Chronik des KKSV Heitersheim
Am 12.12.1926 trafen sich auf Einladung des Kriegervereins
Heitersheim durch seinen Vorsitzenden Alfred Scholer,
im Gasthaus ,,Löwen" Kameraden und Freunde
des Schießsports mit der Absicht, einen Schützenverein zu gründen. Zum Vorsitzenden wählten die Gründungsmitglieder Eugen Stapf. Die Stadt Heitersheim zeigte
sofort Interesse an dem jungen Verein und unterstützte durch wohlwollende Überlassung des Geländes in den ,,Oberen Erlen" das Vorhaben des Vereins, einen Schießstand zu erstellen.
Der Bau des Schießstandes sollte in Eigenarbeit der Mitglieder verfolgen. Trotz diesem guten Vorsatz war ohne Geld kein Weiterkommen möglich, und so mußte bei der Kredit -Kasse Heitersheim Geld aufgen6mmen werden, für das 10 Bürgen aus den Mitgliedern aufkommen mußten. Durch Fleiß und unermüdlichen Einsatz konnte
im September 1927 der KK-Schießstand im Rahmen eines Preisschießens eingeweiht werden. Doch ein Schützenverein ohne eigene Waffen wäre eine schlechte Reklame und so wurde ein Mausergewehr beschafft. Ganz besonders anerkennend war die Unterstützung durch den Musikverein Heitersheim, der in den folgenden Jahren immer wieder durch seinen Einsatz bei diversen Schützenfesten zu deren gelingen beitrug. Der Wettergott zeigte sich allerdings schon bei der Einweihung nicht von seiner besten Seite und ließ auch später manches Schützenfest beinahe
ins Wasser fallen. Der Schießstand selbst galt als einer der schönsten Stände im damaligen Gau. Da noch kein Schützenhaus zur Verfügung stand, waren die Heitersheimer Gaststätten Treffpunkte der Schützen zu geselligem Beisammensein.
Jahre 1929 übernahm Karl Bathiany als Vorsitzender die Führung des Schützenvereins und brachte während seiner 10-jährigen Tätigkeit den Verein zu Ansehen, Anerkennung und Achtung in ganz Südbaden. Bei der Teilnahme an auswärtigen Preisschießen zeichneten sich einige Schützen immer wieder besonders aus.
Hat der Schützenverein bis 1930 seine politische Neutralität wahren können, so zeigte sich nun, daß die politische Veränderung in Deutschland auch den Schießsport mit einbezog. Die Mitglieder der SA und anderer Organisationen mußten KK- Schießen und dem Schützenverein beitreten. Der KKSV wurde an den Reichssport- Verband angeschlossen. Von RM 2,40 Vereinsbeitrag mußten RM 1,50 an die Reichsleitung abgeführt werden; RM -,90 blieb dem Verein. Opferschießen für das WHW und den Saartaler wurden angeordnet. Die Teilnahme an Maifeier und Ernte- Dankfest war nicht auszuschließen. Trotz all dieser Veränderung im Vereinsleben
Wurde die Leistung der Schützen durch 7 goldene, 24 silberne und 2 bronzene Schützennadeln anerkannt. Vorsitzender K. Bathiany und Schießwart J. Lampp Erhielten die Bezirks- Ehrennadel. Auch in dieser Zeit blieb die Unterstützung durch die Stadt Heitersheim nicht aus. Der Bürgermeister stellte Holz für einen Unterkunftsraum zur Verfügung, der von den Vereinsmitgliedern an die Schießhütte angebaut wurde. Im Jahr 1939 gab der Vorsitzende Karl Bathiany nach 10-jähriger aufopfernder Tätigkeit sein Amt ab. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Sein Nachfolger wurde Julius Lampp.
Nun enden für den Chronisten leider auch die schriftlichen Aufzeichnungen. Was geschah in den Jahren zwischen 1939 und 1953? Abgestützt auf mündliche Aussagen von Vereinsmitgliedern kam das Vereinsleben durch Einberufung zur Wehrmacht allmählich zum Erliegen. Später schleifte die französische Besatzungsmacht den Schießstand und beschlagnahmte die Waffen. Das war das vorläufige Ende.
