lena Kupke, Kim Schladebach, Susanne Schladebach, Sophie Mehlig, Dominik Vidakovic
Siegerehung Jugendklasse: links Stefanie Sabisch (2.Platz), in der MItte Kim Schladebach (1.Platz)

18.08.2017 Preis für nachhaltige Jugendarbeit

KKSV Heitersheim nach 2004 und 2008 zum dritten Mal geehrt

 

Mit 16 Schützen, die insgesamt 34 Mal an den Start gehen werden, reist die Delegation des KKSV Heitersheim zur Deutschen Meisterschaft vom 25.8. – 3.9. auf der Olympiaschießanlage in München-Hochbrück. Damit dürfte sie wohl das größte Kontingent des südbadischen Sportschützenverbandes stellen.

Auch beim Rahmenwettbewerb des ShootyCup (ein Vergleichsschießen der besten Schützinnen und Schützen aus ganz Deutschland unter 14 Jahre) stellt der KKSV die Gewehrfraktion des Verbandes.

Damit nicht genug erreichte den Verein noch eine weitere gute Nachricht. Bei der bundesweiten Ausschreibung um den Förderpreis der Fa. H&N, eines Herstellers von Luftdruckmunition, konnte die Heitersheimer Schützenjugend die Jury überzeugen und wurde auf dem 2. Platz rangiert. Dieser zweite Platz ist mit 750.- € dotiert und wird zweckgebunden für die Jugendarbeit ausgelobt. Überreicht wird der Preis im Rahmen der Deutschen Meisterschaft an die Vereinsvertreter, die ja wie oben erwähnt zahlreich vor Ort sein werden.
 

„Seit mehr als 20 Jahren haben meine Vorgänger und ich uns bemüht, nachhaltig Jugendarbeit zu betreiben. Unsere Vorstandschaft unterstützte uns tatkräftig und unsere jüngsten Sportler halten sich ran, um die Voraussetzung für diesen Preis zu schaffen“ fasst Jugendleiterin Michaela Schmid die Gründe für die Erfolge des KKSV zusammen. Die Jugendlichen von vor 20 Jahren sind nun wie sie selbst in verantwortungsvollen Positionen. Die Interessen der Jugendlichen können kaum besser vertreten werden.
 

Auch OSM Eberhard Hiss ist beeindruckt von den Leistungen seiner Jugendabteilung. „Die Einreichung wurde komplett unabhängig vom Jugendausschuss erstellt und durchgeführt. Dieses Geld wird selbstverständlich seinen Weg in die Jugendarbeit finden.“ gibt er die Richtung vor.

Für die Sportler ist diese Auszeichnung natürlich der richtige Anreiz für die kommenden Deutschen Meisterschaften. Man darf gespannt sein, ob sie die TopTen Platzierungen des Vorjahres wiederholen können. Die Trainingsergebnisse stimmen zuversichtlich.

16.07.17 KKSV-Youngster vertritt Südbaden / Gewehrschützen schießen beim Shooty-Cup

 

ShootyCup heißt eines der Zauberwörter im Zusammenhang mit der Deutschen Meisterschaft im Sportschießen. Dieser Rahmenwettbewerb wird jährlich von den besten Mannschaften der Schülerklasse (bis 14 Jahre) eines jeden Landesverbandes mit Gewehr und Pistole bestritten. Parallel zu den Meisterschaften sind dabei Ausscheidungen auf Kreis- und Landesebene zu bestehen bevor feststeht, wer dann in München an den Start geht. Die Heitersheimer haben den Verband dabei sage und schreibe 6 mal im Laufe der letzten 10 Jahre vertreten.

Auch dieses Jahr ließen die beiden Gewehrschützinnen Nina Schladebach und Anna-Marie Beutler keinen Zweifel daran, die 7. Mannschaft des KKSV in diesem Wettbewerb zu sein und gewannen deutlich vor den Konkurrenten aus Gottmadingen und Biederbach.

 

Das Exquisite an diesem Wettbewerb bei den Deutschen Meisterschaften ist nicht nur, dass nach dem Vorkampf die besten acht Mannschaften für das Finale qualifiziert sind. Dieses Finale wird allerdings nicht von den jungen Schützen selbst, sondern jeweils von einem Gewehr- und Pistolenschützen aus der deutschen Nationalmannschaft durchgeführt. Dadurch kommen die Youngster ihren Idolen ganz nahe, was natürlich den Druck auf die Profis nochmals erhöht.

 

Zusammen mit den Pistolenschützen aus Pfaffenweiler werden die beiden Heitersheimer Mädels versuchen, am 31. August in München in den Endkampf vorzudringen. Der Verein drückt natürlich alle Daumen.

Strahlende Sieger: v.l. SG Gottmadingen, KKSV Heitersheim (A.-M. Beutler, N. Schladebach), SV Biederbach

03.07.17 KKSV Heitersheim ist erfolgreichste Mannschaft Südbadens - Auf Platz 1 der Medaillenwertung der Landesmeisterschaften

 

 

Neue Superlative beim KKSV Heitersheim. Nach Abschluss der diesjährigen Landesmeisterschaften gewannen die Sportler des Vereins um ersten Mal in ihrer Geschichte die Medaillenwertung der Meisterschaften. 25 Gold-, 15 Silber- und 7 Bronzemedaillen errangen die KKSV Sportler. „So etwas macht einen natürlich riesig stolz. Zumal wir diesen Erfolg errungen haben, obwohl wir aufgrund unserer Konzentration auf die olympischen Disziplinen bestimmte Disziplingruppen gar nicht belegen“ drückt Sportleiter Hariolf Schmid seine Freude aus.

Viel wichtiger aber als die Medaillen ist für die Sportler die eventuelle Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, denn die hängt ausschließlich von der erzielten Leitung ab. Die Platzierung spielt hier keine Rolle. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass der KKSV wohl wieder in Mannschaftsstärke in allen drei Altersgruppen der Jugendlichen antreten kann. Nina Schladebach und Anna-Marie Beutler, die die Schülerklasse dominierten, werden zusammen mit Maximilian Winter antreten. Ebenso erfolgreich in der Jugendklasse waren Kim Schladebach und Stefanie Sabisch, die damit Awesta Khezri und Silas Graf zu einer Premiere bei den Deutschen Meisterschaften verhelfen konnten. In der Juniorenklasse waren es Sophie Mehlig, Julia Schmidt, Anna-Lena Kupke und Lea Ganter, die die Vereinsfarben in München vertreten werden.

Nicht nur im Jugendbereich, sondern auch bei den Erwachsenen kamen die Heitersheimer zu Edelmetall und weiteren Qualifikationen. In der Damenklasse zeigten Melanie Hamm, Liselotte Schmid und natürlich wie jedes Jahr Susanne Schladebach ihr Können und gewannen Podestplätze und durch ausgezeichnete Leistungen auch die Startberechtigung bei den Deutschen Meisterschaften. Dies gelang auch Dominik Vidakovic in der Herrenklasse neben zwei Landesmeistertiteln.

Im Pistolenbereich konnte zwar keine Starts an der „Deutschen“ errungen werden aber die Juniorenmannschaft konnte in der Besetzung Adrian Schmidt, Marc Linbrunner und Nicolas Petrovic mehrere Medaillen erringen.

Den Abschluss der Medaillengewinne erzielten die Großkaliberschützen mit dem Gewehr. Während Dominik Jäger und Bernd Federer in ihren Alterklassen Landesmeister wurden, belegten sie in der Mannschaftswertung zusammen mit Hans Scholer Platz 2.