Doch wie ein ,,Phönix aus der Asche", so erhob sich in Heitersheim der Schützenverein aus seinen Trümmern. Der jahrhundertealte Schießsport wollte auch in Heitersheim seine stolze Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten lassen. So trafen sich am 13.12.1953 im Gasthaus ,,Kreuz" 23 alte und junge Freunde des Schießsports und ließen den Kleinkaliber- Schützenverein Heitersheim gegründet 1926 zu neuem Leben erstehen. Als Vorsitzender wurde Erich Lampp und als 2. Vorsitzender Walter Donner gewählt. Das Schießen begann mit Luftgewehr im Saal des Gasthauses ,,Kreuz". 1954 begann der Aufbau des Schießstandes für Kleinkalibergewehre auf eine Entfernung von 50 Metern. Vom Kugelfang über den Scheibenstand bis zur Schützenhütte wurde alles in Eigenarbeit durchgeführt. Die Planung hatte das Mitglied Eugen Walz. Das Bauholz stellte die Stadtverwaltung und die Eisenteile die Firma Eberle. Die Finanzierung erfolgte durch Ausgabe von Anteilscheinen zu DM 5.-- und durch Erlöse beim Übungsschießen.
Unter Führung von Oberschützenmeister Wilhelm Dold und Schützenmeister Erwin Meyer wurde ab 1956 der Ausbau der Schießstände weiter vorgetrieben. Es wurde ein Luftgewehrstand mit 6 Ständen errichtet. Nach Genehmigung durch eine Mitgliederversammlung und Hinterlegung des Originals beim Amtsgericht wurde der Kleinkaliber-Schützenverein Heitersheim im Jahre 1960 eingetragener Verein (e.V.).
Eine kleine Episode am Rande soll nicht unerwähnt bleiben: Beim ersten Auftreten der Heitersheimer Schützen in Uniform mit Schützenhut in Freiamt, sollen sie beachtliches Aufsehen erregt haben. Die 8 uniformierten Schützen seien jedoch blaß geworden, als zu ihrem Empfang 60 Ehrenjungfern bereitstanden.
Mit dem Jahresende 1962 lief die Führungszeit von W. Dold ab. Zum Dank wurde er zum Ehren- Oberschützenmeister ernannt. Nun übernahm Erwin Meyer die Führung und wurde durch Gottfried Wolf dabei unterstützt. Durch Verlegung eines Erdkabels zum elektrischen Ortsnetz wurde die Vorausetzung für die Automatisierung des KK-Schießstandes für fünf automatische Scheibenanlagen geschaffen. Eine Wasserleitung wurde unter Leitung von Gottfried Wolf in Rekordzeit vom Wasserturm zum Schützenhaus verlegt, so daß durch eine kleine Küche auch für das leibliche Wohl der Schützen an den Festen gesorgt werden kann. Dem Drängen der Pistolenschützen zum Bau eines Pistolenstandes wurde Rechnung getragen und unter der Leitung von Vereinsmitglied Walter Kölz in Gemeinschaftsarbeit ein Pistolenstand mit fünf vollautomatischen Scheibenanlagen den vorhandenen Schießanlagen angegliedert. In den Jahren 1966/67 wurden die vorhandenen Schießstände um einen 100 Meter KK- und Großkaliberstand mit zwei automatischen Scheibenzuganlagen erweitert. Der lnnenausbau des Schützenhauses wurde weiter vervollständigt und verbessert.
Daß durch diese Baumaßnahmen die Vereinskasse leer wurde und das Bankkonto in die roten Zahlen kam, ist nicht verwunderlich. Der Vorstand mußte für die Schulden aufkommen. Doch mit der Hilfe von Freunden und Gönnern konnte auch diese ,,Durstperiode" überstanden werden. Nutzungsverträge mit jagdlichen und militärischen Vereinigungen, wie der Fliegerhorst Bremgarten, trugen ebenfalls zu einer raschen Gesundung der Finanzen bei. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß während der fast 10-jährigen Vereinsführung von Erwin Meyer und Gottfried Wolf Beachtliches für den Schützenverein geleistet wurde.