 

 

04.06.17 Erfolgreicher Start in die südbadischen Landesmeisterschaften

Nachdem die Feiern zu den erfolgen der vergangenen Monate langsam abklingen, sind bei den Sportlern des KKSV wieder Konzentration und Kondition für die Landesmeisterschaften des südbadischen Sportschützenverbandes gefragt. Am vergangenen Wochenende begannen die Großkaliberschützen erfolgreich auf den Standanlagen der SG Hüfingen. Die Ehre der ersten Medaille gebührte ihnen. In der Besetzung Eberhard Hiss, Bernd Federer und Richard Hug belegten sie in der Liegenddisziplin den zweiten Platz und gewannen die Silbermedaille. Hiss und Federer mussten sich dabei in ihren Altersklassen im Einzel jeweils mit dem vierten Platz begnügen.

In Buchholz gingen die erfolgsverwöhnten Damen des KKSV an den Start. Und sie ließen sich nicht lumpen. Melanie Hamm legte in der Damenklasse trotz schwachem Start ein mit 390 von 400 möglichen Ringen ein ausgezeichnetes Ergebnis hin, das mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille belohnt wurde. Noch wichtiger dürfte für sie aber sein, dass sie sich damit berechtigte Hoffnungen auf einen Start bei den Deutschen Meisterschaften machen darf. Eine Premiere für sie. Genau dasselbe Ergebnis erzielte die frischgebackene Bundesschützenkönigin Susanne Schladebach und gewann damit ihre Altersklasse souverän. Ebenfalls einen Landesmeistertitel konnte bei den Seniorinnen Liselotte Schmid erringen. In der Mannschaftswertung errang Schmid zusammen mit Franziska Benthlin und Ute Klingk die Bronzemedaille. Auch für Schladebach und Schmid bedeuten ihre Leistungen einen Start bei den „Deutschen“.

Nahezu konkurrenzlos waren die Mädchen des KKSV im KK-Dreistellungskampf. In der Klasse bis 18 Jahre errangen Sophie Mehlig und Julia Schmidt ebenso einen Doppelsieg wie in der Klasse bis 20 Jahre Anna-Lena Kupke und Lea Ganter. Auch diese vier werden in dieser Disziplin damit in München an den Start gehen. In der Mannschaftswertung belegten die Mädels selbstredend auch den 1. Platz und wurden Landesmeisterinnen.

„Ein ermutigender Start in diese Meisterschaft“ freute sich Sportleiter Hariolf Schmid. Vor allem die Qualifikationen der Sportler zur Deutschen Meisterschaft, die vom 25. August bis 3. September auf der Olympiaschießanlage in München stattfinden werden, macht besonders zuversichtlich, denn der Verein plant anlässlich seines Jahresausflugs diese Meisterschaft zu besuchen. Die persönliche Nähe der Fans dürfte den Schützen ein zusätzlicher Antrieb sein.

 

 

14.03.17 KKSV Heitersheim ist der Aufstiegsverein - Alle vier Luftdruck-Ligamannschaften steigen auf

Man soll ja mit Superlativen vorsichtig umgehen, aber was die Luftdruckschützen des KKSV in dieser Saison geleistet haben, ist wohl beispielslos.

 

Nachdem die erste Luftgewehrmannschaft erfolgreich und mit dem Aufstieg in der Tasche von der Bundesligarelegation heimgekehrt war hatte das auch für die zweite Luftgewehrmannschaft Folgen. Da die erste Mannschaft in der nächsten Saison bekanntlich in der 2. Bundesliga startet, durfte die zweite Mannschaft als Zweiter der Verbandsliga Oberrhein um den Aufstieg in die Südbadenliga kämpfen.

Wieder einmal zahlte sich die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins aus, denn Trainer Hariolf Schmid konnte nicht nur die jüngste sondern die mit Abstand beste Mannschaft an diesem Tag an den Stand schicken. Alle 6 jungen Damen zwischen 14 und 21 Jahren nahmen ihr Herz in die Hand und zeigten der Konkurrenz was Schießsport auf hohem Niveau heißt. Am Ende siegten sie mit 70 (!) Ringen Vorsprung vor dem Zweiten. „Das sind Welten im Schießsport und wenn wir dieses Niveau halten können, sind wir in höheren Liga als Aufsteiger keineswegs Kanonenfutter.“ war der Trainer sichtlich stolz auf seine Mädels.

 

Keiner schoss in den beiden Durchgängen so konstant wie die Heitersheimer. Herausragend waren die Jüngsten. Erst 15 Jahre alt war Stefanie Sabisch mit 390 bzw. 392 Ringen die Tagesbeste aller Teilnehmer. Nur einen Ring weniger erzielte die auch nur 16 Jahre alte Kim Schladebach, die auf 390 bzw. 391 Ringe kam. Julia Schmidt zeigte sich vor allem im ersten Wettkampf auf hohem Niveau, als sie 387 Ringe erzielte und auch ihre im zweiten Wettkampf erzielten 380 Ringe passten in das gute Mannschaftsergebnis. Umgekehrt verlief es mit Sophie Mehlig. Im ersten Durchgang strauchelte sie mit 379 Ringen noch etwas aber die 386 Ringe im zweiten Durchgang zeigten ihre wahre Stärke. Pauline Junge bekam ihre Nerven nicht ganz in den Griff und musste sich mit 376 Ringen zufrieden geben. Im zweiten Durchgang startete an ihrer Stelle Anna-Lena Kupke, die auf 380 Ringe kam.

Schon lange vor Ende des Wettkampfes war dadurch klar, dass der nächste Aufstieg für den Verein in trockenen Tüchern war. „Das wird natürlich eine Mammutaufgabe im nächsten Jahr mit zwei Mannschaften auf so hohem Niveau zu starten aber mit einem derart guten Unterbau ist das zu schaffen“ blickt der Trainer bereits voraus. Immerhin hat die Mannschaft im zweiten Durchgang genauso viel Ringe geschossen wie die erste Mannschaft bei ihrem Bundesligaaufstieg.

 

Ein weiterer positiver Nebeneffekt dieses Aufstiegs war, dass die zweite Mannschaft einen Platz in der Verbandsliga frei machen wird. Und den wird durch die errungene Kreisligameisterschaft die dritte Mannschaft des KKSV einnehmen. Da die Luftpistolenmannschaft als Meister der Kreisliga ebenfalls in der nächsten Saison eine Klasse höher antreten wird, sind damit ALLE teilnehmenden Mannschaft des KKSV aufgestiegen. Ein überragender Erfolg für den Verein. Spontan kam dann auch die Zusage von OSM Eberhard Hiss „nach Beendigung der Renovierungsarbeiten am Schützenhaus einen Festtag zu veranstalten und die erfolgreichen Schützen den Mitgliedern und der Öffentlichkeit vorzustellen“. Die Sportler nahmen dieses Angebot mit Freuden entgegen. Der Termin wird voraussichtlich irgendwann im Mai stattfinden.

 

 

Die zweite Mannschaft nach dem Aufstieg: v.l. Sopie Mehlig, Kim Schladebach, Anna-Lena Kupke, Julia Schmidt, Pauline Jung, Stefanie Sabisch

20.02.2017 Es weht Bundesliga-Luft in Heitersheim
Luftgewehrschützen des KKSV steigen in die zweite Bundesliga auf

Nach der souveränen Meisterschaft in der Südbadenliga stand für die besten Luftgewehrschützen des KKSV am vergangenen Sonntag die Krönung der Saison an – die Aufstiegskämpfe in die zweite Bundesliga Südwest. Die Gegner waren die Erst- und Zweitplatzierten der jeweils obersten Ligen aus Baden, Württemberg, der Pfalz und dem Saarland. Die Euphorie und das Interesse im Verein waren derart groß, dass kurzfristig ein Reisebus gechartert wurde und die Mannschaft von Dutzenden von Schlachtenbummlern ins Landesleistungszentrum nach Pforzheim begleitet wurde. Sie sollten die Reise nicht bereuen, denn am Ende des Tages waren die Heitersheimer als Zweitplatzierte einer der drei aufstiegsberechtigten Mannschaften.

 

Dabei war der Beginn recht holprig. Noch im ersten Kampf des Tages mussten die Schützen der Anspannung Tribut zollen. „Die 1929 Ringe (ein Durchschnitt von 386 von 400 möglichen Ringen) wusste so recht niemand einzuordnen. Es waren keine Ausreißer nach unten aber auch leider keine nach oben zu verzeichnen“ stellte Trainer Hariolf Schmid danach fest. So stand nach dem ersten Durchgang lediglich ein 5. Platz in der Rangliste zu Buche. Allerdings lagen sie auch nur 5 Ringe hinter dem dritten Aufsteigerplatz entfernt. Genau dieser knappe Abstand und natürlich auch die Anfeuerung der mitgereisten Fans entfesselten die Mannschaft offensichtlich.

 

Im zweiten Durchgang, angeführt von der Jüngsten, Kim Schladebach, die am schnellsten und mit dem besten Ergebnis von 393 Ringen ihren Wettkampf abschloss, ließen sich auch ihre älteren Kollegen nicht lumpen. Waren die 386 im ersten Durchgang noch der Durchschnitt so waren die 386 Ringe von Melanie Hamm im zweiten Durchgang das schlechteste Ergebnis der ganzen Mannschaft. Jasmin Mischler, die die Heitersheimer Gesamtwertung anführte, gelangen 391 Ringe und nur ein Achter im drittletzten Schuss von Claudia Lietz bedeutete, dass sie mit am Ende 389 Ringen die 390er Schallmauer nur knapp verpasste. In die Supermannschaftsleistung reihte sich auch Altmeisterin Susanne Schladebach mit 388 Ringen ein. Das führte zu einer Mannschaftsleistung von 1947 Ringen (Durchschnitt 389 Ringe), das an diesem Tag von keiner anderen Mannschaft mehr erreicht wurde. Damit konnten sie einen der Konkurrenten vor ihnen überholen und lagen auf Platz 1 im Zwischenergebnis. Allerdings wurde die Euphorie dadurch gebremst, dass drei der vier Mannschaften, die nach dem ersten Kampf noch vor ihnen lagen, im letzten Durchgang schossen. Recht schnell wurde aber klar, dass die Latte, die die Heitersheimer gelegt hatten, zu hoch für die meisten war. Nur die Mannschaft aus Leingarten konnte ihren Vorsprung aus dem ersten Durchgang verteidigen. Alle anderen scheiterten, so dass die Heitersheimer genüsslich auf das Wettkampfende warten konnte und als Zweitplatzierte und damit Aufsteiger verkündet wurden.

 

Nach der Heimkehr erwartete die Mannschaft noch eine Überraschung. Das bewährte Küchenteam hatte flugs einen Sektempfang und einen kleinen Imbiss zusammengestellt. Genau solche Aktionen und auch die Unterstützung durch die Schlachtenbummler machen den Sport beim KKSV Heitersheim so anziehend und erfolgreich, stellte Susanne Schladebach im Namen der Mannschaft fest.

 

 

Die Aufstiegsmannschaft des KKSV: v.l. Jasmin Mischler, Kim Schladebach, Sophie Mehlig, Susanne Schladebach, Dominik Vidakovic, Melanie Hamm, Claudia Lietz

20.02.2017 Kreisligameister Luftgewehr und Luftpistole

Nicht nur die erste, auch die anderen Mannschaften des KKSV wussten am Sonntag zu glänzen. Sowohl für die Luftpistolen- als auch die Luftgewehrschützen ging es in der Kreisliga jeweils um Meisterehren und jeweils gegen die SG Müllheim. Beide Mannschaften gewannen und bereicherten die Trophäensammlung des KKSV mit den Siegerpokalen. Auch das wurde natürlich bei der Heimkehr der neuen Bundesligisten heftig gefeiert.

Die Pistolenschützen gewannen überlegen mit 5:0 und überzeugten vor allem mit tollen Einzelergebnissen wie die 374 Ringen von Tobias Vogelsang und auch die 350 Ringe von Dennis Hilfinger waren herausragend. Zusammen mit den beiden sicherten Adrian Schmidt, Marc Linbrunner und Lukas Erler den klaren Sieg und die Meisterschaft.

Etwas knapper ging es bei den Gewehrschützen zu, bis der 3:2 Sieg feststand. In ihrem ersten Wettkampf nach der Babypause konnte Michaela Schmid trotz ausgezeichneter 375 Ringen ihren Gegner nicht bezwingen und sogar 380 Ringe reichten für Liselotte Schmid nicht zum Sieg, denn sie musste im Stechen den Punkt abgeben. Die Mannschaftskollegen Karlheinz Arbogast, Jonas Wiesler und Wolf-Wilhelm Adam aber kamen allesamt auf 370 Ringe und holten die entscheidenden Punkte zum Sieg und der Meisterschaft.

11.12.2016 KKSV-Heitersheim tütet die Meisterschaft ein
Luftgewehrschützen gewinnen die Südbadenliga

 

Die dominierende Mannschaft der südbadischen Luftgewehrliga gaben sich auch am vorletzten Spieltag der Südbadenliga Luftgewehr keine Blöße. Mit 3:2 gegen Kuppenheim und 4:1 gegen Lauf buchten sie auch Siege Nummer 9 und 10 und sicherten sich bereits vor dem letzten Heimspieltag die Meisterschaft. Nach dieser Leistung hatte Trainer Hariolf Schmid nur noch Lob für seine Schützlinge übrig. „Sie waren zum richtigen Zeitpunkt topfit. Vor allem die Mannschaftsergebnisse von 1940 bzw. 1935 Ringen machen Hoffnung auf die Relegation zur 2. Bundesliga für die sie sich mit diesem Titelgewinn qualifiziert haben“ blickt er schon über den letzten Wettkampf, der am 15. Januar in eigener Halle stattfinden wird, voraus. „Unser Trainer wird uns bestimmt keine Ruhe lassen, sodass wir alles daran setzen werden, auch den 11. und letzten Wettkampf noch zu gewinnen“ fügen die Sportler augenzwinkernd an.

 

So ganz sicher an diesem Erfolg war man im Heitersheimer Lager beileibe nicht. Standen doch die Tabellennachbarn aus Lauf und Kuppenheim an. Dies umso mehr, nachdem die Stammkraft Claudia Lietz aus gesundheitlichen Gründen passen musste. Für sie nominierte der Trainer wieder einmal ein Talent aus der überregional bekannten Jugendarbeit des KKSV.

Um es vorweg zu nehmen: Kim Schladebach machte ihre Sache nicht nur ausgezeichnet sondern trug mit 393 und 390 von 400 möglichen Ringen signifikant zu den beiden Tageserfolgen bei. Gegen den ersten Gegner aus Kuppenheim, immerhin Gastgeber und bisheriger Tabellendritter, wurden die Weichen erst gegen Ende gestellt. Zwar konnte Susanne Schladebach sich bereits frühzeitig einen deutlichen Vorsprung erarbeiten, jedoch waren die anderen vier Begegnungen gegen Wettkampfmitte absolut ausgeglichen. Erst in der dritten Zehnerpasse konnten die Heitersheimer Jasmin Mischler und Kim Schladebach ihre Begegnungen drehen. Beide schossen überragend mit 198 bzw. 196 Ringen aus und gewannen ihre Begegnungen damit überlegen. Da auch Susanne Schladebach ihre Führung nicht mehr abgab stand der Sieg bereits fest. Dominik Vidakovic kam überhaupt nicht in Fluss und konnte seine Begegnung nicht gewinnen. Trotz einer fulminanten Aufholjagd in den letzten 10 Schuss ging Melanie Hamm der letzte Schuss in die 9, sodass auch ihr Punkt verloren ging. Durch den 3:2 Mannschaftserfolg blieben sie aber nicht nur verlustpunktfrei sondern hatten die Qualifikation zur Relegation in die 2. Bundesliga in der Tasche.