Im Januar 1971 wurde Bernd Grass zum Vorsitzenden gewählt und Erwin Meyer wurde 2. Vorsitzender. Bernhard Grass machte es sich zur Aufgabe, die anstehen-den Verpflichtungen abzutragen, die Jungschützen zu fördern und die Mitgliederzahl zu erhöhen. Die Renovierung des Schützenhauses wurde in Angriff genommen, der Ausbau der Schießstände fortgesetzt. Die Verbindung zwischen dem Schießstand und dem Schützenhaus wurde überdacht und ein Luftgewehrstand mit neun Zuganlagen eingerichtet. Der Kameradschaftsraum wurde erweitert. Neben dem Sulzbach errichtete die Jägervereinigung Markgräflerland unter der Führung von Dr. Harder einen Wurfscheibenschießstand und betrieb ihn in eigener Regie. 2 Gründungsmitglieder, Otto Langenbacher und Albert Wendel, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. 1974 traten Schwarzpulverschützen in den Verein ein. Sie benutzten die Schießanlagen mit Vorderlader- Gewehren und Vorderlader- Pistolen.
1976 wurde durch den Kauf und durch Stiftung von neuen Waffen die Voraussetzung zu noch besseren sportlichen Leistungen geschaffen. Der Schützenverein Heitersheim wurde mit der Organisation des Kreiskönigsballes beauftragt und im Rahmen dieses Festes wurden durch den Kreisschützenmeister Alfons Zens Erwin Meyer, Gottfried Wolf, Josef Wetzel und Erich Grasteit mit der Silbernen Kreisnadel geehrt.
Zu Beginn des Jahres 1977 legte Vorsitzender Bernd Grass sein Amt aus beruflichen Gründen nieder. Er hat mit Umsicht, Geschick und fester Hand das Vereinsschiff gesteuert. Seine Zusage bei der Amtsübernahme, den Verein aus den roten Zahlen zu holen, ist ihm gelungen. Aber auch und vor allem der 2. Vorsitzende Erwin Meyer muß mit erwähnt werden. Er hat in selbstloser Weise mit Unterstützung seiner Frau jahrelang die Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf der Wirtschaftsführung bei den jeweiligen Anlässen geschaffen und damit die Aufwärtsentwicklung des Schützenvereins wesentlich gefördert.
Danach hat Theophil Schreiber mit Unterstützung des alten Vorstandes und dem erfahrenen Schützenmeister Erwin Meyer die Führung des Schützenvereins übernommen. Seine Schwerpunkte waren: Instandsetzung der Schießanlagen, Intensivierung des Schießports, Pflege der Kameradschaft und damit die Festigung des inneren Vereinslebens und die weitere Festigung der Wirtschaftsführung, die weiterhin in den bewährten Händen von Erwin Meyer verblieb. Die reibungslose Zusammenarbeit in der Vorstandschaft ermöglichte auch das Bestehen in schwierigen Situationen. Dies war recht bald notwendig, denn die Katastrophe kam im Juni 1983.
Ein Unwetter machte den harmlosen Sulzbach zum reißenden Strom und riß ganze Teile der Schießanlage in die Fluten. Als sich dieses Drama 4 Wochen später wiederholte, war auch das Schützenhaus selbst gefährdet. Nur schnelle Hilfe konnte das Schützenhaus retten. Danach konnte geraume Zeit nur noch der Luftgewehrstand benutzt werden.
Die Ausbesserungsarbeiten sowie der Bau des Staudammes zur zukünftigen Vermeidung solcher Katastrophen verursachte, daß die volle Standkapazität erst 3 Jahre später wieder zur Verfügung stand. Zusätzlich ging auch noch der Standplatz für die Malteserfestlaube verloren, da dieser Platz für den Neubau der Spar- und Kreditbank benötigt wurde. Die dadurch notwendige Ersatzbeschaffung der Laube riß ein weiteres tiefes Loch in den Geldsäckel des Schützenvereines. Trotzdem gelang es der Führungsgilde einen finanziell und kameradschaftlich absolut gesunden Verein 1987 von Theophil Schreiber, der aus Altersgründen zurück trat, an Armin Bohner zu übergeben. Für die Verdienste während seiner 10-jährigen erfolgreichen Tätigkeit als OSM wurde Theophil Schreiber zum Ehrenoberschützenmeister ernannt.