 

Danach folgte der dickste Brocken – der Tabellenzweite aus Lauf. Dieser ist ebenfalls exzellent bestückt. So traf Susanne Schladebach an der Spitzenposition auf einen schweizerischen Nationalschützen, der soeben mit zwei Vizeweltmeistertiteln von der Militärweltmeisterschaft heimgekehrt ist. Aber in diesem Wettkampf zählten keine Titel. Es war offensichtlich dass beide Mannschaften wussten, worum es ging. Die anfänglichen Schüsse dingen fast ausschließlich in die Neun und zeigten von einer hohen Nervosität. So kam es, dass zur Wettkampfmitte nur Hamm und Kim Schladebach gleichauf lagen, währen die anderen drei teils deutlich im Rückstand lagen. Das konnte die Heitersheimer aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie hielten den Druck aufrecht und vor allem Susanne Schladebach konnte mit einer maximalen 100 Serie den besagten Vizeweltmeister so beeindrucken, dass dem unerklärlich viel Fehler unterliefen und die Heitersheimerin einen nicht erwartbaren Punkt holte. Auch Mischler steigerte sich enorm und sicherte den zweiten Punkt auf Position zwei. Vidakovic fand auch im zweiten Wettkampf nicht seine Form und musste seinen Punkt zum 2:1 abgeben.

 

Den Sieg fest hielt dann die Jüngste im Feld – Kim Schladebach. Auch im zweiten Wettkampf knackte sie die 390 Ringe und stand trotz einer 8 im drittletzten Schuss schon vor den letzten 10 Schuss ihrer Gegnerin als Siegerin fest und machte den KKSV Heitersheim zum Südbadenligameister 2016/17. Auch Hamm, die gewohnt langsam schoss, steigerte ihr Niveau gegen Ende nochmals und sicherte den Punkt zum 4:1 Endstand.

 

Damit kann am letzten Wettkampftag am 15. Januar in eigener Halle nichts mehr anbrennen und die Sportler und der Verein können geruhsam die Meisterfeier vorbereiten. Dazu sind wie immer alle Fans und Unterstützer des Schießsports eingeladen und auch der Eintritt ist wie immer frei.

 

 

 

Sie holten die entscheidenden Punkte: v.l. Dominik Vidakovic, Melanie Hamm, Kim Schladebach, Susanne Schladebach, Jasmin Mischler

04.12.2016 Kreisliga: Kreisligateams erfolgreich

 

 

Jedes Jahr am Sonntag nach der Jahresabschlussfeier erwischt es regelmäßig einige Sportler, wenn am nächsten Tag Wettkämpfe anstehen. Dieses Mal waren es die Kreisligaschützen. Während es für die Pistolenschützen erst am Nachmittag los ging, waren die Luftgewehrschützen schon am Vormittag dran. Beide Teams hatten sich aber offensichtlich während der Feier am Vortag zurück gehalten. Denn ebenso wie die Luftgewehrschützen gegen Münstertal gewannen auch die Pistoleros ihren Wettkampf gegen Wittnau mit 3:2. Den Sieg mit dem Gewehr hielten Stefanie Sabisch mit ausgezeichneten 386 Ringen, Karlheinz Arbogast und Liselotte Schmid fest, sodass die Niederlagen von Wolf Adam und Silas Graf nicht ins Gewicht fielen. Bei den Pistolenschützen holten Dennis Hilfinger, Adrian Schmidt mit Mannschaftsbestleistung von 342 Ringen und Marc Linbrunner die Punkte für den KKSV während Stefan Frey und Detlef Schemel ihre Punkte abgeben mussten.

 

 

 

03.12.2016 KKSV inthornisiert neue Majestäten

 

Neue Majestäten KKSV: v.l.: Manuela Tönnies, Hermann Hamm, Silas Graf

Vor vollem Haus konnte OSM Eberhard Hiss die diesjährige Jahresabschlussfeier des KKSV Heitersheim eröffnen. Wichtigster Anlass war wie jedes Jahr die Inthronisierung der neuen Majestäten, die sich beim Königsschießen im Oktober die Ehrenwürden erkämpft hatten.

 

Schützenkönig 2016 wurde der frühere OSM Hermann Hamm, der dieses Jahr den Adler von der Stange holte. Als Adjudanten stehen ihm Werner Gassenschmidt und Martin Tönnies zur Seite. Bei den Damen verteidigte Manuela Tönnies ihren Titel aus dem Vorjahr. Als Prinzessinnen unterstützen sie Liselotte Schmid und Sabine Schmidt. Bei den Jugendlichen setzte sich Silas Graf vor Nina Schladebach und Marc Linbrunner durch und Graf darf damit ein Jahr lang den Titel des Jungschützenkönigs tragen. Dass Werner Gassenschmidt auch noch den 1. Platz beim Ehrenpreisschiessen im 50m Liegendkampf ohne Schiessriemen belegte, veranlasste Schiessleiter Hariolf Schmid darauf hinzuweisen, dass eine Vielzahl der Wettbewerbe im Spätjahr so ausgelegt sind, dass nicht nur arrivierte Schützen sondern auch alle anderen Bestplatzierungen erreichen können.

 

Bei den Wettbewerben um die Vereinsmeistertitel ist das natürlich nicht der Fall. Schmid versäumte es nicht zu erwähnen, welch hohes Niveau beim KKSV Heitersheim vonnöten ist, um bereits interne Titel zu erringen. Ergebnisse z.B. im Luftgewehr von über 390 von 400 Ringen konnte er mehrfach verkünden und bei seinem Abriss über das vergangene Sportjahr wies er besonders auf die 6 Platzierungen unter den ersten 10 der Deutschen Meisterschaften, die Aufnahme von Sophie Mehlig und Kim Schladebach ins Landesleistungszentrum in Pforzheim und natürlich die momentane Tabellenführung in der Südbadenliga hin. Die Kadersportler taten sich auch bei den Erfolgen hervor. Mehlig gewann zusammen mit Lea Ganter die Titel in der Juniorenklasse und Kim Schladebach und Stefanie Sabisch teilten sich die Titel in der Jugendklasse genauso schiedlich friedlich wie Nina Schladebach und Maximilian Winter in der Schülerklasse.

 

Nachdem dann auch der Besuch des Nikolaus wieder auf das vergangene Jahr Rückschau gehalten hatte und so mancher die Fingerzeige über skurrile Fauxpas über sich ergehen lassen musste und auch die Geehrten sich nicht lumpen ließen, konnten sich die Jugend und die Ligamannschaften bei ihren Trainern mit Geschenken bedanken. Gestärkt durch ein lukullisches Abendessen, wieder einmal designed vom internen Festausschuss, konnte man dann zu dem gesellschaftlichen Teile übergehen und auf einen gelungenen Abend zurückschauen.

 

27.11.2016 Südbadenliga: KKSV grüsst von der Tabellenspitze

Nach Siegen über Dundenheim und Oberschopfheim weiterhin ungeschlagen

 

Eine formidable Saison schießen die besten Luftgewehrschützen des KKSV bisher. Einem souveränen 5:0 Sieg gegen den Tabellenletzten aus Dundenheim ließen sie in einem wahren Krimi einen knappen 3:2 Sieg gegen Oberschopfheim folgen. Da der bisherige Tabellenführer aus Lauf gleichzeitig eine seiner Begegnungen verlor ist der KKSV Heitersheim jetzt alleiniger Tabellenführer.

Eine klare Angelegenheit wurde der Wettkampf gegen Dundenheim. Bereits nach der Hälfte der Schüsse lagen alle fünf Heitersheimer Schützen uneinholbar in Front. Obwohl Melanie Hamm und Claudia Lietz nicht an ihre Bestleistungen heran kamen waren auch sie nie in Gefahr und holten ihre jeweiligen Einzelpunkte. Das Spitzentrio bestehend aus Susanne Schladebach, Jasmin Mischler und Dominik Vidakovic bestätigten ihre momentane Topform und machten den 5:0 Sieg klar.

Zu einer wahren Nervenschlacht entwickelte sich dann der Wettkampf gegen Oberschopfheim. „Wir waren gewarnt, denn Oberschopfheim hat sich in dieser Saison zu einer Spitzenmannschaft verstärkt“ waren die Vorgaben für diese Begegnung klar. Die Heitersheimer holten auch alles aus sich raus und schossen mit 1931 Ringen ein herausragendes Mannschaftsergebnis. Bis der Sieg feststand, dauerte es bis zum letzten Schuss,. Schladebach war an Position 1 stets ringgleich mit ihrer Gegnerin, die Mitglied im französischen Juniorennationalkader ist. Die junge Französin schoss einen schnelleren Rhythmus und erhöhte mit 393 Ringen den Druck auf Schladebach, dem diese in den letzten Schüssen klein bei geben und mit 391 Ringen den Punkt abgeben musste. Umgekehrte Vorzeichen an Position 2 als Mischler schneller schoss und mit 392 Ringen abschloss. Auch hier zeigte sich das schnellere Schießen als Vorteil, denn ihre Gegnerin musste in den letzten Schüssen die entscheidenden Fehlschüsse hinnehmen, was den Ausgleich für Heitersheim bedeutete. Sehr sicher schoss diese Mal Melanie Hamm auf Position 4, die schon in der ersten Serie einen Vorsprung erzielte und diesen dann kontinuierlich ausbaute. Im Gefühl des sicheren Sieges gelang ihr dann am Ende sogar eine 99er Serie zum sehr guten Endergebnis von 388 Ringen und einem Punkt für Heitersheim. Leider musste aber Lietz wiederum den Ausgleich hinnehmen. Ganz stark gestartet stand sie dann in der zweiten Serie komplett neben sich und konnte diesen Rückstand auch nicht mehr ausgleichen. So konzentrierte sich alles auf Vidakovic auf Position 3. Er ging zwar schnell in Führung aber auch hier schoss seine Gegnerin schneller als er und legte 384 Ringe vor, die Vidakovic am Ende nur noch ausgleichen konnte. Das bedeutete einen Stechschuss um den Sieg. Hier zeigte sich Vidakovic als der deutlich Nervenstärkere. Eine Zehn im ersten Schuss konnte seine Gegnerin nicht mehr kontern und somit fuhr Vidakovic den Sieg für die Heitersheimer ein.

Damit ist alles gerichtet für den großen Showdown für den vorletzten Spieltag am 10. Dezember in Kuppenheim, wo die Heitersheimer auf den Tabellenzweiten aus Lauf und den Tabellendritten aus Kuppenheim treffen werden. Beide Mannschaften liegen nur 2 bzw. 4 Punkte hinter den Heitersheimern. „Das sind zwei völlig gleichwertige Gegner und wir müssen unsere Bestleistung abrufen, um hier zu bestehen“ wissen die Schützen, was auf sie zukommt.

14.11.2016 Südbadenliga: Nach wie vor verlustpunktfrei

Luftgewehrschützen schlagen auch Leutesheim und Wittnau

 

Mit zwei überzeugenden Siegen gegen Leutesheim und Wittnau halten die Luftgewehrschützen des KKSV in der Südbadenliga engen Kontakt mit der Tabellenspitze. Als eine von zwei noch verlustpunktfreien Mannschaften liegen sie mit nur einem Einzelpunkt Rückstand auf Platz 2 der Tabelle, der am Ende der Saison zur Teilnahme an den Aufstiegskämpfen zur zweiten Bundesliga berechtigen würde. „Die Wettkämpfe gegen die Erst- und Drittplatzierten der Tabelle liegen aber noch vor uns. Da kann noch viel passieren“ tritt Trainer Hariolf Schmid auf die Euphoriebremse.

 

Dass auch die Ersatzschützen gut vorbereitet sind, zeigte Kim Schladebach im Wettkampf gegen Leutesheim. Bravourös holte sie einen deutlichen Rückstand auf und konnte das Ergebnis ihrer Gegnerin bei 380 von 400 möglichen Ringen egalisieren. Dadurch musste sie bereits in ihrem ersten Südbadenligakampf ins Stechen. Der Stechschuss misslang ihr aber komplett, sodass der Einzelpunkt letztlich doch nach Leutesheim ging. Nach einem leitungsmäßigen Auf und Ab während der Serie konnte auch Claudia Lietz das Ergebnis ihres Gegners nur egalisieren. Sie bewies aber im Stechen bessere Nerven und holte den Einzelpunkt für Heitersheim. Zum Zeitpunkt der Stechen war aber die Begegnung längst entschieden, denn auf den Positionen eins bis drei hatten Jasmin Mischler, Dominik Vidakovic und Melanie Hamm die zum Sieg notwendigen drei Einzelpunkte bereits gewonnen. Mischler mit 387, Vidakovic mit 385 und Hamm mit 386 konnten ihre Gegner beherrschen und Melanie Hamm gelang gar die einzige 100er Serie der Mannschaft. So konnte nach Abschluss ein 4:1 Sieg für die Heitersheimer notiert werden.

 

Nachdem Susanne Schladebach beim zweiten Wettkampf an der Spitzenposition wieder zur Verfügung stand war eigentlich alles gerichtet für einen klaren Sieg gegen die auf dem Papier deutlich schwächer eingeschätzten Wittnauer. Aber wieder einmal zeigte sich, dass sich die „Underdogs“ gegen Spitzenmannschaften am stärksten ins Zeug legen. Am besten zeigte sich das an Position drei wo Vidakovic selbst 388 Ringe und Mannschaftsbestleistung nicht zum Sieg reichten. „Wenn man mit so einem hohen Ergebnis und dazu noch von einer guten Freundin mit 390 Ringen geschlagen wird, muss man den Sieg des Gegners neidlos anerkennen“ zeigte er sich nach dem Wettkampf trotzdem zufrieden. Diese Stimmung wäre wohl anders gewesen, wenn sich seine Mannschaftskameraden nach zum Teil hartem Kampf nicht jeweils gegen ihre Gegner durchgesetzt hätten. Lietz und Hamm gewannen zwar klar, aber als sowohl Schladebach als auch Mischler gegen Mitte der Serie unerwartet schwächelten, stand der Sieg der Heitersheimer Mannschaft auf des Messers Schneide. Glücklicherweise fingen sich beide gegen Ende wieder und konnten ihre Einzelpunkte jeweils fest machen zum letztendlich deutlichen 4:1 Sieg.

Weiter geht es in zwei Wochen in lauf, wo die Heitersheimer mit Oberschopfheim zumindest einen Gegner vor sich haben, der wieder Bestleistung von der Mannschaft fordern wird.

14.11.2016 Verbandligamannschaft mit Sieg und Niederlage

 

Auch die in der Verbandsliga Oberrhein an den Start gehende zweite Luftgewehrmannschaft hat mittlerweile ihre Saison eröffnet. Mit einem Durchschnittsalter von 17 Jahren setzte der Trainer mal wieder voll auf die Jugend. Die 5 jungen Mädchen mussten aber im ersten Wettkampf gegen Münstertal leider etwas Lehrgeld zahlen und verloren äußerst unglücklich mit 2:3. Sophie Mehlig an der Spitzenposition mit 377 und Stefanie Sabisch mit 380 Ringen konnten zwar ihre Wettkämpfe gewinnen, aber Pauline Jung, Julia Schmidt und Kim Schladebach mussten Niederlagen einstecken. Vor allem Schladebach und Schmidt hätten dabei den sack für die Heitersheimer zumachen können, da beide nur mit jeweils einem Ring ihren Gegnern unterlagen.

Ganz anders dann im zweiten Wettkampf. Gegner die Mannschaft aus Oberprechtal musste nur Mehlig, obwohl sie sich auf 381 Ringe steigerte ihren Einzelpunkt abgeben. Schladebach mit 381 und Sabisch mit dem Tagesbestergebnis von 382 Ringen gewannen ihre Punkte ebenso wie Jung und Schmidt zum deutlichen 4:1 Sieg.