Und auch Armin Bohner legte sein Hauptaugenmerk auf den Unterhalt der vereinseigenen Bauten. Unter seiner Führung wurde 1988 die handbetriebene Zuganlage des lOm Standes durch sieben elektrische Zuganlagen ausgetauscht. Zwei dieser Anlagen sind seither auch für das Schießen mit der Armbrust ausgelegt. 1989 bekam das Toilettenhaus das längst fällige neue Dach und wurde renoviert. Gleichfalls in diesem Jahr wurde auch wieder ein Schützenfest in den Oberen Erlen ausgerichtet, da die Stadt die Ausrichtung des Malteserfestes einstellte. Seither ist dieses Schützenfest ein regelmäßiger Programmpunkt auf dem Veranstaltungskalender der Stadt Heitersheim. Ebenfalls 1989 gab Erwin Meyer sein Amt als Schützenmeister aus Altersgründen ab. Dies bedeutete für den Verein einen tiefen Einschnitt in die Führungsspitze, hat E. Meyer doch über 28 Jahre die Geschicke des Vereins maßgeblich geprägt. Für seine Verdienste wurde E. Meyer zum Ehrenmitglied ernannt. Sein Nachfolger wurde Roland Ortlieb.
Im Jahre 1990 wurde die Pistolenanlage komplett neu angeschafft. Gleichzeitig wurde der 25m Stand neu überdacht. Ein Jahr später (1991) mußte Armin Bohner sein Amt aus beruflichen Gründen abgeben. Mit der übernahme des Oberschützenmeisteramtes durch Roland Ortlieb und des Schützenmeisteramtes durch Wolfgang Leihs wurde auch ein Generationswechsel vollzogen. Die Bausubstanz des Schützenhauses wurde immer erbärmlicher. Undichtigkeiten am Dach, Holzwurmfraß und Schimmelpilze in den Wänden sowie Geruchsbelästigungen durch einwandernde Marder u.ä. setzten dem Gebäude merklich zu. In Roland Ortlieb hatte der Verein einen Fachmann an der Hand, der Überlegungen zur Neubedachung des Vereinsheimes und darüber hinaus machte. Dieser Plan wurde verworfen und nach einjähriger Vorplanung, Abwägung der finanziellen Möglichkeiten und reiflichen Überlegungen der Mitgliederversammlung der Vorschlag zum Neubau des Vereinsheimes unterbreitet. Am 17.2.1992 wurde dieser Vorschlag von der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit genehmigt. Durch die Langwierigkeit des Genehmigungsverfahrens ging es aber noch bis März 1993 ehe R. Ortlieb und der in der Zwischenzeit zum Schützenmeister gewählte Günter Ratzky den Startschuß zum Abriß des alten Schützenheimes geben konnten. Dies war ein schmerzlicher Anblick und gar manche Wehmutsträne mußte unterdrückt werden. Der Rohbau schritt zügig voran und am 25.2.1994 wurde im bereits gedeckten und mit Fenster versehenen Neubau das Richtfest gefeiert. Während des Innenausbaus mußte dann jedoch festgestellt werden, daß manche der Mitglieder den Aufwand wohl unterschätzt hatten. Wie im Kinderlied von den ,,10 kleinen Negerlein" wurden die Gruppen bei den Arbeitseinsätzen immer kleiner. Trotzdem wurden bisher mehr als 5000 Eigenleistungsstunden erbracht.
Am 1. Mai 1994 führte der KKSV den ersten Maihock in den Oberen Erlen durch. Auch dieser ist mittlerweile zur festen Einrichtung im Jahresplan geworden. Auch die 1987 angeschaffte Schützenlaube konnte verkauft werden und erlaubte ein Verschnaufen bezüglich der angespannten Finanzlage. 1995 machte einen Wechsel an der Vereinsspitze notwendig, da R. Ortlieb aus beruflichen Gründen sein Amt abgab. Zum neuen OSM wurde Johann Schreck gewählt. Er hatte die Ehre, mit der vereinsinternen Nikolausfeier am 9.12.95 die erste offizielle Veranstaltung im neuen Schützenhaus zu eröffnen. Das neue Vereinsheim hat sich seither über den regulären Trainingsbetrieb hinaus bei diversen sportlichen, gesellschaftlichen und privaten Anlässen bestens bewährt. Unter anderem war das 1996 erstmals durchgeführte Aschermittwoch- Heringsessen ein voller Erfolg. Auch dieser Anlaß wird in Zukunft einen festen Platz im Vereinsjahr des KKSV behalten.