30.10.2016 Weiße Weste bleibt auch nach dem Heimkampf

Luftgewehrschützen gewinnen überzeugend gegen Egringen und Buchholz

 

Der KKSV Heitersheim gehört zur Spitze der höchsten südbadischen Luftgewehrliga. Durch zwei Siege gegen Egringen und vor allem gegen Angstgegner Buchholz bleiben die Heitersheimer nach wie vor ohne Verlustpunkt und liegen auf Platz 2 nur einen Einzelpunkt hinter dem Tabellenführer. „Heute konnten wir erstmals mit der ersten Fünf antreten. Das hat sich vor allem in den Gesamtergebnissen ausgedrückt wo wir mit die Besten des Wettkampftages waren“ freute sich Trainer Hariolf Schmid mit seinen Sportlern.

 

Beim ersten Wettkampf war es vor allem der Start, der die Heitersheimer bereits zu Beginn in Führung brachte und doch wurde es spannend bis zum Schluss. An der Spitze dieses Mal Susanne Schladebach. Zwar verschaffte sie sich in der ersten Passe einen kleinen Vorsprung, den sie aber mit einer schwächeren zweiten Passe verlor und trotz einer tollen Aufholjagd am Ende ihren Punkt abgeben musste. Dasselbe passierte auch Claudia Lietz auf Position 5. Nach 30 Schuss noch ringgleich mit ihrer Gegnerin verließen sie am Ende die Kräfte und sie musste ihren Einzelpunkt abgeben. Ganz anders auf den Positionen 2-4. Auf 2 schoss die Vertretung der verletzten Fabienne Füglister-eine Freundin und ebenfalls schweizerische Nationalschützin Jasmin Mischler. Sie zog ihrem starken Gegner gleich in den ersten beiden Serien den Zahn und verschaffte sich dadurch den entscheidenden Vorsprung zum Gewinn des Einzelpunkts.

Zur Geheimwaffe in diesem Jahr entwickelt sich mehr und mehr Dominik Vidakovic. Wiederum überzeugte er mit einem Topergebnis von 388 von 400 Ringen und einem deutlichen Sieg. Den Sack machte dann Melanie Hamm zu, deren Gegner sie in diesem Wettkmapf nicht richtig fordern konnte. Damit stand der 3:2 Sieg der Heitersheimer fest.

 

Einen Glanzpunkt setzten die Schützen dann im zweiten Wettkampf gegen Buchholz. Vor allem das Mannschaftsgesamtergebnis von 1937 und 22 Ringe Vorsprung sprachen Bände. Herausragend herbei wieder einmal Schladebach, die an der Führungsposition selbst vor einem schweizerischen Nationalschützen nicht zurückschrak. Mit dem Tagesbestergebnis von 393 Ringen führte sie die Mannschaft zum 4:1 Sieg. Denn auch Mischler an Position 2 schoss noch über 390 Ringe und gewann deutlich. Diese Mal gewann auch Lietz ihren Einzelpunkt deutlich und konnte sich dabei sogar eine schwache Schlusspasse leisten. Vidakovic gab sich auch diesmal keine Blöße und obwohl sein Gegner ihm immer auf den Fersen blieb hielt er doch seinen Vorsprung bis zum Ende. Wieder einmal einen Beweis ihrer Nervenstärke vor allem bei den letzten Schüssen zeigte Hamm als sie ein verloren geglaubtes Match in den letzten Schüssen noch soweit drehen konnte, dass ein Stechen entscheiden musste. Da musste sie aber ihrem Gegner kleinbei geben. Trotzdem freuten sich alle über den 4:1 Sieg.

 

Den zweiten Tabellenplatz gilt es am 12. November in Buchholz zu verteidigen. Da geht es dann gegen die bärenstarken Leutesheimer und gegen die Heitersheimer Freunde aus Wittnau. Dazwischen tritt am 6.11. noch die zweite Mannschaft in Müllheim erstmals in Aktion.

17.10.2016 Makelloser Start in die Südbadenligasaison
Luftgewehrschützen nach Siegen über Brigachtal und Eisental an der Tabellenspitze

 

Aufstellungssorgen drückten die Stimmung bei den Heitersheimer Verantwortlichen vor dem
Saisonstart in der Luftgewehr Südbadenliga. Gleich 6 Schützen von den ersten 10 mussten aus
gesundheitlichen oder beruflichen Gründen absagen. Da darunter mit Fabienne Füglister, die
verletzungsbedingt diese Saison gar nicht schießen kann, und Susanne Schladebach die beiden besten waren, brachte die Mannschaft in große Not. „Es spricht für unser Potential, dass die Mannschaft trotz dieser Rückschläge beide Kämpfe gewinnen konnte.

Diese Energieleistung verdient höchsten Respekt“ zieht Trainer Hariolf Schmid den Hut vor seinen Schützen.
Dabei sah es beim ersten Wettkampf gegen die Bundesligareserve der SSVg Brigachtal lange Zeit gar nicht nach einem Sieg aus. Die ungewohnte Position 1 war für Melanie Hamm eine schwere Belastung, die sie mit einer recht mäßigen Anfangspasse bezahlte. Gleichzeitig schoss ihre Gegnerin, eine schweizerische Nationalschützin, mit 398 von 400 möglichen Ringen ein
Weltklasseresultat, sodass dieser Einzelpunkt relativ früh verloren ging. Auch Claudia Lietz hatte
mit einer großen Anfangsnervosität zu kämpfen und musste ihren bundesligaerfahrenen Gegner ziehen lassen. Als auch Pauline Jung auf Position 4 sowie Anna-Lena Kupke auf Position 5 anfangs recht deutlich in Rückstand gerieten, musste man schon das Schlimmste befürchten. Aber je länger der Wettkampf ging, desto stärker wurden die Heitersheimer. Die Gegner von Jung und Kupke konnten diesem Druck am Ende nicht widerstehen und den Ausgleich für die Heitersheimer nicht verhindern. So war es Dominik Vidakovic vorbehalten auf Position 3 den Sieg festzuhalten.
Auch er musste gegen eine bundesligaerfahrene Gegnerin an seine Grenzen gehen. Dabei lief er anfangs ebenfalls einem Rückstand hinterher, doch während er sein Niveau kontinuierlich steigern konnte und die Mannschaftsbestleistung von 387 Ringen erzielte, ließ seine Gegnerin gegen Schluss nach und so ging der Siegpunkt zum 3:2 nach Heitersheim.

 

Zum zweiten Kampf konnte dann Susanne Schladebach eingesetzt werden und sie machte an der Spitzenposition alles richtig und holte mit 391 Ringen überlegen den Punkt für Heitersheim. Auf Position 5 aber musste Jung ihre Gegnerin ziehen lassen, was zum Ausgleich führte. Dominierend war wieder Vidakovic in seiner Paarung und brachte mit wiederum exzellenten 386 Ringen die Heitersheimer wieder in Führung. Eine taktische Glanzleistung vollbrachte Lietz in ihrem Wettkampf. Am Anfang deutlich in Rückstand änderte sie ihren Schießrhythmus, schoss schneller und setzte ihren Gegner unter Druck. Das brachte diesen kurzfristig so in Zugzwang, dass er in einer kurzen Schwächephase entscheidend in Rückstand geriet. Dadurch war der dritte Einzelpunkt und damit der Mannschaftssieg errungen und es durfte die Show von Melanie Hamm folgen.

Ihre Gegnerin schoss wesentlich schneller als sie und legte mit 388 Ringen ein fast uneinholbares Ergebnis vor. Vor den letzten neun Schuss durfte sich Hamm nur noch einen
Neuner erlauben, um wenigstens ein Stechen zu erreichen. In der Mannschaft als nervenstark
bekannt schoss sie 10 um 10 und kam ihrer Gegnerin immer näher. Lediglich der letzte Schuss
landete in der neun, so dass das Stechen entscheiden musste. Auch hier bewies sie Nervenstärke und gewann mit 10:8 den Punkt zum Endstand von 4:1 für Heitersheim.


Jetzt gilt das Hauptaugenmerk der Mannschaft auf die Heimkämpfe am 30. Oktober in eigener
Halle. Die Mannschaft hofft, dann in der stärksten Besetzung antreten zu können. Das werden sie auch müssen, denn mit dem SV Egringen und dem KKSV Buchholz warten da zwei ganz andere Kaliber auf die Mannschaft. Sie hoffen deshalb natürlich auch auf die zahlreiche Unterstützung der Zuschauer.

05.09.2016 Deutsche Meisterschaft - KKSV-Heitersheim unter den besten Zehn in Deutschland

 

Was die Junioren am ersten Wochenende mit zwei 11. Plätzen wie berichtet nur knapp verpassten, holten die Jüngsten des KKSV mit Nachdruck am zweiten Wochenende nach. Insgesamt sechs Mal tauchte der Name „KKSV Heitersheim" in den diesjährigen Ranglisten der Deutschen Meisterschaft unter den ersten 10 auf. „Es waren nicht nur die Platzierungen, die Freude machten. Nahezu ein Dutzend neuer persönlicher Rekorde zeugen davon, dass unsere Schützen auf den Moment topfit waren und auch die Nervenbelastung unter Kontrolle bekamen" lobt Sportleiter Hariolf Schmid seine Sportler.

Mit ca. 4‘500 Sportlern vor Ort und mehr als 8‘000 Starts über die 10 Wettkampftage verteilt ist die Deutsche Meisterschaft der Sportschützen nach dem Deutschen Turnfest die zweitgrößte Sportveranstaltung Deutschlands und schon seit Jahren ein fester Bestandteil im Wettkampfkalender des KKSV. Die zweite Woche begann mit dem dritten Auftritt von Dominik Vidakovic. Nach den Plätzen 11 und 19 schloss er seine persönliche DM-Bilanz mit 569 von 600 möglichen Ringen und einem ausgezeichneten 15. Platz im „kleinen" Dreistellungskampf (je 20 Schuss in den drei Anschlagsarten) ab. Er wechselt ab der kommenden Saison in die Herrenklasse und wird den KKSV in dieser Altersklasse verstärken.

Ebenfalls unter der Woche traten die Seniorinnen Liselotte Schmid und Franziska Benthlin mit dem Luftgewehr an. 368 bzw. 345 Ringe standen am Ende zu Buche. Am nächsten Tag zusammen mit Ute Klingk im Kleinkaliber Dreistellungskampf erreichten sie in der Mannschaftswertung einen weiteren 11. Platz.

All dies wurde jedoch getoppt von den SchützInnen der Schüler- und Jugendklasse. Allen voran Sophie Mehlig, die im KK Liegendwettkampf mit 589 von 600 möglichen Ringen auf Platz 5 nur um einen Ring an einer Medaille vorbei schoss. Kim Schladebach ließ im Luftgewehr Dreistellungskampf nur 9 Ringe zum Maximum aus und wurde mit 591 Ringen und dem 9. Platz belohnt. Auch im KK-Dreistellungskampf schoss sie sich mit 563 Ringen auf Platz 10. Mehlig stand ihr hier mit 560 Ringen und Platz 14 nur wenig nach. Diese Toppleistungen in der Schlüsseldisziplin brachte den beiden die Ehre ein, an den Sichtungslehrgängen zur Aufnahme in einen Kader am Landesleistungszentrum kämpfen zu können. Wer die beiden kennt, darf zuversichtlich sein, dass sie diese Chance auch nutzen werden.

Zusammen mit Julia Schmidt, die im Luftgewehr Dreistellungskampf einen neuen persönlichen Rekord erzielte, wurden Mehlig und Schladebach auch 8. in dieser Disziplin und 9. im KK Liegendwettbewerb mit der Mannschaft.

Traditionell den Abschluss der Titelkämpfe bilden die Wettbewerbe der Schülerklasse (bis 14 Jahre). Mit 193 von 20 möglichen Ringen erzielte Stefanie Sabisch mit Platz 10 die letzte Top10 Platzierung für den KKSV. Nina Schladebach schoss ausgezeichnete 190 Ringe und zusammen mit Maximilian Winter erreichten die beiden in der Mannschaftswertung Platz 13 sowohl im Stehend- wie im Dreistellungskampf. Herausragend war auch die Leistung von Winter im Dreistellungskampf. Neuer persönlicher Rekord mit 564 Ringen bedeuteten für den Jüngsten des Teams sein erstes Erfolgserlebnis bei einer deutschen Meisterschaft.

Nach einer nur kurzen Pause werden die meisten dieser Schützen jetzt in das Ligatraining einsteigen und mit diesen Ergebnissen werden sie bestimmt auch hier wieder für Furore sorgen.

Nach getaner Arbeit: v.l. Julia Schmidt, Sopie Mehlig, Kim Schladebach, Trainer Hariolf Schmid
Spass mit dem Makottchen der Deutschen Schützenjugend: links Stefanie Sabisch, rechts Julia Schmidt

29.08.2016 Erfolgreiche Zwischenbilanz nach erstem DM Wochenende

 

Top10-Platzierung zweimal nur knapp verpasst

 

Einer der Höhepunkte für die Heitersheimer Schützen bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft war mit Sicherheit die Begegnung mit den Olympiasiegern aus Rio. Sie waren geschlossen vor Ort, gaben geduldig Autogramme und hatten für jede Frage der jungen Schützen ausreichend Tipps und Antworten parat. Wieder einmal zeigte sich, dass im Schießsport auch Stars zum anfassen nahe sind.

 

Angespornt von deren Leistungen zeigten sich die Heitersheimer von der besten Seite. Topplatzierungen auf der Basis von Topleistungen sprangen dabei heraus. In der Königsdisziplin, dem Kleinkaliber Dreistellungskampf, der aus jeweils 40 Schuss im knienden, liegenden und stehenden Anschlag besteht, schoss Dominik Vidakovic 1138 von 1200 möglichen Ringen und kam damit auf den 11. Platz. Am Tag danach ließ er in seiner Spezialdisziplin, dem Kleinkaliber Liegendkampf über 60 Schuss 584 Ringe folgen, was ihn auf Rang 19 brachte.

 

Noch ein Stück besser zeigte sich Anna-Lena Kupke ebenfalls im KK Liegendkampf. 589 Ringe bedeuteten für sie neuen persönlichen Rekord und als Lohn konnte auch sie sich über Platz 11 freuen. Zusammen mit Lea Ganter (576 Ringe) und Lisa Grammelspacher (569 Ringe) kamen sie in der Mannschaftswertung auf Rang 21.

 

„Ein ausgezeichneter Start der Junioren, der unseren weiteren Startern Mut geben sollte" freut sich vor Ort Sportleiter Hariolf Schmid. Unter der Woche wird der KKSV von den Seniorinnen mit dem Luftgewehr vertreten. Am jetzigen Wochenende wird dann dem Auftritt der Schüler- und Jugendmannschaft mit Spannung entgegen gefiebert, denn auch hier lassen die Trainingsleistungen sehr gute Platzierungen erwarten.

 

 

 

Heitersheims Beste: Anna-Lena Kupke

26.07.2016 Mit einer Armada zu der Deutschen Meisterschaft

 

Nachdem der Deutsche Schützenbund die Limitzahlen zu Zulassung für Die Deutsche Meisterschaft veröffentlicht hat, steht fest, dass der KKSV mit einer oder gar der größten Mannschaft Südbadens zur Deutschen Meisterschaft vom 26. August bis 4. September auf die Olympiaschiessanlage nach München fahren wird. Insgesamt 33 Mal werden Schützen des KKSV an den Start gehen. „Eine außerordentliche Leistung, die natürlich in erster Linie auf unserem Schwerpunkt, der Jugendarbeit, fruchtet“ meint der stolze Sportleiter des Vereins.