Nach zweijähriger Amtszeit legte Johann Schreck sein Amt aus Beruflichen Gründen nieder. Im März 1997 wurde Hermann Hamm zum neuen OSM gewählt. Seine Ziele sind die Sportlichkeit und Kameradschaft zu fördern. Des weiteren das Vorantreiben der Baumaßnahmen und die Modernisierung der Schießstände und des Wirtschaftsbetriebes. Unter seiner Führung wurde der Kameradschaftsabend und der Wandertag eingeführt sowie eine liebe Tradition der Schützenausflug. Erwähnenswert an dieser Stelle ist auch die hervorragende Leistung des Schießleiters Hariolf Schmid der die Jugend des KKSV Heitersheim zu nie geahnten Erfolgen beflügelte. Mit der Wahl des Jugendleiters Ingo Choinka wuchs die Jugend auf eine noch nie erreichte Größe in der Vereinsgeschichte an.
Heute kann der KKSV auf einen Bestand von über 100 aktiven Mitgliedern, darunter eine stattliche Anzahl im Schüler- und Jugendbereich, bauen, deren sportliche Erfolge sich regional und überregional durchaus sehen lassen können. Durch den Neubau des Vereinsheimes sind die Voraussetzungen geschaffen, unseren Sport in nahezu optimaler Weise auszuüben. Sämtliche olympische und darüber hinausgehende Disziplinen des Gewehr- und Pistolenbereiches können auf den Anlagen des KKSV Heitersheim ausgeübt werden. Unser neues Vereinsheim besitzt Ausbaureserven für die Erweiterung dieses Angebotes. Diese Reserven möglichst schnell zu nutzen und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen ist das dringende Anliegen des KKSV für die nahe Zukunft.
Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen, wir haben das Jahr 2005. Der KKSV Heitersheim ist zu einer der bekanntesten Vereine in Südbaden geworden was die Förderung und Leistung im Jugendbereich betrifft. Nach acht Jahren Vorstandsarbeit können wir stolz auf unsere auf das Erbrachte zurückblicken. Es gab zwar nicht immer eine Schokoladenseite aber wo gibt es das schon. In der Vorstandschaft gab es einige wechsel, so verließ uns unser Jugendleiter mitten in der Saison (Amtszeit) alleine was uns nicht daran hinderte unser Ziel nicht aus den Augen zu Verlieren. Nicole Choinka übergab ihr Amt als Schriftführerin Isolde Merkert und seit März 2005 haben wir auch wieder einen Jugendleiter, Peter Hege. Was an dieser Stelle einmal erwähnt werden sollte ist die Arbeit unseres Festausschusses ohne den unser Vereinsleben einfach nicht diese Klasse hätte wie es momentan ist und uns viele drum beneiden. Der KKSV Heitersheim hat seit drei Jahren eine Mannschaft mit dem Luftgewehr in der Verbandsliga sowie zwei in der Bezirksliga und mehrere im Kreis, ebenfalls im Pistolenbereich haben wir es in der Saison 2004 geschafft aus den Rundenwettkämpfen als Bezirkssieger hervorzugehen. Aktuell haben unsere Jüngsten es als erste in Südbaden geschafft, zum dritten mal unseren Verein die Teilnahme am Shooty-Cup Endkampf in München zu sichern. Größere Investitionen wurden dieses Jahr getätigt wir haben den 50m Stand komplett umgebaut auf Elektronik der Firma Häring. Somit ist es in Heitersheim möglich auf dem Neusten Stand der Technik zu trainieren. Derzeit arbeiten wir am Umbau und Erweiterung unseres 100m Standes, ebenfalls soll er mit Elektronischen Ständen ausgerüstet werden und eine Erweiterung auf vier anstatt wie bisher zwei Anlagen erfahren. Unser momentan größtes Vorhaben ist wohl die Verwirklichung einer Luft Halle mit 20 Ständen. Jeder braucht einen Traum!