Den Anfang machen dann auch die Junioren, die am ersten Wochenende mit dem KK in den Disziplinen Dreistellungskampf und Liegend an den Start gehen werden. Lisa Grammelpacher, Lea Ganter und Anna-Lena Kupke rechnen sich dabei vor allem im Liegend einen vorderen Platz in der Mannschaftswertung aus. Dominik Vidakovic geht in drei KK Disziplinen an den Start und wenn er seine Leistungen von den Landesmeisterschaften wiederholen kann, darf man bei ihm sogar von mehr träumen. Unter anderem mit den deutschen Rückkehrern von der Olympiade aus Rio wird sich Larissa Hege mit dem Luftgewehr in der Damenklasse messen. Unter der Woche sind dann die Seniorinnen des Vereins dran. Franziska Benthlin, Ute Klingk und Liselotte Schmid werden mit dem Luftgewehr und im KK-Dreistellungskampf an den Start gehen. Am zweiten Wochenende kommt dann die Zeit der Schüler- und Jugendklasse. Auch hier ist der KKSV in beiden Altersklassen jeweils in Mannschaftsstärke vertreten. Ein Mammutprogramm haben die Jugendlichen Sophie Mehlig, Kim Schladebach und Julia Schmidt zu absolvieren. In drei Tagen gehen sie gleich viermal an den Start und sind damit konditionell am meisten gefordert.

Die Schlüsseldisziplin, der KK-Dreistellungskampf, findet bereits am Freitag statt. Am Samstag folgen dann die KK Liegend Disziplin und der Dreistellungskampf mit dem Luftgewehr bevor am Sonntag der Abschluss mit dem Luftgewehr erfolgt. Am selben Wochenende werden auch Stefanie Sabisch, Nina Schladebach und Maximilian Winter versuchen, mit guten Leistungen zu glänzen. Mit dem Luftgewehr und im Luftgewehr Dreistellungskampf werden sie mit dem Rest Deutschlands um gute Platzierungen kämpfen. „Mit dieser Vielzahl der Qualifikationen hat sich unser Nachhaltigkeitskonzept, das wir auf den ausgezeichneten Standanlagen durchführen können, bestätigt“ gratuliert die im Moment in Mutterschutz befindliche Jugendleiterin Michaela Schmid.

 

11.07.2016  Erfolgreichste Landesmeisterschaft seit Bestehen des Vereins

Dominik Vidakovic dreifacher Landesmeister

 

Mit der besten Bilanz der jüngsten Vergangenheit haben die KKSVler die Landesmeisterschaften abgeschlossen. 19 Gold-, 8 Silber- Silber- und 6 Bronzemedaillen betrug die eindrucksvolle Bilanz der Heitersheimer am Ende. Es war jedoch nicht nur die schiere Anzahl der Medaillen, sondern vor allem die Glanzleistungen im Jugend- und Juniorenbereich, die Sportleiter Hariolf Schmid entzückten. „Die Ergebnisse waren so gut, dass wir uns durchaus Hoffnungen auf vordere Platzierungen auch bei der Deutschen Meisterschaft Ende August machen dürfen“ schaut er voller Zuversicht bereits auf die nächsten Herausforderungen voraus. Ergebnismäßig herausragend war Dominik Vidakovic. Mit 594 von 600 möglichen Ringen im Liegendkampf schoss er ein Ergebnis, das auch bei der zeitgleich stattfindenden Europameisterschaft der Junioren für einen vorderen Platz gut gewesen wäre. „Vergleiche zwischen verschiedenen Wettkampforten sind bei Freiluftveranstaltungen zwar schwer möglich, doch es stärkt das Selbstvertrauen, wenn man sieht, wie das eigene Ergebnis einzuordnen ist“ hält sich der Sportler vornehm zurück. Auch mit 1145 Ringen im 120-Schuss Dreistellungskampf und 569 Ringe im „kleinen“ 60-Schuss Wettbewerb hielt er sich die Konkurrenz deklassierend vom Leibe und gewann drei Landesmeistertitel. Absolut dominierend waren auch die Mädchen im Jugendbereich. Gleich acht Mal kamen die Sieger aus Heitersheim. Dabei teilten sich Sophie Mehlig und Kim Schladebach die Erfolge „schwesterlich“. Gewann Mehlig die Disziplinen Luftgewehr Dreistellungskampf und KK-Liegend, hielt sich Schladebach mit Luftgewehr und KK Dreistellung schadlos. Zusammen mit Julia Schmidt gewannen die drei alle vier möglichen Mannschaftstitel. Auch hier waren es nicht nur die Platzierungen, die beeindruckten. So schossen Schladebach und Mehlig mit 390 bzw. 389 von 400 möglichen Ringen mit dem Luftgewehr Ergebnisse, die auch im Erwachsenenbereich kaum erreicht wurden. Dies bedeutet für die drei Mädels ein Mammutprogramm bei der Deutschen Meisterschaft, denn die vier Disziplinen werden an drei aufeinanderfolgenden Tagen in München geschossen. Ebenso konkurrenzlos war der KKSV in der Klasse bis 14 Jahren. Stefanie Sabisch, Kim Schladebach und Maximilian Winter gewannen beide möglichen Mannschaftswertungen und Sabisch gewann auch die Einzelwertung im Luftgewehr stehend und Dreistellungskampf. Zumindest Sabisch und Schladebach haben dadurch ihren Start bei den Deutschen Meisterschaften sicher. Die restlichen Medaillen erkämpften sich Lea Ganter, Lisa Grammelspacher und Anna-Lena Kupke in der weiblichen Juniorenklasse mit dem Luftgewehr und KK-Liegend sowie Fransziska Benthlin, Ute Klingk und Lieselotte Schmid mit dem Luftgewehr der weiblichen Senioren. Auch die erfolgsgewohnte Damenklasse mit Melanie Hamm, Larissa Hege und Susanne Schladebach konnten sich in die Siegerlisten eintragen. „Derartige Erfolge sind natürlich nicht unbedingt vorhersehbar. Eines aber ist sicher. Nur durch konsequente Trainingsarbeit kann man ein derartiges Niveau erreichen“. Unser Dank geht deshalb neben den Schützen auch an Trainer und Betreuer“ freut sich auch OSM Eberhard Hiss.

 

09.05.2016 Beeindruckende Meisterschaftsbilanz - KKSV-Schützen beenden Kreismeisterschaft auf Platz 2 der Medaillenwertung

 

Auf eine außerordentliche Bilanz können die Schützinnen und Schützen des KKSV Heitersheim zum Ende der diesjährigen Kreismeisterschaften verweisen.
Mit 32 Gold-, 14 Silber- und 12 Bronzemedaillen belegen sie im Medaillenspiegel Platz 2. Diese Medaillen verteilten sich auf alle drei aktiven Bereiche des Vereins: Gewehr, Pistole und Grosskalibergewehr.
Den Löwenanteil aber gewannen die regen Jugendlichen des Vereins, indem sie fast zwei Drittel aller Medaillen auf sich vereinen konnten.

Absolut dominierend war vor allem die Mannschaft in der Jugendklasse in der Besetzung Sophie Mehlig, Kim Schladebach und Julia Schmidt. Die drei gewannen nicht nur jeweils die Mannschaftswertung in den 4 Disziplinen, an denen sie an den Start gingen. In der Einzelwertung gewährten sie ihren Gegnern lediglich 1 einzige von 12 möglichen.

 

v.L.: Julia Schmid, Sophie Mehlig, Kim Schladebach

Kleinkaliber Schützenverein Heitersheim e.V.
Badhausstraße 27
79423 Heitersheim
Telefon: +4976341708 +4976341708
Fax:
E-Mail-Adresse: